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Der körperliche Jihad
#1
As salamu alaikum,

da ich von Seiten der Moderatoren gefragt wurde, einen Artikel über Jihad zu verfassen, habe ich eine Fatwa von der Seite http://www.islamqa.com zu diesem Thema übersetzt und werde sie inshaAllah ins Forum posten. Da leider momentan der Bereich Islam gesperrt ist, stelle ich dieses Thema in diesem Bereich rein. Daher bitte ich die Moderatoren, den Artikel inshaAllah in den entsprechenden Themenbereich zu verschieben.


Frage: Ist es für jeden Muslim verpflichtend in den Jihad auszuziehen? Oder ist Jihad mustahabb und nicht verpflichtend?

Antwort:

Lob sei Allah.

Der körperliche Jihad ist der Gipfel des Islam und einige Gelehrte sehen es als die sechste Säule des Islam.


Die Muslime haben den Jihad für eine lange Zeit vernachlässigt, somit verdienen sie die Bestrafung von Allah, erniedrigt, herabgesetzt und besiegt zu sein. Diese Erniedrigung wird nie von ihnen weggenommen werden, bis sie wieder zu ihrer Religion zurückkehren, wie der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte: `` Wenn ihr ins aynah Geschäft eintretet, die Schwänze von Ochsen haltet, euch mit der Landwirtschaft begnügt, den jihad aufgebt, wird Allah Demütigung über euch herrschen lassen und sie nicht zurücknehmen bis ihr zu eurem Engagment zum Islam zurückkehrt.`` Erzählt von Abu Dawud, 2956, als sahih eingestuft von al-Albaani in Saheeh Abi Dawud.

[Anmerkung: aynah Geschäft bedeutet ein Produkt für einen bekannten Preis zu verkaufen mit Zahlungsaufschub und es dann für einen geringeren Preis vom Käufer zurückzukaufen, so dass der Käufer die Differenz in der Zukunft wird zahlen müssen]

Eine der seltsamsten Dinge, die man bemerkt, ist, dass wir in einer Zeit leben, in der es einigen Muslimen peinlich ist, die Verse und Ahadith über Jihad vor ihren kafir Freunden zu zitieren. Ihre Gesichter werden rot, weil sie zu schüchtern sind, die Beschlüsse über die Jizyah, Sklaverei und Tötung der Gefangenen des Krieges zu erwähnen. Sie wünschen sich, dass sie die Verse und Ahadith aus Qur´an und Sunna löschen könnten, damit sie nicht von dieser Welt kritisiert werden. Wenn sie die Verse und Ahadith nicht löschen können, dann versuchen sie diese falsch zu interpretieren und ihre Bedeutung zu verzerren, so dass sie den Launen und Wünschen ihrer Meister angepasst sind. Ich werde nicht sagen, dass sie es ihren eigenen Wünschen und Launen anpassen. Vielmehr sind es die Launen und Wünsche ihrer Meister und Lehrer unter den Missionaren und Kolonialisten, den Feinden des Islam.

Umdat al-Tafseer, 1/46.

Das Ergebnis ist, dass wir heutzutage kaum etwas davon hören, abgesehen von den folgenden Phrasen: Weltfrieden, friedliche Koexistenz, sichere Grenzen, eine neue Weltordnung, die Katastrophen des Krieges...

Diejenigen, die die Verse und Ahadith über Jihad heutzutage ausrufen und verkünden, unterliegen einer Reihe von Anschuldigungen. Sie werden Terroristen, Feinde des Friedens und blutrünstig genannt und werden beschuldigt die Zivilisation des zwanzigsten Jahrhunderts zerstören zu wollen.

Dies ist die unglückliche Realität, in der die muslimische Ummah heute lebt. Das ist, weil wir die Unterstützung unserer Religion und die Erledigung unserer Pflichten, die uns Allah auferlegt hat, aufgegeben haben.

Allah hat uns befohlen Seine Religion zu unterstützen und den Jihad gegen Seine Feinde zu unternehmen.

