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Religionen untereinander
#1
Hallo!

Ich möchte gerne Menschen aus dem Islam kennen lernen und würde mich freuen wenn ich mit einigen von euch ins Gespräch komme.

Der Islam ist ja leider in den letzten Jahren zumindest in der "normalen Presse" eher in Misskredit geraten. Ich finde, dass allerdings viel zu viel über den Islam geredet wird als mit den Muslimen. Vorurteile lassen sich ja bekanntlich am besten vermeiden oder abbauen, wenn man mit seinem Nächsten redet.

In meiner Jugend habe ich einen Sommerurlaub in Tunesien, genauer gesagt auf Djerba, verbracht. Die Kultur und das Miteinander haben mir gut gefallen. Wir haben dort die Synagoge und einen Basar besucht (leider nicht die unterirdische Moschee). Ich habe mich dort mit einer muslimischen Familie angefreundet, die dort lebte und uns das Land auch von der Seite gezeigt hat, die Touristen normalerweise nicht zu sehen bekommen. Es war eine sehr nette und gastfreundliche Familie, zu dessen Kindern ich auch noch jahrelang Briefkontakt gepflegt habe.

Ich frage mich, wie sich Muslime, die zugewandert sind, hier in Deutschland fühlen? Gibt es bei euch überhaupt diesen großen Konflikt zwischen Koran, Sunna und dem Grundgesetz? Oder ist das von den Medien und der Allgemeinheit nur so wahrgenommen?

Wie stellt ihr euch ein Zusammenleben der Religionen hier nebeneinander vor? Was würdet ihr euch wünschen?

Liebe Grüße
und Friede sei mit Euch!
#2
Hallao Myriam,

willkommen erstmal hier im Forum. Ich finde es toll, das du dich mit dem Islam und den Muslimen beschäftigst.
Durch die durchgehend Mediale Negativ-Präsenz des "Islams" suchen die meisten keinen Dialog mehr. Alles was unter dem Label "Islam" läuft, ist automatisch schlecht. Die Lies-Infostände werden penetrant mit Terrorismus und Hass verknüpft. Obwohl gegenteiliges der Sinn dieser Verteilung ist. Ganz zu schweigen von den Rufmorden Pierre Vogels und Abu Adams.

Mein Glaube und meine Liebe für den Islam und unser aller Schöpfer bestimmt meinen Alltag. Dies steht aber nicht im Konflikt mit dem Grundgesetz.
Es scheint ja in Deutschland ein Problem zu sein 5mal täglich zu Beten, Kopftuch oder Bart zu tragen, den Alkohl, Zigaretten, Drogen und Party`s zu meiden.

Obwohl ich hier aufgewachsen bin, einen deutschen Pass habe und perfekt deutsch spreche, werde ich zur Fremden gemacht. Ich werde ausgeschlossen und seperat behandelt. Öffentliche diffamierungen und wie ein Mensch 2ter klasse behandelt zu werden sind leider keine ausnahmen, sondern alltägliche Probleme.

Es ist wichtig die Angst, die sich aufgestaut hat wahr- und ernst zunehmen. Keine Frage. Aber das geht nur, wenn die Gesellschaft auch bereit ist sich berichtigen. Bestes Beispiel: Was nützt es, wenn musliminnen immer und immer wieder sagen: Nein, wir sind nicht unterdrückt!, aber die Menschen das nicht verstehen wollen?

Daher freue ich mich umso mehr, das du den weg hierher gefunden hast. Hoffentlich können wir dir hier den Islam und das Leben als Muslim etwas näher bringen :)


49:13 (...) Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. (...)
#3
Hallo Myriam, 

Wie Ukthi Taliba besitze ich die deutsche staatsbürgerschaft und spreche fließend und akzentfrei deutsch. Aus dem Arbeitsleben kann ich dir gerne was erzählen. Ich wurde bei der arbeit nicht mehr weiter beschäftigt weil ich gefragt hatte ob ich denn beten darf. Des Weiteren ist ein Bart natürlich ein Hindernis für die glattrasierten einheimischen hier. Der Name spielt auch eine rolle, denn wenn man einen ausländischen klingenden namen hat dann sinken die Chancen nochmal erheblich. Zu guter letzt werden bei einem bewerbungsverfahren zuerst die deutschen ausgewählt,  danach diejenigen die aus den EG (Europäische Gemeinschaft )-Ländern stammen. Als letztes die anderen Ausländer. Das sind unteranderem Sachen die mich stören. 

