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Abdullah ibn Umm Maktum (Der blinde)
#1
bismillah

Aller Lob gebührt Allah der Herr der Himmel und Erde, derjenige der die Augen sehend macht doch die Herzen blind lässt und der die Augen blind macht und die Herzen sehen lässt. Er ist der Anfang ohne Anfang und das Ende ohne Ende, erschaffen hat er das Paradies mit seiner Hand und Adam hat er erschaffen mit seiner Hand.

Er ist der alleinige Herrscher über Himmel und Erde und keiner hat das Recht angebetet zu werden außer Allah und Allahs Frieden und Segen seien auf dem Propheten sws.

Heute befassen wir uns mit der Geschichte eines rechtschaffenen Mann, eines tugendhaften Mann, ein Mann dessen Augen verschont wurden vor dem Übel dieser Erde doch musste er geduldig ausharren da er nicht das gesegnete Gesicht des Propheten sws sehen konnte, dessen Herz durch das Licht des Iman erleuchtet wurde so das man wenn es sehen könnte, meilenweit sehen kann. Er ist einer der Schüler des besten Menschen den Allah erschaffen hat und er ist einer der besten Menschen nach den Propheten. Er ist einer derjenigen die zum Gebet gerufen haben in der Zeit des Propheten sws. Es ist kein anderer als Abdullah ibn Umm Maktum der blinde Sahabi Möge Allahs Wohlgefallen auf ihm sein.

Er hieß richtig Abdullah ibnu Qais und der Name ibn Umm Maktum heisst ungef. der Sohn der Mutter des Unsichtigen, da er von Geburt an blind gewesen ist.

Er war neben Bilal ra der Muadhin des Propheten sws und hatte ihn sogar manchmal in Medina vertreten indem er die Muslime im Gebet leitete, ihre Fragen beantwortete und sich um ihre Anliegen kümmerte, stellvertretend für den Gesandten Allahs sws. Er machte auch seine Auswanderung nach Medina und zählt zu den Muhajiruun. Der Prophet sws behandelte ihn mit sehr viel Höflichkeit und er sws hat ihn sehr geschätzt.

Es wurde überliefert das er einer der ersten war die nach Medina gekommen sind neben Mus3ab ibn 3umayr die den Menschen den Quran gelehrt haben. Es wird von Anas überliefert das Jibriel as einmal zum Propheten kam und ibn Umm Maktum bei ihm gewesen ist und er ihn gefragt hat wie lange er schon blind sei, da sagte ibn Umm Maktum seid dem er klein ist, da sagte Jibriel as Allah swt sagt:

"Wenn ich die Gaben (Augenlicht z.b.) meines Dieners weg nehme so gibt es für ihn kein anderen Lohn als das Paradies."

Er ist auch derjenige dessentwegen Allah swt. Muhammad sws getadelt hat, denn der Prophet stand eines Tages und sprach zu einigen Edlen der Quraish um sie vom Islam zu überzeugen. Dem Gesandten Allahs sws lag sehr viel wert daran da er erhoffte das mit ihrer Konvertierung zum Islam vieles an Leid an den Muslimen in Mekka stoppen würde.

3urwa ibn Zubayr überliefert dies und sagt das es sich unter anderem bei den Männern um Utba ibn Rabi3ah, so kam ibn Umm Maktum und sagte zum Propheten: "Oh Gesandter Allahs, lehre mich von dem was dich dein Herr gelehrt hat."

Der Prophet sws entfernte sich von ihm und runzelte seine Stirn so kamen folgende Verse herab:

"1. Er (Muhammad) blickte düster und kehrte sich ab. 2. Weil der Blinde zu ihm kam. 3. Was läßt dich wissen, vielleicht läutert er sich. 4. Oder bedenkt, so daß ihm die Ermahnung nützt. 5. Was nun jemanden angeht, der sich für unbedürftig hält. 6. So widmest du dich ihm. 7. Obgleich es dich nicht zu kümmern hat, daß er sich nicht läutern will. 8. Was aber jemanden angeht, der zu dir geeilt kommt. 9. Und dabei gottesfürchtig ist. 10. Von dem läßt du dich ablenken. 11. Keineswegs! Gewiß, es ist eine Erinnerung. (80-1-11)

Als zum Jihad gerufen wurde brennte das Herz von ibn Umm Maktum und er sehnte sich nach dem was er alles für Allah swt getan hatte, letztendlich auch das teuerste geben würde was er besitzt und zwar sein Leben. Was ist das für ein Herz welches einen dazu bringt sein Leben für Allah zu opfern?

Doch dann kam der Vers:

"Nicht gleich sind diejenigen unter den Gläubigen, die sitzen bleiben....." (4:95)

Ibn Umm Maktum war traurig und machte sich Vorwürfe wegen seiner Behinderung: "Du bist nicht gleich wie die die sehen können. Du bist behindert und kannst niemals dein Leben für Allah im Jihad opfern."

Kaum war er zu Ende mit seinem Kummer so offenbarte Allah swt den nächsten Teil der Ayah:

"Nicht gleich sind diejenigen unter den Gläubigen, die sitzen bleiben - außer denjenigen, die eine Schädigung haben -, den sich auf Allahs Weg mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person Abmühenden. Allah hat den sich mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person Abmühenden einen Vorzug gegeben vor denen, die sitzen bleiben." (4:95)

Das war das Zeichen für ihn ra los zu ziehen mit den anderen Mujahideen trotz seiner Behinderung um für Allah swt zu kämpfen. Er pflegte immer zu sagen: "Gebt mir die Flagge und setzt mich mitten unter den Reihen denn ich bin blind und werde nicht weg laufen vor Angst."

Dies war so das er immer die Fahne gehalten hat bis er ra in der Schlacht von Al Qadisiyyah in der Zeit von Umar ra im Kampf gefallen war.

Dies war eine kleine Zusammenfassung dieses großartigen Sahabi, möge Allah uns mit ihm und den anderen Gefährten und mit Muhammad sws im Paradies zusammen bringen.

Amin

Quelle: Auszüge aus تراجم الأعلام Tarajim Al A3lam





#2
Salam :jazak: und barak Allahu fiek dafür! Möge er Dir reichich Belohnung im Diesseits und Jenseits geben und Dich in die höchste Stzufe im Paradies setzen :amin: Habe mich teilweise mit ihm identifiziert gefühlt. Als ich dann hierauf antworten wolltee, um eben mitzuteilen, was ich mitteile, rief auch eine sehr liebe Schwester, die mmich kurz vor meinem Urlaub besucht hat, überraschender Weise an, wie barmherzig ist Allah :swt: Wasalam


Du hoffst auf Erfolg und folgst nicht seinem Weg.
Wahrlich, ein Schiff segelt nicht auf trockenem Land.

#3
Amin und für dich das gleiche........
#4
Salam wenn ich mir solche (blinde) als "Vorbild" nehme und mich zusammenreiße, (so habe ich gemerkt) und natürlich auf die schönste Weise darum kämpfe, mein Wissen zu mehren, klappt es subhanallah! Ich spüre, wie wenig Zeit für privaten Kram (meist ja nutzlos) ich habe. :hamd: Sso00083 Gestern habe ich hier aus dem Forum beispielsweise einen Text kopiert und für meinen Eigenbedarf gespeichert... Es geht voran! Wasalam


Du hoffst auf Erfolg und folgst nicht seinem Weg.
Wahrlich, ein Schiff segelt nicht auf trockenem Land.

  


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