Es gibt so viele Verse, die den Jihad gegen die Mushrikeen vorschreiben und ihre Bekämpfung bis alle Unterwerfung allein für Allah ist, sie erklären eindeutig, dass es verpflichtend, vorgeschrieben und obligatorisch ist. Allah sagt (ungefähre Bedeutung):

``Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht.`` [2:216]

Beschlüsse über den Jihad:

Die Gelehrten (möge Allah Erbarmen mit ihnen haben) haben die Beschlüsse über Jihad erwähnt und haben erklärt, dass es zwei Arten von körperlichen Jihad gibt:

1. Die Initiative im Kampf nehmen

Dies bedeutet die Verfolgung der Kuffaar in ihrem eigenen Land und sie zum Islam aufzurufen und den Kampf gegen sie, wenn sie nicht zustimmen sich der Herrschaft des Islam zu unterwerfen.

Diese Art von Jihad ist fard kifaayah (allgemeine Pflicht) der Muslime. Allah sagt (ungefähre Bedeutung):

``Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.`` [8:39]

``Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig ``[9:5]

``Wahrlich, die Zahl der Monate bei Allah beträgt zwölf Monate; (so sind sie) im Buche Allahs (festgelegt worden) seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen (Monaten) sind vier heilig. Das ist der beständige Glaube. Darum versündigt euch nicht in diesen (Monaten). Und bekämpft die Götzendiener allesamt, wie sie euch allesamt bekämpfen; und wisset, daß Allah mit denjenigen ist, die Ihn fürchten.`` [9:36]

``Zieht aus, leicht und schwer, und kämpft mit eurem Gut und mit eurem Blut für Allahs Sache! Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet! ``[9:41]


Erzählt bei al-Bukhaari, 24; Muslim, 29.

Muslim (3533) erzählt von Abu Hurayrah, dass der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte:`` Wer stirbt ohne gekämpft zu haben oder den Gedanken gehabt zu haben zu kämpfen, ist auf einem der Zweige der Heuchelei gestorben.``

Alle diese Texte und viele andere in Qur`an und Sunna bedeuten, dass es für die Muslime verpflichtend ist, den jihad gegen die Kuffaar zu unternehmen und die Initiative darin zu ergreifen.

Die Gelehrten haben einstimmig beschlossen, dass Jihad gegen die Kuffaar und sie in ihren eigenen Ländern aufzusuchen und sie zum Islam aufzurufen, und den Jihad gegen sie zu unternehmen, wenn sie den Islam oder die Zahlung der Jizyah nicht annehmen, verpflichtend ist zu kämpfen und diese Pflicht kann nicht aufgehoben werden.

Shaykh al-Islam(28/249)sagte:

Jeder, der den Aufruf des Gesandten Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) zu der Religion Allahs hört, mit welchem er gesandt wurde und nicht reagiert, muss bekämpft werden, so dass es keine Fitnah geben wird und die Unterwerfung allein für Allah ist.

Ibn ‘Atiyah sagte(2/43): Es bleibt der Konsens der Gelehrten, dass der Jihad eine allgemeine Verpflichtung für die Ummah von Muhammad (Allahs Segen und Frieden auf ihm) ist und wenn einige der Muslime diese Pflicht ausführen, wird der Rest der Muslime von dieser Pflicht entbunden.

2. Jihad in der Selbstverteidigung

Wenn die Kuffaar ein muslimisches Land angreifen und besetzen oder einen Angriff auf die Muslime vorbereiten, dann ist es für die Muslime verpflichtend gegen sie zu kämpfen, um ihr Übel abzuwehren und ihren Komplott zu vereiteln. Jihad in der Selbstverteidigung ist fard ‘ayn (eine Pflicht für jeden Einzelnen) für die Muslime nach dem Konsens der Gelehrten.

