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Konvertiten wenden sich ab @subhanallah
#10
Asselamun aleykum we rahmatullahi we berekathu

Ich denke es liegt daran, dass das eine sehr große lebensumstellung ist. Die meisten können sich nur sehr schwer daran festigen, weil sie zu sehr an dem leben davor gewohnt waren. Also sprich das das für sie schwer ist jetzt auf einmal 5mal am Tag zu beten. Weil sie schließlich davor gar nichts gemacht haben . Allahu alem . In SHA Allah wird allah(swt) ihnen helfen und uns auch. Amin
We aleykum selam we rahmatullahi we berekathu
#11
Bismillahirrahmanirrahim
Assalamu aleikum we rahmatullahi we barakatuhu,
liebe Geschwister,
vergeßt ganz einfach auch nicht, Dua zu machen - Dua für das neue Mitglied unserer Umma, daß Allah ihn oder sie festigen und rechtleiten und es ihnen leicht machen möge. Und Dua für einen selbst - daß Allah uns eingeben möge, was weise und gut ist in unseren Bemühungen, dem neuen Geschwister weiterzuhelfen.
Geduld haben ist auf jeden Fall gut - und gut denken! (Nicht: ob der überhaupt seine fünf Gebete macht?) Optimistisch sein. Wenn er heute noch vieles nicht macht, dann vielleicht morgen.
Ein recht gutes Leben. Gedanken, Geschichten und Gedichte.
Von einer muslimischen Mutter im Sudan.

Mein Blog: >>Ein recht gutes Leben
#12
Salam aleykum,



wo ihr hier über die Probleme vieler konvertierter diskutiert und warum sie sich nicht mehr melden.
Ich habe eine bekannte, sie hat vor ein paar jahren den islam angenommen und ist schon älter. Aber sie lebt den islam, so als ob sie muslimin wäre. Sie betet 5mal am tag und sie fastet auch im Ramadan, liest auch quran oder mal ein islamisches buch. aber sie ist der 100 prozentigen überzeugung, dass der traditionelle islam, so wie früher, als die Menschen noch sehr wenig über ihre eigene Religionen wussten. am besten war. das muslime mit den christen weihnachten feiern und das die christen mit den muslimen Ramadan feier. das es so richtig gut ist der islam.

Zu meiner Person. Es war der 11. september 2001. und danach habe ich mich mit religion und islam beschäftigt. 2004 bin ich zum islam konvertiert. ich habe damals ncoh zu hause gewohnt. Meine eltern zwangen mich weihnachten mit zu feiern und ich durft niemandem etwas sagen. Ich habe heimlich gebetet, heimlich islamische bücher gelesen usw. Das einzige was sie gemacht haben, sie haben für mich kein schweinefleisch mehr gekauft. Ich war zwar schon erwachsen, aber noch finanziell abhängig von meinen eltern.
Die türken damals haben mir nicht wirklich geholfen. 2 suren gelernt und beten nur gelernt, weil ich es wollte, wenn ich nicht stress damit gemacht hätte, hätten sie es mir niemals beigebracht. ich hatte auch nicht wirklich jemanden von der moschee, der mich am ramadan eingeladen hat. fehlanzeige.
ich hatte dafür einige türkische freunde und freundinnen die moderne muslime waren. mit in die disco weiterhin gegangen, aber auch gebet. Die jungen türkischen männer in meinem damaligen Freundeskreis und ich hatten eine klare abmachung. handgeben und nicht mehr. und sie haben mir alle männer vom hals gehalten. Kein anderer Mann durfte mit mir sprechen. haben mich beten lassen. alhamduillah, das war meine rettung. wenn das nicht so gewesen wäre und ich stark war und heimlich gebetet hätte zu hause, oft nicht zu den richtigen zeiten, oder im sitzen oder im auto, oder im stehen in der schule. dann wäre ich nicht muslimin geblieben.
dann habe ich schnell meinen damaligen mann kennengelernt. und schnell geheiratet. das war ein fehler. es war für mich in der situtaion die rettung vor meinen eltern. habe angefangen kopftuch zu tragen, später niqab usw. habe 2 kinder von diesem Mann. waren 8 jahre verheiratet. Aber im grunde haben wir nicht wirklich zusammengepasst.
Ich glaube, wenn ich ihn nicht geheiratet hätte hätte ich auf dauer den islam verloren. Jetzt lebe ich alleine mit meinen Kindern, alhamduillah geht es mir gut. Trage zwar keinen niqab mehr, weil es alleine mit kindern ohne mann zu schwer ist. aber ich habe abya und khimar.
Ziehe in die nähe meiner eltern. sie haben verstanden, dass der islam keine schlechte religion ist. das kopftuch verstehen sie nicht. habe mich letztens mit ihnen gestritten wegen dem kopftuch. aber sie hanben gesagt, wir lassen dich. meine eltern sind so realistisch, dass sie wissen, ich werde wieder einen islamischen mann heiraten.
Wichtig ist, dass derjenige ein bischen etwas über den islam weiß. Fragen stellen soll. bzw. kann und dann konvertiert. Vielleicht nochmal darüber schläft. weil dass ist eine wichtige entscheidung, die dein leben verändert.
und danach mit dem lernen, langsam, langsam. lieber ein gebet am tag als gar keins und dann steigern. wenn jugendliche konvertieren schön und gut. aber die meisten sind nicht so stark sich gegen ihre eltern zu weren. das sieht man an mir, obwohl ich erwachsen war und noch zu hause gewohnt habe. lieber konveritert man mit 20 oder 25 wenn man unabhängiger ist von seinen eltern als mit 15-20.
Sorry wenn ich so direkt bin. natürlich ist das toll maschallah wenn man zum islam mit 15 konvertiert. wenn es klappt gut. und dann lernen und beten und weiter zur schule gehen sich im glauben stärken und dann erst kopftuch ausetzten z.b. man wird dann ausgegrenzt und das ist für eine 25 jährige frau schon schwer aber für eine 15 jährige noch viel schwerer.
salam aleykum
#13
Assalamu aleikum liebe Schwester.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine folgenden Worte richtig verstanden habe:

