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Ungläubiger rettet Moslem das Leben
#1
Guten Abend,

Ich richtige diese Frage an alle Koran bzw Islam gläubigen.Und zwar steht ja in eurem Koran das die Christen und Juden usw Ungläubige seien und man sich als Moslems diese Leute nicht zu Freunden nehmen sollte.allen anschein nach werden alle die Nicht-Moslem sind nach dem Tod direkt in der Hölle landen etc.Jetzt die Frage?!Kann sich ein "ungläubiger"rehabelitieren in dem er einem Moslem(egal in welcher situation)das Leben rettet?
#2
Willkommen im Forum

Gott sagt im Quran: "Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein." (3:85)

In diesem Vers wird deutlich, dass nur der Islam von Gott (Allah) angenommen wird und alles andere nicht akzeptiert wird. Wenn man den Weg Gottes und Seine Botschaft (Religion) nicht annimmt, dann helfen auch keine guten Taten (z.B. einem Muslim das Leben zu retten). Gott ist barmherzig und er vergibt den Menschen, aber Er vergibt es nicht, wenn man Ihm etwas beigesellt (z.B. zu behaupten, Gott hätte einen Sohn ect.)

Deine Frage wird im folgenden Vers beantwortet: "Die Lage derer, die nicht an ihren Herrn glauben, ist die: Ihre Werke sind gleich Asche, auf die der Wind an einem stürmischen Tag heftig bläst." (14:18)

Schau dir dazu auch das Video an: "Kommen gute Menschen in die Hölle"?



"Bei Allah, wir werden niemals im Stande sein glücklich zu sein, bis wir die Heilung des Qurans nehmen und sie über die Krankheit unserer Herzen legen."
(Sufyan Ath-Thawri)
#3
Lieber Timmyboy1983,

dass man sich die Juden und Christen nicht als Freunde nehmen darf stimmt nicht so zu 100 %. Viel eher wird gesagt, man solle sie sich nicht als Beschützer nehmen.
Das kann wohl jeder nachvollziehen, denn ein Beschützer verlangt natürlich immer etwas von seinem Schützling und Juden sowie Christen sehen es als ihre Pflicht zu "missionieren" also die Menschen von ihrem Glauben zu überzeugen.
Von daher sollte man sich nicht von einem Juden oder Christen oder sonstigem abhängig machen und sich ihm unterwerfen (was man sowieso nur vor Allah, Gepriesen und Erhaben ist Er, tun sollte).

Trotzdem spricht nichts dagegen, einem Andersgläubigen freundlich gesinnt zu sein, denn Allah, Gepriesen und Erhaben ist Er, sagt im Qur'an al-Karim:

"... Allah verbietet euch nicht, gegen die gütig und gerecht zu sein, die euch nicht wegen eueres Glaubens bekämpft oder euch aus eueren Häusern vertrieben haben. Allah liebt fürwahr die gerecht Handelnden. Allah verbietet euch nur, mit denen Freundschaft zu schließen, die euch des Glaubens wegen bekämpft oder euch aus eueren Wohnungen vertreiben oder bei euerer Vertreibung geholfen haben ..." (Sure al-Mumtahina: 8-9)

Man sollte als Muslim jedoch die Nähe zu anderen Muslimen suchen, weil so sichergestellt wird, dass die Umma, die Gemeinde, gestärkt wird wenn die Muslime untereinander befreundet sind. Außerdem wird man viel eher die gleichen Interessen mit einem Muslim finden, als mit einem praktizierenden Christen, da die Meinungen einfach zu weit auseinander gehen.
Wenn man Probleme haben sollte, hat man immer viele Freunde die einen unterstützen und im Glauben bestärken, hast du als Muslim jedoch nur christliche Freunde, werden sie versuchen dich vom Islam abzubringen und dich zum Christentum überreden und das wollen wir ja vermeiden audhubillah.

Ich hoffe ich konnte das Fragezeichen in deinem Kopf beseitigen Winke
  


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