Al-Qurtubi (möge Allah Erbarmen mit ihm haben) sagte in seinem Tafseer (8/15):

Wenn der Jihad unvermeidlich wird, weil der Feind eines der Gebiete der Muslime überschritten hat, dann wird es verpflichtend alle Leute dieser Gegend zu mobilisieren und zum Kampf auszuziehen, ob sie gesund, jung und reich sind oder krank, alt und arm sind, jeder nach seinen Fähigkeiten, mit oder ohne die Erlaubnis der Eltern. Niemand, der in der Lage ist auszuziehen, Krieger oder Helfer, sollte zurückbleiben. Wenn die Leute aus diesem Land nicht in der Lage sind ihren Feind zu bekämpfen, dann müssen die nahegelegenden und benachbarten Länder in der notwendigen Anzahl zur Unterstützung zum Kampf ausziehen, damit sie wissen, dass sie die Kraft haben, sich gegen die Feinde zu verteidigen und sie abzuwehren. Ebenso jeder, der von der Schwäche der Muslime gegenüber dem Feind bescheid weiß und weiß, dass er gehen und ihnen helfen kann, muss ausziehen und kämpfen. Alle Muslime sollten gegen ihre Feinde vereint sein. Wenn die Leute aus diesem Gebiet, das der Feind erobert und besetzt hat, den Feind selbst abwenden können, dann sind die anderen von dieser Pflicht befreit. Wenn der Feind sich dem muslimischen Land nähert, aber es nicht betritt, dann müssen die Muslime dennoch ausziehen, um den Feinden entgegenzutreten, damit die Religion Allahs sich durchsetzt, um das muslimische Heimatland zu schützen und um den Feind zu demütigen. Es gibt keine Meinungsverschiedenheiten in diesem Punkt zwischen den Gelehrten.

Shaykh al-Islam (28/358-359) sagte:

Wenn der Feind die Muslime angreifen möchte, dann wird der Widerstand verpflichtend für all diejenigen, die in Bedrohung sind und diejenigen, die nicht in Bedrohung sind, sind verplfichtet ihnen zu helfen. Wie Allah sagt (ungefähre Bedutung):

``Wahrlich, diejenigen, die geglaubt haben und ausgewandert sind und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache gekämpft haben, und jene, die (ihnen) Herberge und Hilfe gaben - diese sind einander Freund. Für den Schutz derjenigen aber, die glaubten, jedoch nicht ausgewandert sind, seid ihr keineswegs verantwortlich, sofern sie (nicht doch noch) auswandern. Suchen sie aber eure Hilfe für den Glauben, dann ist das Helfen eure Pflicht, (es sei denn, sie bitten euch) gegen ein Volk (um Hilfe), zwischen dem und euch ein Bündnis besteht. Und Allah sieht euer Tun.`` [8:72]

Und der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) befahl uns auch den anderen Muslimen zu helfen. Dies ist verpflichtend für jede Person so weit wie möglich, indem er kämpft oder indem er finanzielle Unterstützung liefert, wie es der Fall zur Zeit von al-Khandaq war, als Allah nicht die Erlaubnis gewährte für jemanden nicht zu kämpfen. Vielmehr verurteilt der Qur`an diejenigen, die den Propheten (Allahs Segen und Frieden auf ihm) mit der Begründung ihre Häuser seien gefährdet, um die Erlaubnis fragten, nicht zu kämpfen. Als dies nicht der Fall war, wollten sie um genau zu sein nur vom Kampf entfliehen. Dieser Kampf, um die Religion, das Leben und die Ehre der Muslime zu schützen, ist unbedingt notwendig.

Dies ist der Beschluss über den körperlichen Jihad im Islam, ob das die Initiative zu ergreifen, um die Kuffaar zum Eintritt in die Religion zu rufen und sie der Herrschaft des Islam zu unterwerfen ist oder der Jihad zur Verteidigung der Religion und der Ehre der Muslime.

Wir bitten Allah die Muslime zurück zu ihrer Religion zu bringen.

Und Allah weiß es am Besten.

Islam Q&A

Quelle: http://www.islamqa.com
#2
Salam_wr_wb

Liebe Geschwister alhamdulillah unser Bruder AboMohammed war so nett uns diese fatwa zu Übersetzen von Sheikh Utheymin, welches auch die Ansicht von Sheikh Albani, Bin Baz, Al-Fawzan,etc. wieder gibt - dies ist ihre Sicht, ihre Meinung, ihre Fatwa zu dem Thema JIHAD, worauf unser lieber Bruder hier unbedingt basiert!