Quellen:

 http://www.zeit.de/gesellschaft/2010-02/...sche-namen
#4
Hallo,

Vielen Dank für eure offenen Antworten. Verzeiht mir meine späte Reaktion, aber ich habe die Woche über in Prüfungsvorbereitungen gesteckt.
Außerdem wollte ich angemessen über eure Ausführungen nachdenken und mir Zeit nehmen diese zu beantworten.

Liebe UkhtiTaliba,

Du hast wohl Recht damit, dass es für die meisten Deutschen seltsam ist, Partys, Alkohol, Drogen und Zigaretten zu vermeiden. Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht, obwohl ich nicht dem Islam angehöre. Ich konnte schon als Jugendliche diesen Ausschweifungen nichts abgewinnen und habe daher meist auch immer als seltsam und befremdlich gegolten.
Wenn ich deine Ausführungen so lese, kommt mir einiges entfernt bekannt vor:

Auch als gläubige Christin habe ich Ausgrenzung erfahren. In meinem Unterricht zur Konfirmation ( Ein Fest der evangelischen Christen, zu dem jungen Menschen ihr Taufbekenntnis , welches ihre Eltern zuvor stellvertretend gaben, erneuern) war ich eine der wenigen, die sich auf das Bekenntnis gefreut hat und nicht auf die Geschenke, die Feier oder andere Nebensächlichkeiten. Man besucht den Unterricht zwei Jahre bevor man zur Konfirmation geht. Mir hat das viel Spaß gemacht, allerdings haben die anderen nicht mit mir geredet, manchmal haben sie mich geschubst und getreten, weil sie meinten, an Gott zu glauben sei "verrückt".
Auch jetzt im Arbeitsleben und an der Universität haben viele kein Verständnis dafür, dass jemand fest glubt und dieser Glauben auch Regeln für das Leben dieses Menschen mitbringt.

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte deine Erfahrungen keinesfalls relativieren oder verharmlosen! Als Muslima hat man es bezüglich der "Grundstimmung" bestimmt noch schwerer.

Mir gefällt dein Zitat sehr gut:

49:13 (...) Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. (...)

und ich hoffe, dass die Menschen nicht den Hass unter sich aufkeimen lassen, sondern sich einander kennen lernen wollen!



Lieber Muslim Soziale Arbeit,

es ist schade, dass Menschen aufgrund ihres Aussehens und ihres Namens Ausgrenzung erfahren und es beschämt mich, dass es auch so in Deutschland ist. Ich fand die Idee, die vor einiger Zeit in der Politik aufkam, das Bewerbungsverfahren zu anonymisieren sehr gut.

Schau mal, in eine Testphase ist es schon gekommen, vielleicht geht es ja weiter!

http://www.antidiskriminierungsstelle.de..._node.html

Das wäre allerdings eher nur die Behandlung von Symptomen. Heilung wäre, den Menschen die Angst voreinander zu nehmen.


Mich würde es interessieren, ob ihr euch vorstellen könntet, welche Aspekte des Islams den Menschen im "Westen" Angst machen? In den Medien taucht ja meistens symbolisch dafür das Kopftuch auf. Habt ihr da weitere Ideen?


Gottes Friede sei mit Euch;
Myriam
#5
Hallo Myriam!

als ich noch auf der Blindenschule war (bin geburtsblind), war das ja noch eine ganz andere Zeit ohne Internet (bin schon etwas älter als die meisten hier) und ich hatte kein wirkliches Wissen im Islam.

Nach meiner Berufsschul- und Ausbildungszeit kam so langsam das Internet und ich spüre einiges durch das Internet intensiver.

Dazu muss ich allerdings sagen, bin arbeitslos und kann eben vieles nur durch die Internetkommunikation her feststellen:

Obwohl ich bei Facebook beispielsweise wieder Kontakt zu einigen aus meiner Schul- und Ausbildungszeit habe, stellen sie keine Fragen. Ob dies daran liegt, dass Blinde auch allgemein eher sensibel für bestimmte Themen sind? Die meisten, die ich auch länger kenne, würden sagen: "Ist doch ihre Sache, es ist ihr Leben."

