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Gibt es einen Schöpfer?
#19
Hey al-Salafi

Richtig, wenn ich meinen Ur Großopa nie gesehen habe wie kann ich dann wissen das es ihn gab? Stimmt kann ich gar nicht. Aber ich verstehe. Menschen haben Nachkommen ud sicherlich haben diese ihre vorfahren, also ist es wohl höchstwahrscheinlich dass ich einen Ur-Opa hatte. Aber "WISSEN" kann ich das nicht.

Wenn ich dich frage ob du weißt dass du einen Ur Ur Großvater hattest, dann sagst du sicherlich ja. Aber jetzt kannst du dich fragen warum du ja Antwortest? Naja du kennst das von Menschen dass das so ist das man Vorfahren hat usw also gehst du davon aus. Aber das bedeutet ja nicht Wissen.
#20
Zitat: Wenn ich dich frage ob du weißt dass du einen Ur Ur Großvater hattest, dann sagst du sicherlich ja. Aber jetzt kannst du dich fragen warum du ja Antwortest? Naja du kennst das von Menschen dass das so ist das man Vorfahren hat usw also gehst du davon aus. Aber das bedeutet ja nicht Wissen.

Ich würde sicherlich "ja" sagen, ansonsten wäre ich nicht hier. *smilie* Hat es klick gemacht? Hätte es meinen Ur-Großvater nicht gegeben, dann wäre es zu meiner Zeugung gar nicht gekommen, dann würde es einen meiner Elternteile nicht gegeben und dementsprechend mich auch nicht. Deshalb vermute ich es nicht oder gehe davon aus, nein, vielmehr weis ich es.

Und genau das ist der Knackpunkt: Bei so etwas wiederspricht keiner, aber wenn es um den Schöpfer geht, weshalb wir sehen, hören, riechen und wahrnehmen können, greift man auf die banalsten Argumente zurück. Von nichts kommt nichts. Ist ein einfaches Prinzip.
Bitte meine Beiträge nicht liken, es bringt mir weder für die Dunyah noch für die Akheerah etwas.

Allaahumma machen uns zu Mukhlisin!
#21
bismillah

Salam_wr_wb

Doch das ist Wissen. Kannst du uns mal bitte Wissen definieren?
Hast du Fragen über den Islam? Möchtest du von Studenten der Islamwissenschaft beraten werden und bist neu konvertiert? Besuche: http://www.chatislamonline.org/de
#22
Hallo al-Salafi

Interessant das wir wohl jetzt gemeinsam an den Kernpunkt gekommen sind was unsere beiden Denkweisen voneinander unterscheidet oder wo sie die Denkweise spaltet. Ich sage nur ich kann davon aussgehen dass es einne Ur-Großvater gab. Wissen kann ich es nicht. Meine Denkweise selbst basiert darauf dass ich nichts Wissen kann. Ich kann nur in Wahrscheinlichkeiten reden dass das wohl so ist, oder man sagt angeblich ist das so weil bla. Klar hatte jede reinn Urgroßvater. Verständlich dass es sowas gibt. Für mich basiert diese Annahme abr nur auf Beobachtungen genauso wie du sagst, ansonsten wäre ich nicht hier. Genau aber weißt du dass das du dann nicht hier wärst. Vielleicht hat dich Gott direkt geschaffen und man bildet sich dasss nur ein das die Menschen seid 1000den von Jahren leben? als am ende des TAges weiß ich es doch nicht ganz 100% aber zu 99,9999999% nehme ich an das wir alle mal nen Ur-Großvater htten :D

Und übrgens Von nichts kommt nichts ist ein Prinzip das der Mensch selbst erfunden hat und auf seinen Beobachtungen basiert. Aber wenn er diese Beobachtungen macht ist dass dann auch überall so? Kann man wohl nicht so einfach auf alles anwenden. Man weiß es nicht.
#23
Das sind nur Vermutungen deiner Seits und es geht völlig an der Realität vorbei. Jede Ursache zieht eine Wirkung nach sich (Kausalitätsprinzip, sagt dir sicherlich etwas?).

Zitat:Vielleicht hat dich Gott direkt geschaffen und man bildet sich dasss nur ein das die Menschen seid 1000den von Jahren leben? als am ende des TAges weiß ich es doch nicht ganz 100% aber zu 99,9999999% nehme ich an das wir alle mal nen Ur-Großvater htten :D

Nimm es mir nicht übel, aber durch so eine extreme und unrealistische Argumentation wird es lange dauern, bis wir einen Nenner finden. "Vielleicht", "Es kann ja sein" "die Annahme", hat gar kein Hand und Fuß. Durch diese Methode schreibst du dir das logische Denken selbst ab und jegliche Debatte wäre vergleichbar, wie jemand, der gegen die Wand spricht.
Bitte meine Beiträge nicht liken, es bringt mir weder für die Dunyah noch für die Akheerah etwas.