Zitat:Die Gelehrte haben über den Jihad heutzutage geredet. Das ist das Urteil von Ibn Othaimeen. Andere Gelehrte (Alalbani, Ibn Baz, Alfaozaan) haben die gleiche Meinung.

Quelle: http://fatwa1.com/anti-erhab/Jehad/

In der Realität, als der Prophet Mohammed saws in Mekka war, hat er die Leute zu Allah Eingottglaube und zum Gebet und er ist so 13 Jahr lang geblieben. Er wurde zum Jihad nicht befohlen, obwohl er und seine Folgen stark geschädigt wurden. Warum? Weil sie es nicht können. Erst als die Moslime ein Land (Nach Wanderung nach Medina) und Macht hatten, Allah hat denen befohlen zu kämpfen. Allah hat den Vers herab gesendet. "Erlaubnis (zum Kampf) ist denjenigen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen ja Unrecht zugefügt wurde - und Allah hat wahrlich die Macht, ihnen zu helfen" (Sura 22 Vers 39).

Daher wenn einer uns Fragt: Warum kämpfen wir nicht gegen Amerika, Russland, Frankreich und England? Wegen der fehlende Stärke. D. h. Die Waffen die zu verwenden sind, sind erst mal alte Waffen, im Vergleich zu den Raketen sind unsere Waffen wir Messern. Sie bringen nichts. Wie kommt man zur Idee, in so einer Lage zu kämpfen. Ich sage, ist es von der Dummheit, dass einer sagt, Wir müssen gegen Amerika, Frankreich und England kämpfen. Wie kämpfen wir? So was will Allah von uns nicht.

Was wir tun sollen, ist was Allah uns befohlen, Allah sagt "Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft haben Könnt" (Sura 8 Vers 60). Das ist unsere Aufgabe, wir müssen alle Stärke, die wir können, vorbereiten. Die wichtigste Stärke ist die Iman (Das Glauben) und Taqwa (Gottesfurcht). Mit diesen zwei können wir unsere Gelüste, Faulheit und „die Liebe zur Dunya“ vertreiben . Wir jetzt mögen das Leben und hassen das Sterben. Danach kommen die Waffen. Derjenige der denen beigebracht hat, er kann uns auch beibringen. Aber wir haben dafür nichts gemacht.

Ich sage, was wir jetzt machen müssen, ist die Iman und Taqwa vorbereiten. Möge Allah uns helfen. Und wir wissen wenn Allah will, er kann sie besiegen. Alla sagt: " Dies (soll so sein)! Und wenn Allah wöllte, würde Er sie wahrlich (allein) besiegen. Er will aber damit die einen von euch durch die anderen prüfen. Und denjenigen, die auf Allahs Weg getötet werden, wird Er ihre Werke nicht fehlgehen lassen * Er wird sie rechtleiten und ihren Gemütszustand bessern * und sie in den (Paradies)garten eingehen lassen, den Er ihnen kenntlich gemacht hat" (Sura 47 Vers 4-6). Wenn Allah uns gegenseitig prüft und einige von uns sterben Allah lässt ihre Werk nicht fehlgehen und sie werden mit dem Paradies belohnt. Was ich bestätigen will, die Stärke muss vorhanden sein. Was wir noch vorbreiten sollen, dass wir nicht getrennt bleiben sollen. Zum Beispiel, die islamische Gemeinschaft, zur wie viel Länder ist es getrennt? Viel, oder? Haben Diese Länder eine Meinung oder verschiedene Meinungen? Deutlich verschiedene Meinungen. In jedem Land, Ist den Volk vereinigt oder getrennt? Getrennt viele Parteien. (Politische oder Religiöse Parteien). Wie wollen wir, trotz dieser Trennung gewinnen? Das ist ein Grund zum Verlieren, Allah sagt: "und streitet nicht miteinander, sonst würdet ihr den Mut verlieren, und eure Kraft würde vergeben! Und seid standhaft Gewiss, Allah ist mit den Standhaften. " (Sura 8 Vers 46). Möge Allah uns auf seine Wohltaten vereinigen.