Es gab nur einen, der sehbehindert war (im Gegensatz zu mir noch sehen kann), er meinte, cih hätte mich negativ geändert, statt sich dem Islam richtig und mit Herz zu öffnen. Es war eh ein Mensch ohne Glauben und ohne Plan, was sein Privatleben betrifft, so hatte ich ihn auch schon damals in Erinnerung und so wirkte er auf mich. Das ist, was ich dazu sagen kann.

Lieben Gruß Songül


Du hoffst auf Erfolg und folgst nicht seinem Weg.
Wahrlich, ein Schiff segelt nicht auf trockenem Land.

#6
Hallo Myriam ich finde es schön das es dich interessiert, herzlich willkommen im Forum.

Es wäre super wenn mehrer deutsche so denken würden wie du. Die meisten haben leider ein falsches Bild vom Islam erfahren und distanzieren sich eher von den Muslimen, als auf sie zu zugehen. Wären da nicht die Treffpunkte wie Arbeitsstelle, Verein usw. und die Nachbarschaft wo man sich kennenlernen kann, denke ich, würden die deutschen weiterhin Vorurteile gegen Muslime haben. Die meisten sagen dann später Mensch der ist ja garnicht so wie ich dachte.
Manche ältere Arbeitskollegen sagen sogar zu den Muslimen auf der Arbeit: ,, Mensch ihr respektiert mich mehr als meine Kinder"

Aus meiner Erfahrung kann ich definitiv sagen, dass deutsche mehrheitlich negativ über den Islam und Ausländer denken.
Es gibt wirklich selten nette deutsche die auf einen Spass verzichten der den Muslimen und Ausländern wehtun könnte.

Es ist egal von wem, sogar vom Chef muss man sich schonmal anhören ob man frei haben möchte um den Flugschein zu machen usw.
Das Problem ist einfach das selbst gebildete deutsche in der Sache ungebildet sind. Wenn, dann lesen sie meistens die Literatur die gegen Muslime hetzt.
Ausgenommen sind jene die durch irgend einen Kontakt mit Muslimen sich auch mal öffnen und versuchen herauszufinden wie die Muslime sind und denken.

Ich persönlich bin hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Das ein Unterschied zwischen deutschen und ausländischen Kindern gemacht wird habe ich als Kind nie gesehen. Später, mit der Aufnahme der Ausbildung um das alter von 20 Jahren hat man unter den einen oder anderen Arbeitskollegen schon gemerkt das sie etwas gegen Ausländer haben oder gegen die Muslime.
Das fand ich ziemlich traurig, das jemand aufgrund seiner Herkunft anders behandelt wird.

Während der Weiterbildung als Erwachsener konnte man auch den Gegenwind der Lehrer in Bezug auf die Notenverteilung spüren. Der deutsche bekommt für das gleiche die bessere Note.
Dazu habe ich mal auch eine Studie gelesen das es Landesweit darin ein Problem gibt.

Man sieht auch auf der Arbeitsstelle das man bewusst nicht gefördert wird aufgrund der Religionszugehörigkeit obwohl man besser als der deutsche oder europäer abgeschlossen hat.

Ich finde es sehr gut das das Gesetzt in der BRD dagegen Spricht, aber es ist sehr traurig das es in der Tat nicht wirklich umgesetzt wird.
Stattdessen werden Leute befördert die manchmal nicht einmal den Abschluss in der Tasche haben.

Alhamdulillah (Gott sei Dank) das wir trotzdem für jeden Abschluss die volle Belohnung bei Allah haben ob man die Stelle nun bekommt oder nicht.

Naja das hindert aber einen nicht daran weiter zu studieren und zu lernen. Es gibt immer wieder Firmen die auf Leistung und können achten.

Ich denke das dieses Problem einfach von Natur aus da ist und es niemals aufgehoben kann, weil jeder eine andere Ansicht und Erfahrungen hat. Die meisten Autohändler z.b. die einen Migrationshintergrund haben sind leider nicht vertrauenswürdig, es sei denn sie praktizieren den Islam.
Das sind meine Erfahrungen.

Die Sache ist das die Leute leider nicht zw. Muslime die praktizieren und Muslime die nicht praktizieren unterscheiden.

Meiner Meinung nach haben genau diese nichtpraktizierenden Muslime,
die sich in der Öffentlichkeit nicht benehmen, den Islam geschadet und die Lange für uns zum negativen geändert.
#7
Vielen lieben Dank für Eure ehrlichen Antworten!