Allaahumma machen uns zu Mukhlisin!
#24
Okay wenn ich Wissen definiere dann entspringt das immer noch meiner Vorstellungskraft, die aber ja flasch sein kann. das nur mal Vorweg.

Wissen für mich:
vielleicht an einem Beispiel: a+b=b+a. Ist das so richtig? Anscheinend ja denn wenn ich das mit Äpfeln mache dann funktioniert das und mit Birnen wohl auch. aber nur Weil das mit Birnen funktioniert bedeutet dass dann das es richtig ist? Interessanter weise nein. In der Mathematik ist dass das Kommutativgesetz. Genauer ist dieses Gesetzt ein Axiom. Ein Axiom ist eine Gesetz dass man nicht beweisen kann das es richtig ist oder falsch. Man nimmt es aber an weil es in unserer Welt funktioniert. Und wenn es in unserer Welt funktioniert haben wir ja verwendung dafür.
Das soll nur das Prinzip zeigen dass man selbst nicht sagen kann das etwas richtig oder falsch ist. Und damit sage ich Wissen ist für mich wenn ich sagen kann das ist falsch und das ist richtig. Das kann ich aber nicht, denn wer bin ich der bestimmt das etwas richtig oder falsch ist?

Tiefes philosophisches geschwafel ja ich weiß, aber ich begegne der Welt nun mal so und es wäre schöne wenn ich wüsste dass es den Schöpfer gibt aber dieser Gedanke ist bei mir nunmal im Kopf drin

Nochmal zum Kausalitätsprinzip :D

Woher willst du wissen das das Kausalitätsprinzip auf alles anwendbar ist?

Zb auf den Zerfall eines Atomes nicht. Zumindest ist es das was die Physik heute sagt. Vielleicht gibt es ein besseres Gesetz das das doch nach dem Kausalitätsgesetz beschreibt. Aber bis heute sieht es nicht danach aus.

Genauer gesagt. Wenn ein Atom zerfällt, gibt es keine Ursache dafür, nur eine Wahrscheinlichkeit. Das ist das einzige Beispiel dass ich kenne das nicht nach dem Kausalitätsprinzip funktioniert und die Wirkung keine Ursache hat.
#25
(26-05-2013, 05:36 PM)Physiker schrieb: Und damit sage ich Wissen ist für mich wenn ich sagen kann das ist falsch und das ist richtig. Das kann ich aber nicht, denn wer bin ich der bestimmt das etwas richtig oder falsch ist?

Tiefes philosophisches geschwafel ja ich weiß, aber ich begegne der Welt nun mal so und es wäre schöne wenn ich wüsste dass es den Schöpfer gibt aber dieser Gedanke ist bei mir nunmal im Kopf drin

Lol Das war wieder mal typisch Agnostiker :) Ich hatte öfterst mal die Gelegenheit mit Agnostiker zu diskutieren und am Schluß kommt doch tatsächlich wieder raus, das sie sogar IHRE EIGENE EXISTENZ INS ZWEIFEL BRINGEN. Denk3

Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. Gruebel

Also ehrlich gesagt, tun mir solche Leute leid, in was für ein Dilemma sie sich befinden. Möge sie der Erhabene rechtleiten. Nur wenn man selbst seine eigene Existenz am Schluß anzweifelt und sagt "ich weiss es nicht", dann kann man wohl da nicht viel machen. Kopf

p.s. jetzt mal zur Realität zurück. Was die Definition von Wissen angeht, wäre es angebracht mal dies hier zu lesen:

"Wissen wird in der Erkenntnistheorie traditionell als wahre und gerechtfertigte Meinung (englisch justified true belief) bestimmt. Generell wird Wissen als ein für Personen oder Gruppen verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln verstanden, die sich durch den größtmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird. Paradoxerweise können daher als Wissen deklarierte Sachverhaltsbeschreibungen wahr oder falsch, vollständig oder unvollständig sein."

http://de.wikipedia.org/wiki/Wissen
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#26
Hy :D Abdu rRahman

Ja schön dass du mir das so sagst, ich bin nicht Agnostiker geworden weil ich es gelesen habe sondern zu erst war die einstellung und dann habe ich entdeckt dass der Begriff dafür Agnostiker ist.