Und das sit was ich die ganze Zeit meine, aber nein unsere Brüder - die leider kein oder wenig Wissen haben und selber nicht mal in den Jihad ziehen wollen - wollen uns klar machen, dass wir in den Jihad ziehen und kämpfen sollen! Bruder du hast eien Fatwa gebracht was wir überhaupt nicht mit unserer Zeit und Lage vereinabaren - warum? weil du bestimmt vergessen ist, dass eine Fatwa nicht allgemein gilt sondern sie immer speziell gegeben wird! Eine Fatwa kann sich auf eine Person, auf ein Land oder eine Region beziehen, sogar auf eine bestimmte Zeit! Das muss euch klar werden! wir dürfen uns nicht irritieren lassen von diesen Äußerungen. Wir wissen nicht zu wem diese Fatwa gegebn wurde. Aber wir wissen alle das Sheikh Al-Islam in einer anderen schweren Zeit gelebt hat!

Und ich denke, die Gelehrten die ich hier aufgezählt habe, sind größere Gelehrten als Sheikh Munajid!

Ich habe auch seine Aussage upgeloadet auf arabisch natürlich zum Überprüfen.

Also wir müssen keinen JIHAD vollziehen, es ist KEINE PFLICHT für uns hier!!


Angehängte Dateien
.rm   oth_qetalamrica.rm (Größe: 495.06 KB / Downloads: 260)
#3
Salam_wr_wb

Ich will noch dazu sagen dass diese Fatwa bezieht sich auf die Moslime, die in einem Land sind, wo kein Krieg staatfindet. D. h. ein Moslim aus Amerika zum Beispiel darf nicht nach Iraq gehen um zu kämpfen.

Aber wenn ein Gegener eine islamisches Land eingreift, dann sollen die Moslime von diesem Land sich, ihre Familie und ihre Land beschützen (das ist die erste Periorität) - yani Selbstverteidigung wird dann Pflicht. Wenn sie es militärisch nicht geschafft haben, dann liegt es an die Moslime, dass sie schwach sind. Hier kommen wir zum Punkt, die den Schaikh gesagt hat.

Liebe Geschwister, was erwarten wir von Moslime, die haben noch nicht die Mühe gegeben 5 Gebete richtzeitig zu beten, die Zakah vollständig zu geben, mit Riba nicht zu arbeiten und und und..... Von solche Moslime erwartet man nicht, dass sie sich selbst und ihre Vermögen für Allah und seine Religion opfern. Ich rede hier nicht von 1% der islamische Gemeinschaft, ich rede von die ganze gemeinschaft. Egal wo du hingehst, Egal welches Land schau mal die Moslime wo sie sind und was sie tun. Subahan Allah, und viele Moslime reden darüber und sie sind nicht einverstanden, was von Katastrophen in Palastina, Iraq, Afganiistan und anderen passiert, und wenn man dennen fragt was sie dagegen getan haben, da bekommst du keine Antwort. Möge Allah die Moslime rechtleiten.

Was wir tun sollen,
erstens das hier verstehen und die anderen erklären,
zweitens den Islam Lernen und Praktitziern und damit wird unsere Iman starke,
drittens viel viel viel Doaa (Bittgebet),
und viertens Geduld haben. Es ist eine Lange Weg, aber das Richtige. Möge Allah uns vergeben.

So was hat Allah geschrieben damit wir zu Ihm und seinem Weg zurückkehren. Wenn wir aber den Quran und Sunnah nicht wollen und Allahs Befehle nicht folgen, Er bestaft uns. Wenn wir immer noch uns nicht ändern wollen, täuscht Er uns mit besseren Moslime. Allah sagt: "Wenn Ihr euch abkehrt, wird Er euch durch ein anderes Volk ersetzen, und sie werden dann nicht gleich euch sein " (Süra 47 vers 38). Wie werden wir ersetzt? Man sieht schon, täglich werden Moslime umgebracht getötet (Das ist nur was wir mitbekommen!). Also die Lage wird sich nicht ändern bis wir uns ändern. Allah sagt: "Allah ändert nicht den Zustand eines Volkes, bis sie das ändern, was in ihnen selbst ist" (Süra 13 vers 11). Möge Allah uns Standhaft geben.