Ich bin sicher, dass das Gespräch die beste Möglichkeit ist Vorurteile abzubauen!

Ich muss auch eingestehen, dass es mir zunächst nicht leicht gefallen ist. Ich habe hier vorher gestöbert und nicht allem würde ich so zustimmen, wie es hier geschrieben steht. Aber das sollte niemanden daran hindern, den Gegenüber kennen zu lernen, denn unterschiedliche Meinungen sind ja nun zahlreich wie Sand am Meer und machen einen nicht perse zu "Feinden".

Leider habe ich auch negative Erfahrungen mit einigen Menschen mit Migrationshintergrund gemacht (Ich sage absichtlich "einigen" , weil ich nicht alle über einen Kamm scheren möchte! Ich hoffe, dass sich niemand verletzt fühlt!). Als Beispiel:
Meine Mutter unterrichtet an einer großen Haupt- und Realschule. Als ich damals meine Schule beendet habe, wurde ich von der Schule gefragt, ob ich einem afrikanischen Jungen beim Deutsch lernen helfen könnte (habe damals noch passabel französisch gesprochen). Dem habe ich natürlich zugestimmt. Also habe ich ca. 4 Monate an dieser Schule gearbeitet. Dabei habe ich folgendes erlebt:

Meine Mutter hat die Klasse zu Beginn des Unterrichts begrüßt, ein Jugendlicher (um die 14- 15 Jahre alt) sagte daraufhin zu ihr: "Halt die klappe, alte **** (das Wort will ich nicht wiederholen). Die Klasse hat gelacht. Dieser junge Mann stammte aus dem Iran und meinte, dass ihm Frauen nichts zu sagen hätten. Das hat mich sehr erschreckt.

Ich bin mir aber sicher, nachdem was ich hier gelesen habe, dass er sich als Muslim falsch verhalten hat, oder? Abuyesin hat ja in seinem vorherigen Post geschildert, dass das Streben nach wissen und Weiterbildung belohnt wird.


Genauso habe ich als Gegenteil Vorurteile gegenüber Menschen aus anderen Ländern, gerade aus der islamischen Welt erlebt. Ich habe nach meiner Schulausbildung zunächst eine Ausbildung zur Rettungsassistentin gemacht (bin also mit dem Rettungswagen/ Krankenwagen unterwegs gewesen). Wenn wir dort in Wohngegenden Einsätze hatten, die überwiegend von "Migranten" bewohnt waren, waren viele Kollegen pauschal genervt. Häufig durften die Teams (Lange haben nur Männer im Rettungsdienst gearbeitet, weil man viel Kraft für das Heben und Tragen mitbringen muss) erkrankte Frauen nicht behandeln, weil deren Männer das verboten haben. Das hat sie frustriert und daraus sind dann leider Vorurteile erwachsen, teilweise kann ich die dann auch verstehen, weil ich weiß, dass die Kollegen nur kommen um zu helfen und keinerlei böse Hintergedanken dabei gehgt haben und sich dann respektlos behandelt gefühlt haben.... Ich selbst habe keine Probleme in solchen Familien gehabt. Häufig waren die betroffenen Familien sehr Gastfreundlich und zuvorkommend und als Frau durfte ich auch die weiblichen Familienmitglieder behandeln.


Ich hätte noch einmal eine Frage. In den Medien wird ja zur Zeit so ein Aufheben darum gemacht, dass Islam nicht gleich Islam sei. Was muss man sich denn als Außenstehende unter diesem "liberalen Islam" vorstellen?

Lieben Gruß und Gottes Frieden mit Euch!
Myriam
#8
Hallo!

Da das Gespräch zur Zeit anscheinend keine Teilnehmer mehr findet und ich meine Zeit wieder meinem Medizinstudium widmen muss, bitte ich darum mein Profil zu löschen.
Ich wünsche euch Gottes Segen und Frieden auf euren Wegen.

Myriam
#9
Hallo Myriam die Geschwister sind in letzter Zeit weniger online.

Also ich versuche es dir aus der Sicht der Sunnah befolger zu erklären. Die Sunnah ist das was der Prophet sas. sagte, machte, empfahl, Charakter und sein Aussehen.
Die Sunnah bedeutet Gewohnheit" Vorgehensweise" Weg" Pfad" usw. Das Urteil darüber ist das Muslime es befolgen müssen weil in Sure Ali Imaran gesagt wird: wenn ihr Allah liebt dann folgt mir, Allah wird euch dann lieben.