Das ist ja kein Dilema. Es macht mir ja nichts aus, trotzdem kann ich Spaß am Leben haben und arbeiten und Familie, mir geht es dadurch nicht schlecht. Hier würde ich Feynman zietieren:
Es ist mir lieber ohne Antworten zu Leben als mit Antworten die vielleicht falsch sein könnten.

Der Gedankengang eines Agnostikers gleicht meiner Meinung (dies ist weieder irrelevant) dem Aufbau der Mathematik wie er an der uni gelehrt wird:

Man stellt die Basis auf -> Axiome. Darufhin leitet man weitere Reglen ab, über funktionen Matritzen, Ableitungen Integrale usw. Wenn aber nicht zeigen kann das die Axiome richtig sind, wie will man sagen dass die Integrale und Ableitungen Richtig sind. Nur in einer Wlet mit den Axiomen sind diese Regeln richtig. ansosnten kann man nicht mehr drüber Ausasgen.

Und dem Agnostiker fehlt genauso die Basis auf der er seine Annahmen stützen ober sagt das ist richtig und das falsch.
#27
(26-05-2013, 05:23 PM)Physiker schrieb: Interessant das wir wohl jetzt gemeinsam an den Kernpunkt gekommen sind was unsere beiden Denkweisen voneinander unterscheidet oder wo sie die Denkweise spaltet. Ich sage nur ich kann davon aussgehen dass es einne Ur-Großvater gab. Wissen kann ich es nicht. Meine Denkweise selbst basiert darauf dass ich nichts Wissen kann.

Schade dass du die menschliche Fähigkeit so unterdrückst und dir ausredest dass ein Mensch wissen kann. Zwischen Wissen und Nichtwissen liegt ein Großer Unterschied. Oder würdest du dich von jemanden operieren lassen, der statt Chirurgie Kunst studiert hat.
So hat für dich jeder Studiengang keine Gewissheit und du stellst alles in Zweifel was in der Vergangenheit passier ist weil du es eben nicht selbst beobachtet hast. Und wenn du dir dann die ganzen Baukunstwerke auf der ganzen Welt anschaust die mit einer Geschichte verbunden sind stellst du diese Gechichte auch in Frage
weil du sie damals nicht beobachtet hast.

(26-05-2013, 05:23 PM)Physiker schrieb: Ich kann nur in Wahrscheinlichkeiten reden dass das wohl so ist, oder man sagt angeblich ist das so weil bla. Klar hatte jede reinn Urgroßvater. Verständlich dass es sowas gibt. Für mich basiert diese Annahme abr nur auf Beobachtungen genauso wie du sagst, ansonsten wäre ich nicht hier. Genau aber weißt du dass das du dann nicht hier wärst.

Vielleicht hat dich Gott direkt geschaffen und man bildet sich dasss nur ein das die Menschen seid 1000den von Jahren leben? als am ende des TAges weiß ich es doch nicht ganz 100% aber zu 99,9999999% nehme ich an das wir alle mal nen Ur-Großvater htten :D

Na wenn dir diese Gedanken spaß machen dann bitte sehr.
Mit dem Wort "Gewissheit" fängst du wohl nicht wirklich etwas an.

(26-05-2013, 05:23 PM)Physiker schrieb: Und übrgens Von nichts kommt nichts ist ein Prinzip das der Mensch selbst erfunden hat und auf seinen Beobachtungen basiert. Aber wenn er diese Beobachtungen macht ist dass dann auch überall so? Kann man wohl nicht so einfach auf alles anwenden. Man weiß es nicht.

Du weist also nicht dass wenn du einem leerem Zimmer stehst und sagst "Tomate - jetzt " dass eine Tomate nicht erscheinen kann ohne den vorahenden Samen in eine Erde zu pflanzen, sie dann mit vorhandenem Wasser begossen wird und die Tomate erst dann wachsen kann wenn zudem ein bestimmts Licht und eine bestimmte Wärme vorhanden ist.

Und warum du dich hier im Forum angemeldet hast weist du dann betimmt auch nicht Gruebel
Wohlmöglich deine natürliche Veranlagung, dass es einen Schöpfer gibt Winke

schönen Abend
'Wer es nicht ertragen kann eine Stunde in der Erniedrigung des Lernens zu verbringen, wird immer in der Erniedrigung der Unwissenheit verbleiben.'
- Al Asma'i radiAllahu anha

  


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