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Christliche Tage
#1
Salamu Alaikum,
Zufällig bin ich heute mit einer Christin ins Gespräch gekommen und sie hat einihe Sachen gesagt die ich nicht so ganz verstanden habe. Und zwar geht es darum das der Sonntag "heilig" ist und im allgemeinen die Feiertage. Au Nachfrage argumentierte sie mit der Schöpfungsgeschichte.
Aber ist es nicht so das isa aleyi salam zB samstags predigte und nixht sonntags? Ich würde ihr gerne Denkanstöße geben, aber ich kenne die Hintergründe vom Sonntag nicjt etc
Vielleicht habt ihr Wissen darüber? Inshaallah

Barakallahu feekuma
#2
Alaikum Salam.
Samstag und Sonntag sind die Feiertage von Juden und Christen.

Sie denken Allah hätte Erde und Himmel geschaffen und beim 6. bzw. 7. Tag ausgeruht und deswegen tun sie es auch.
#3
Wahre, abuyesin. Doch Sie denken das auf die "letzte" Tag (Sonntag zu ihnen), Allah hat ein Pause gemacht. Diese ist was Sie denken, dass wann Gott hat ein Pause gemacht, wir sollen auch. Natürlich wir wissen dass diese ist nicht recht, dass Allah nicht ein Pause machen oder brauchen. Auf Islam, Jummah oder Freitag ist die letzte Tag für die Welt, und viele anderen Sachen dass Mann kann auf lesen oder von anderen lernen.
#4
Bismillahirrahmanirrahim
Assalamu aleikum we rahmatullahi we barakatuhu,

liebe Schwester,
in scha Allah geht es dir gut!
Ich möchte dir gerne einen allgemeinen Rat geben für Dawagespräche mit Nichtmuslimen.
Lass dich nicht auf Nebensächliches ein und sag ganz einfach und unbefangen, dass du das nicht weisst. Und versuche du das Thema zu lenken zum Wesentlichen hin: Dass es nur einen Gott gibt, Der die Menschen nicht nur geschaffen hat, sondern sich ihnen auch offenbart hat, weil sie das brauchen, Mohammed wirklich von Ihm beauftragt war und der Koran wirklich das unverfälscht überlieferte Wort Gottes ist. Speziell Christen gegenüber natürlich, dass es ungeheuerlich ist, zu behaupten, Gott habe einen Sohn, und dass das die Christen die ersten dreihundert Jahre nach Jesus auch gar nicht geglaubt haben, dass das vielmehr erst später zum Glaubensdogma erhoben wurde. Möge Allah deine Gesprächspartnerin rechtleiten. Wenn sie Englisch kann, verweise sie doch auf Yusuf Estes. Besonders schön finde ich vom youtube Christian Gabriel Converts to Islam at Peace Convention by Shaykh Yusuf Estes.
Assalamu aleikum we rahmatullahi we barakatuhu
Ein recht gutes Leben. Gedanken, Geschichten und Gedichte.
Von einer muslimischen Mutter im Sudan.

Mein Blog: >>Ein recht gutes Leben
#5
Nein nein, die Juden halten den Sabbat, weil sie glauben, Gott hätte die Welt in 6 Tagen geschaffen und am siebten geruht (der Tag beginnt am Abend, daher ist der Sabbat von Freitag Abend bis Samstag beginn des Abends).
Die Christen halten den Sonntag "heilig", weil Jesus an einem Sonntag (am ersten Tag der Woche! An diesem trafen sich auch die Jünger Jesu in der Apostelgeschichte und der Anfangszeit des Christentums) von den Toten auferstanden ist, was zweifelsfrei für sie ein großer Grund zur Freude ist.
Aber Christen sind sich darin nicht eins, die Adventisten z. B. halten weiterhin den Sabbat.
Anhand verschiedener Schriftstellen aus dem NT würde ich mutmaßen, dass es egal ist - das Prinzip des Ruhetages in der Woche ist wichtig für die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit und jeder tut gut daran, sich einen Tag eine Pause zu gönnen. Welcher Tag das ist, ist egal.
Praktisch an einem Sonntag ist, dass diesen Tag alle gemeinsam haben (ausgenommen bestimmte Berufsgruppen, die z. B. die Versorgung von Kranken auch sonntags gewährleisten müssen) und somit der Zusammenhalt von Familie und Gemeinde gefördert wird durch gemeinsame Zeit.

Römer 14:
2 Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach ist, der isst kein Fleisch.

3 Wer isst, der verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, der richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen.

4 Wer bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber stehen bleiben; denn der Herr kann ihn aufrecht halten.

5 Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss.

6 Wer auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn; wer isst, der isst im Blick auf den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht isst, der isst im Blick auf den Herrn nicht und dankt Gott auch.

7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.

8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
#6
Ach siehste Mal! Mir war es eigentlich auch so bekannt, dass der Sonntag mit der Schopfungsgeschichte zusammen hängt, hab mich aber immer gewundert warum dann der Sonntag der erste Tag der Woche ist. :-) 

Zitat:"Sie denken Allah hätte Erde und Himmel geschaffen und beim 6. bzw. 7. Tag ausgeruht und deswegen tun sie es auch."

Ich denke nicht, dass jemang glaubt, Gott hat sich ausgeruht. Er hat geruht! Also seine Arbeit ruhen lassen. Kleiner aber feiner Unterschied.
#7
Hallo zusammen,
Hier und anderswo wird gesagt das Gott ruhte im Sinne von ausruhen.

http://www.bibel.com/warum-hat-gott-am-s...13169.html

Ausserdem wird Gott ein größerer Mangel zugeschrieben, nämlich im Ringen verloren zu haben, deswegen wundern mich jetzt euere Aussagen.