Und Allah weist es.

Salam_wr_wb
#4
Salam habe mich erst kürzlich mit einer lieben Schwester (die wie ich aus dem Schwarzmeergebiet aus der Türkei stammt) darüber ein wenig unterhalten und sie meinte, das gibts im :quran: was ich ja auch verstanden habe, nur leider habe ich den Eindruck, dass mir Menwschen begegnen, die zwar diesen Jihad voll und ganz unterstützen, leider den inneren Jihad dafür nicht kennen. Heul Sprich: :quran: lesen, sich Allah :swt: niederwerfen usw. Den Jihad gegen den eigenen Nafs nicht praktizieren.


Du hoffst auf Erfolg und folgst nicht seinem Weg.
Wahrlich, ein Schiff segelt nicht auf trockenem Land.

#5
http://diewahrheitimherzen.net/forum/The...u-und-Mann
#6
Salam Akeikum liebe Geschwister,

Zum Punkt "Die Initiative im Kampf nehmen"

Dieser Abschnitt hört sich ziemlich brutal an... Als ob der Islam dazu aufruft, dass man die Ungläubigen Menschen bekämpfen sollte in Form von 'gewaltsamen bekämpfen'. Also so wie das da steht und mit den Zitaten kann man das echt in diese Richtung verstehen... ich bin gerade ein wenig schockiert und finde das unverantwortlich so etwas hier reinzustellen, da der Islam doch eine Religion des Friedens ist und keiner Menschenseele etwas getan werden darf, wenn diese einen nicht bedroht oder angreift...
Und man alle Menschen freundlich und auf einem schönen Weg zum Islam einladen soll und ihm diesen näher bringen soll. Und wenn ein ungläubiger Mensch niemandem etwas tut, so darf man ihm doch auch nichts tun. Außerdem sieht doch nur Allah in die Herzen der Menschen und kennt die Wahrheit. Wir als normale Menschen sind doch gar nicht in der Lage zu sagen ob ein Mensch Gottesfurcht in sich trägt und dieser nun Gläubig ist oder nicht..
Vielleicht habe ich das jetzt auch falsch verstanden, falls dies der Fall ist bitte ich um Entschuldigung und eine Erlkärung diesbezüglich.


Möge Allah uns Verständnis für die Religion schenken und unsere Herzen mit Liebe und Barmherzigkeit füllen!
#7
bismillah

Salam_wr_wb

Damit ist ja auch nicht allgemein gemeint, das man die Nichtmuslime gewaltsam bekämpfen soll, sondern mit Bedingungen. Wenn du die Verse gelesen hättest genau, die auch aufgeführt sind, so wirst du feststellen, das da auch die Bedingungen genannt werden, wie z.B. wenn FITNA da ist, d.h. wenn sie den Islam verbieten und den Menschen nicht erlauben den Islam zu praktizieren und zu erfahren.

Wenn sie eine Bedrohung darstellen und die Muslime bekämpfen usw.

Allah s.w.t. sagt im Quran auch:

Und wenn sie jedoch zum Frieden geneigt sind, so sei auch du ihm geneigt und vertraue auf Allah. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende.[8:61]
Hast du Fragen über den Islam? Möchtest du von Studenten der Islamwissenschaft beraten werden und bist neu konvertiert? Besuche: http://www.chatislamonline.org/de
#8
Bruder du hast eien Fatwa gebracht was wir überhaupt nicht mit unserer Zeit und Lage vereinabaren - warum? weil du bestimmt vergessen ist, dass eine Fatwa nicht allgemein gilt sondern sie immer speziell gegeben wird! Eine Fatwa kann sich auf eine Person, auf ein Land oder eine Region beziehen, sogar auf eine bestimmte Zeit! Das muss euch klar werden! wir dürfen uns nicht irritieren lassen von diesen Äußerungen. Wir wissen nicht zu wem diese Fatwa gegebn wurde. Aber wir wissen alle das Sheikh Al-Islam in einer anderen schweren Zeit gelebt hat!
  


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