(28-03-2014, 05:20 PM)UmAbu Bakr schrieb: wenn jugendliche konvertieren schön und gut. aber die meisten sind nicht so stark sich gegen ihre eltern zu weren. das sieht man an mir, obwohl ich erwachsen war und noch zu hause gewohnt habe. lieber konveritert man mit 20 oder 25 wenn man unabhängiger ist von seinen eltern als mit 15-20.
Sorry wenn ich so direkt bin. natürlich ist das toll maschallah wenn man zum islam mit 15 konvertiert. wenn es klappt gut. und dann lernen und beten und weiter zur schule gehen sich im glauben stärken und dann erst kopftuch ausetzten z.b. man wird dann ausgegrenzt und das ist für eine 25 jährige frau schon schwer aber für eine 15 jährige noch viel schwerer.
salam aleykum

Meinst du also eine 15-Jährige, die vom Islam überzeugt ist, sollte mit dem Konvertieren warten, wenn ihre Familie ihr Probleme machen würde, bis sie älter und selbstständig wird?
#14
salam aleykum, ja das denke ich, den wenn sie konvertiert und dann den islam wieder verläßt oder verliert wie auch immer, weil sie oder er nicht stark genug ist, finde ich schlimmer, als wenn er oder sie erst gar nicht konvertieren.

Es ist nun mal tatsache, dass die meisten jugendlichen nicht so stark sind sich gegen ihre eltern so zu wehr zu setzten. Weil man da einfach noch abhängig ist von seinen eltern.
trotz das man mit 14 jahren per gesetz seine religion aussuchen darf. Durch diese islamhetze glaube ich nicht, dass ein jugendlicher, der schlimme eltern hat wirklich erfolg damit haben würde, z.b. zum jugendamt mit dieser problematik zu gehen.
sorry, ich weiß, dass ist etwas schockierend. Ich habe einen anderen blick auf die dinge, durch die erfahrungen die ich in meinem leben gemacht habe. das was ich dort über mich geschrieben habe ist ja nur ein kleiner einschnitt. Natürlich begrüße ich es wenn ein 15 jähriger zum islam konvertiert. Aber wenn er sich nicht über die probleme bewusst ist und dann durch sein schwach sein gegenüber den eltern den islam finde ich es noch trauriger, als wenn er gar nicht konvertiert wäre.

Mir macht diese islamphobie angst in deutschland. Und ich wohne an der grenze zu österreich , wo ich immer in österreich in die moschee gehen und im grunde mein islamisches leben stattfindet. In österreich wird der islam annerkannt. und es gibt mehr rechte zum schutz der muslime bzw. der muslimischen frauen mit hijab. z.b. darf kein arbeitgeber einer frau sagen wir stellen sie nicht ein mit einem kopftuch.
In österreich darf man z.b. als lehrerin mit kopftuch arbeiten. islamunterricht in den schulen und die lehrerinnen dürfen ein kopftuch tragen.
Ihr werdet wahrscheinlich sagen, warum ich dann nicht nach österreich ziehe? das geht leider nicht aus privaten gründen.
#15
As salamu aleykum wa rahmatullahi wa barakatuhu Schwester im Islam,

Die aussage mit lieber konvertiert man erst wenn man 20-25 Jahre alt ist, ist meiner Meinung nach falsch. Achte bitte wie du etwas schreibst, denn desto früher man zum Islam findet desto besser ist es! Klar haben viele konvertierte Probleme mit den Eltern und müssen vieles heimlich machen, aber inshallah wird ihnen Allah helfen! Ihre Prüfung fängt ja ab da schon an! Wie standhaft und geduldig sie sind und wie sehr sie allah und unsere einzig wahre Religion lieben. Die Muslimas die zum Islam konvertieren und kopftuch tragen moechten und dies dann auch wirklich tragen, die werden vielleicht von den Kuffar ausgegrenzt, aber das interessiert uns Muslime doch nicht? wir haben unsere Schwestern und Brüder! Das was die kuffar von uns halten soll und muss uns egal sein. Vielleicht moechte ein Mädchen zum Islam konvertieren, dann soll sie 5 Jahre warten damit sie etwas aelter ist und dann plötzlich will sie es dann nicht mehr? Da sie sich ganz anders entwickelt hat und nun anders über Islam denkt? Deswegen soll man nicht abwarten sondern sofort konvertieren, wenn man davon überzeugt ist das Islam die wahre Religion ist und vorallem sich geehrt fühlen, dass allah ihm oder ihr die Augen geöffnet hat und den richtigen weg gezeigt hat.