In einem anderen Vers sagte Allah tala sinngemäß; Wir haben Gewiss das Buch und die Weisheit auf dich herabgesandt.
Die Gelehrten sagen das mit Buch der Koran und Sunnah die Aussagen und Taten des Propheten ist.

Liberale Muslime können auch keine Muslime mehr sein denn, wer z.b. glaubt das die Kopfbedeckung keine Pflicht ist, tritt aus der Religion aus. Der Grund ist das es im Koran steht und wer etwas aus dem Koran leugnet ist unter allen Gelehrten abtrünnig.
Muslime haben 4 Quellen woher sie wissen was verpflichtend ist oder nicht. Das ist einmal der Koran, die Sunnah , der Konsens der Geherten und der Analogieschluss.
Das bedeutet, nicht jeder der sagt ich bin ein Muslim, das er auch zwingend einer ist und Allah seinen Islam annimmt.

Allah sagt im Koran sinngemäß in Sure die Kuh: oh ihr Gläubigen tretet in den Islam komplett ein.
Man muss die Absicht haben sich Allah voll und ganz zu unterwerfen. Was Er und sein Gesandter für erlaubt oder verboten erklären müssen wir so annehmen sonst hat man ja nicht gefolgt und Islam bedeutet die Hingabe und Gott, und seine Verbote und Gebote zu folgen auf bester Art und Weise.

Wer von den Muslimen bewusst das Verbotene zum Erlaubten, oder das Erlaubte zum Verbotenen erklärt, so stellt sich dieser in Wahrheit an die Stelle die nur Allah gebührt, deswgen tritt dieser aus dem Islam aus.

Man kann nicht direkt sagen alles was die Liberalen machen ist Unglaube das muss man immer untersuchen, aber, beim Liberalismus so wie ich darüber gesehen habe sind es Leute die bewusst die Religion nach Ihrem Wunsch ändern möchten.
Sie sagen auch das sie die Sunnah nach eigenen Wünschen interpretieren wollen.

Wenn die Absicht ist die Religion zu ändern und die Urteile zu ändern nach ihrem Maßstab und Gelüste dann ist es allgemein unglaube. Aber man kann die Leute die so denken nicht sofort aus dem Islam schmeißen.
Dafür muss ein Gelehrter mit Ihnen sitzen und erfragen warum sie diesen Weg wählen.
Wenn er die Bedingungen bei ihnen festgestellt hat die zum verlassen des Islams zählen dann sind sie keine Muslime.

Aber in Ihrem Grundsatz steht das sie die die Schahada (Islambekenntnis) aussprechen oder deswegen zusammen kommen.
Wer es ausspricht ist erstmal Muslim für uns.
Die Gelehrten entscheiden dann ein Urteil über die nachdem sie ihren Weg erklärt haben.
Wir können hier nur allgemein sagen was los ist, Spezialfälle sind für die Gelehrten.

Aber dennoch ist es mit Sicherheit ein falscher Weg denn der Prophet sas. sagte dieses Volk (Muslime) wird sich in 73 Gruppierungen teilen und nur eine wird richtig sein.
Er sagte auch es wird eine Gruppe geben die Unzucht, Alkohol und Zinsen als erlaubt erklären.

Natürlich gibt es auch extreme Muslime die die Überlieferungen auf Gutdünken und nach dem eigenen Charakter auslegen.
Da braucht man sich nicht wundern wenn ein ex- krimineller der nur Musik, Drogen und Knast hinter sich hat, zum Mörder im namen des Islams wird.
Es war nicht der Islam der ihn dahin trieb sondern sein persönlicher Charakter und die Missachtung der Aussagen der Gelehrten.
Die eigene Auslegung der Texte kann also extrem zum Über- und Untertreibung führen.

Jeder versucht natürlich derjenige zu sein der richtig ist, jedoch muss man natürlich die Sunnah folgen und den Leuten die die Sunnah des Propheten sas. live miterlebt haben. Nur so kann man logischerweise näher an der Bedeutung der Sunnah sein.

Und die Ahlu Sunnah wal Jamaa sind die Leute der Mitte. Sie haben Ihre Religion und hören auf die Gelehrten und versuchen grundsätzlich friedlich zu sein selbst zu seinem Feind wie es Allah im Koran sinngemäß sagt.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.
  


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