1.Mose Kapitel 32 Vers 23 -30

23Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und die beiden Mägde und seine elf Söhne und zog an die Furt des Jabbok, 24nahm sie und führte sie über das Wasser, so daß hinüberkam, was er hatte, 25und blieb allein zurück. aDa rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. 26Und als er sah, daß er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt. 27Und er sprach: Laß mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: bIch lasse dich nicht, du segnest mich denn. 28Er sprach: Wie heißest du? Er antwortete: Jakob. 29Er sprach: cDu sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn ddu hast mit Gott und mit Menschen gerungen und du hast gewonnen
#8
Deinen Link würde ich jetzt schwerlich als Gottes Offenbarung an Menschen nennen, daher ist es egal, was da steht ...
Der Sabbat war vordergründig ein Beispiel für uns und wenn ich mit den Drang nach Perfektionismus bei einem großen Teil der Deutschen angucke (was sicher woanders nicht unbedingt anders ist) ist das auch nötig, sonst hätten wir kein schlagendes Argument dafür, regelmäßig eine Pause einzulegen und Gott zu gedenken ;D Das hat nichts damit zu tun, dass Gott nach seinem Werk erschöpft gewesen wäre. (Ps 124,4.5, Gott schläft und schlummert nicht)

Die Stelle hat mir auch lange Zeit Kopfzerbrechen bereitet, aber ich glaube, dass sie nur zulasten Gottes ausgelegt werden kann.
In der Bibel findet es sich immer wieder, dass Menschen mit Gott gerungen haben. Manchmal ließ er sich erbitten, manchmal nutzte er seine Autorität.
Jona wollte nicht Gott gehorchen und rannte weg, um am Ende doch in Ninive zu landen.
Mose wollte nicht zum Pharao gehen, und ging am Ende doch (er meinte ja, nicht reden zu können, aber zum Reden bekam er seinen Bruder, sogesehen ließ sich Gott erbitten und setzte seine Autorität ein.
Die Samariterin erbat von Jesus, er möge ihr Kind heilen und obwohl er anfangs sagte, er sei nicht zu ihr sondern zu den Kindern Israels gesandt, hat er sie am Ende um ihres Glaubens und ihrer Hartnäckigkeit wegen erhört.
Jesus rang im Garten Gethsemane und Gottes Plan setzte sich durch und er gab die widerstreitenden Wünsche seines fleischlichen Körpers auf (bitte keine Diskussion über Jesus könnte nicht Gott sein, das gibt es an andere Stelle hier genug!).
und Jakob rang mit Gott um dessen Segen (Hosea 12,5, genaugenommen mit dem Engel des Herrn, der im Alten Testament nichts anderes ist als Jesus http://prueft-alles.com/2012/07/13/teil-...des-herrn/ ) in einer Situation, in der er um sein Leben fürchtete, weil er seinen Bruder gegenüber treten musste, den er zuvor um seinen Segen und sein Erstgeburtsrecht betrogen hatte - und er er blieb hartnäckig an Gott dran, bis dieser sich erweichen ließ und ihn segnete...
Und auch nicht biblische Gestalten ringen immer wieder mit Gott und mal werden sie gesegnet, mal lässt sich Gott um etwas anderes erbitten. (vielleicht als jüngeres Beispiel: Corry ten Boom, die darum gerungen hat, ihrem Wärter aus dem KZ zu vergeben, sie selbst wollte das nicht, aber Gott wollte, dass sie es tut und schenkte ihr am Ende die Kraft dazu)

Wir sind doch nicht Gottes Richter, die ihm vorschreiben könnten, wie er mit Menschen umzugehen hat? Wenn er mit sich ringen lässt und die Möglichkeit zu siegen gibt: Wer bin ich, dass ich sage: Ne, darfst du aber nicht?! Steht das Geschöpf über dem Schöpfer?
#9
Nein das ist ja alles schön und gut aber du beschreibst hier ein ganz anderes Ringen was ja durchaus möglich wäre in Form einer Bitte des Dieners zu seinem Schöpfer.

Aber im Text ist ganz klar ein körperliches Ringen zu entnehmen wobei es durch den Schlag an der Hüfte untermauert wird !! Und es ist dabei kein hauch an Metapher zu erkennen...

Natürlich steht der Wille Gottes über unserem Willen.
Jeder Mensch würde sagen Nein du kannst weder mit Gott ringen, besiegen, oder zu behaupten dass Er solche Späße mit seinen Dienern macht.
Er liebt alle Gesandte trotzdem wurden einige ermahnt und gewarnt.
#10
Ich sage nicht, dass sei eine Metapher, sondern ein Ringen mit Gott und ich sehe darin vergleichbares auf andere Art.
Normal ist/war das nicht körperlich, die wenigsten haben im Alten Testament den Engel des Herrn auch nur gesehen. Aber ich glaube kaum, dass Gott sich in seiner Allmacht und seiner Souveränität durch unsere Normalität einschränken lässt. Wenn er sich in einer Situation Grenzen auferlegen will, dann ist das seine Entscheidung und seiner Freiheit entsprechend. Deswegen wird er ja nicht weniger allmächtig oder weniger souverän? Wahrscheinlich hingt der Vergleich, aber wenn ich mit meinen Kindern spiele oder raufe, dann lege ich mir auch Grenzen auf, ich will ihnen ja nicht wehtun, sie nicht entmutigen. Aber das macht mich ja nicht schwächer als sie. Wenn ich wollte, könnte ich sie trotzdem leicht überwältigen.
Irgendwie sind diese "Ausrutscher", die so gar nicht der Norm entsprechen für mich gerade Beweis seiner Souveränität. Gott sieht sich nicht genötigt, sich an unser kleinkariertes, in Schubladen funktionierendes Denken binden zu müssen. Er steht da einfach drüber!


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