Möge allah unseren iman staerken, amin!
#16
as salam ualaykum

unsere profeten sind uns vorraus gegangen und habenn uns das beste beispiel mit ihrem leben und seele hinterlassen.

siehe das leben von ibrahim a.s.
und sie hatten die schwersten prüfungen und sie durchlebten quallen nur für uns damit wir zu hause sitzen und in einem büchlein lesen und darüber nachdenken wie gut es doch uns geht.

in deutschland gibt es in der regel eigentlich religionsfreiheit und da darf man ab 14jahre seine religion selbst entscheiden.

In Deutschland ist die Religionsmündigkeit im Gesetz über die religiöse Kindererziehung vom 15. Juli 1921 geregelt. Bereits ab Vollendung des 10. Lebensjahres ist das Kind zu hören, wenn es in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden soll. Ab Vollendung des 12. Lebensjahres darf ein Kind nicht mehr gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden. Ab Vollendung des 14. Lebensjahres wird in Deutschland eine uneingeschränkte Religionsmündigkeit erworben.

Die Religionsmündigkeit beinhaltet sowohl das Recht, aus der bisherigen Religionsgemeinschaft auszutreten als auch das Recht, sich einer anderen Religionsgemeinschaft anzuschließen. Mit Eintritt der Religionsmündigkeit kann der Jugendliche eigenverantwortlich entscheiden, ob er am Religionsunterricht teilnehmen möchte oder nicht.


Gesetz über die religiöse Kindererziehung-KErzG § 5
#17
Schwester UmAbu Bakr, du willst sicherlich das Beste für diejenigen, die sich in solchen Situation befinden, aber ihnen auf Grund ihrer Probleme zu raten, Jahre mit dem Konvertieren zu warten, ist ganz sicherlich nicht das Beste für sie.

Vielmehr ist es eigentlich ein Verbrechen. Was ist, wenn nur einer von ihnen nach einem oder zwei Jahren stirbt ohne den Islam angenommen zu haben - obwohl er doch die Wahrheit bereits erkannt hatte?!

Anstelle dann diese im Vergleich zum Jenseits sehr kurzen Schwierigkeiten ertragen zu müssen, wird er für alle Ewigkeit im Jenseits zu den Verlierern gehören.

Manche junge Konvertiten haben es wirklich sehr schwer in Deutschland, besonders wenn ihre Familien auch noch islamfeindlich sind, aber seiner Überzeugung nicht nachzugehen und sich nicht seinem Schöpfer hinzugeben, kann niemals die richtige Lösung sein.

Allah (swt) lastet keiner Seele mehr auf, als sie zu ertragen vermag. Und es ist besser, dass ein Mädchen konvertiert und heimlich praktiziert - auch wenn es nur das absolute Minimum (die Gebete) ist - und dann aber vor Gott eine Gottergebene ist, als dass sie die Hingabe zu ihrem Schöpfer verweigert und eine Kafira bleibt.

Und wenn der Schaden größer ist und sie ernsthafte Probleme befürchtet, dann ist es für sie insha Allah nicht einmal eine Sünde, dass sie viele andere Dinge nicht praktiziert. Wichtig ist, dass sie eine Muslima ist und als solche das Versprechen bekommen hat, dass sie ins Paradies eingehen wird.

Und genau das sollte man auch diesen Konvertiten klar machen und sie natürlich auch auf jede andere mögliche Art und Weise versuchen zu unterstützen.

Man sollte auch versuchen ihr Vertrauen in Allah (swt) zu stärken, dass Er ihr Beschützer ist und Er Seine gläubigen Diener, die sich Ihm zuwenden, nicht im Stich lässt.

Manche Sahaba haben den Islam angenommen und sie hatten nicht nur das Problem, dass die Gesellschaft äußerst islamfeindlich war und ihre Familien sie bekämpft haben, sie waren auch noch als Sklaven im Besitz von tyrannischen Kuffar, die sie bis aufs Schlimmste gequält und gefoltert haben. Und dennoch hielt sie dies nicht davon ab, auch noch öffentlich bekannt zu machen, dass sie Muslime geworden sind. Subhan Allah, was für großartige Vorbilder wir haben und wie gewaltig ihr Lohn wohl sein wird!

Möge Allah (swt) jedem einzelnen Konvertiten und jeder einzelnen Konvertiten das Praktizieren erleichtern, sie standhaft machen und rechtleiten!
  


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