by Sahih Rahmana at 18-02-2008, 11:13 PM
Salam

bismillah


Frauen, die Gräber besuchen

Frage:
Was ist der Grund oder Anlass für das Verbot für eine Frau, die Gräber zu besuchen?

Antwort:Erstens, gibt es ein starkes Verbot dieser Handlung in der Aussage des Propheten Sas :Allah subhanahu wa te'ala verflucht die Frauen, die die Gräber besuchen. At-Tirmidhi,ibn Magah und Ahmad( jedoch ist dieser Hadith schwach in der Überlieferung - Die richtige (hasan) Überlieferung besagt, dass der Prophet Sas jene Frauen verfluchte, die die Gräber regelmäßig besuchen.)

Ebenso sagte der Prophet Sas zu Fatimah radyallahu anhu, wenn sie leute besuchte um ihr Beileid auszusprechen: Wenn du mit ihnen die nächsten Gräber erreicht hättest, würdest du das Paradies nicht sehen...
( der Rest des Hadithes :Bis dein Großervater es sieht.)
Bei An-Nasa i, Abu Dawoud und bei Ahmad zu finden. Al-Albani bezeichnet diesen Hadith als schwach und somit sei er in Fiqh nicht annehmbar(im Bereich Fiqh nicht annehmbar).

Zweitens, der Grund hierfür wurde vom Propheten Sas erwähnt, als er zu einigen Frauen, die dem Beerdigungszug folgten sagte:
Geht zurück (und) trag (eure) Sünde, keine Belohnung. Denn wahrlich, ihr führt die Lebenden in Versuchung und stört den Toten.
Ibn Magah und Abu Yala berichten den Hadith ohne die Worte: Denn wahrlich...'' Die obrige Überlieferung stammt von Al-Khatieb Al-Baghdadi,Tarikh Baghdad (Dar al Fikr) Biede Überlieferungen sind nicht stark und nicht authentisch. Daher kann der Hadith nicht als Beweis genutzt werden.

Also gab der Prophet Sas zwei Begründungen für einen solches Verbot.
(Erstens) Sie stellen eine Versucheung oder prüfüng für die Lebenden dar, denn die Frau ist Aurah(etwas, dasd dem öffentlichen Blick verborgen bleiben sollte) und durch ihr Hinausgehen und Mischen mit Männern, mit denen sie nicht verwandt ist, wird sie zu einer Verlockung, und das kann zu einer großen Sünde führen.
(Zweitens) Sie schadet dem Verstorbenen, weil Frauen wenig Geduld und ein weiches Herz besitzen, ohne die Fähigkeit derartige Prüfungen zu ertragen. Deshalb kann man nicht sicher sei, dass sie nicht anfangen zu weinen, klagen und ihre Stimmen am Grab zu erheben, was dem Verstorbenen schädigen würde. Darum ist es ihnen verboten, die Gräber zu besuchen.

Diese Meinung vertritt: Sheikh ibn Baz, Sheikh bin Utheymien und Sheikh bin Gibrien( Möge Allahu subhanahu wa te’ala mit ihnen zufrieden sein)

Ps:Verzeihung für die Rechtschreib fehler!

Wasalam
by Sahih Rahmana at 17-02-2008, 02:01 PM
Salam

bismillah



Gewohnheiten


Der Prophet (salallahu aeyhi wa salam.) blickte öfter zu Boden als hinauf, und ging zwischen den Gefährten oder hinter ihnen. Der Gesandter Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) war sehr schamhaft.


Abu Said Al-Khudry, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:

Der Prophet, (s.a.w.) war gewöhnlich schamhafter als eine Jungfrau in ihrem Gemach.
Al-Bucharyy:829

Erklärung:

Die Schamhaftigkeit des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehört zum Glauben und steht keinesfalls im Widerspruch zu seiner Eigenschaft als großartiger Krieger und Feldherr. Wenn er sich nach etwas umdrehte, drehte er den ganzen Körper mit. Erklärung: Das zeigt, wie mutig er war.

Er benützte meistens die rechte Hand und den rechten Fuß, aber die linke hat er für bestimmte Zwecke ( z.B. Blöße angreifen oder unreine arbeit ) benützt.

- Abu Qatada berichtete von seinem Vater, dass der Gesandte Allahs (s.a.w.) folgendes sagte:
Wenn einer von euch trinkt, soll er nicht ins Gefäß atmen, und wenn einer von euch uriniert, soll er nicht sein Glied mit seiner rechten Hand abreiben, und wenn einer sich nach der Verrichtung der Notdurft abputzt, soll er dies nicht mit seiner rechten Hand tun.
Al-Bucharyy:1148

Abu Huraira (r.a.a.) berichtete, dass der Gesandte (s.a.w.) sagte:

Wenn einer von euch die Schuhe anziehen will, soll er mit dem rechten Fuß anfangen; und wenn er seine Schuhe ausziehen will, soll er mit dem linken Fuß beginnen. Damit soll der rechte Fuß der erste von den beiden beim Anziehen und der letzte von beiden beim Ausziehen sein." Al - Bucharyy : 1208

Er benutzte Al-Ku-hl (Al Ethmid = schwarzes Puder) für die Augen, weil es für die Sehkraft gut ist. Er war nicht zornig, wenn jemand schlecht über ihn redete, sondern nur, wenn über Allah oder den Islam schlecht gesprochen wurde.

Respekt gegenüber anderen Menschen:

Jabir ibn ´Abdullah berichtete:
Eines Tages wurde ein Leichnam vorbeigetragen. Der Gesandte Allahs Segen und Friede Allahs seien auf ihm erhob sich und wir erhoben uns mit ihm.

Später sagten wir zu ihm:
O Gesandter Allahs, es war der Leichnam eines Juden.

Er antwortete:
Ist er nicht ebenso ein Mensch?
Sahih Al-Bucharyy


Ibn 'Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
"Ein Mensch starb, den der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, regelmäßig während dessen Erkrankung besucht hatte. Da er nachts starb, wurde er auch nachts beerdigt. Am nächsten Morgen wurde der Prophet davon in Kenntnis gesetzt, und er sagte: »Was hinderte euch, mir Nachricht darüber geben zu lassen?« Die Leute sagten zu ihm: »Es war während der Nacht, und es herrschte starke Dunkelheit, daher wollten wir dich damit nicht belasten.«Der Prophet ging dann zu dessen Grab und verrichtete dort für ihn das Totengebet. "
Sahih Al-Bucharyy Nr. 1247

Das Lügen


Ali, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:
Belügt mich nicht; denn wer mich belügt, der geht ins Höllenfeuer!
Sahih Muslim Nr.2

Gebet, Fasten und Spenden


Nachts stand er so lange im ( freiwilligen ) Gebet, dass die Füße anschwollen und zu bluten begannen, obwohl ihm Allah alles Vergangene und Zukünftige vergab.

- Huzaifa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte - wenn er ein freiwilliges Gebet um Mitternacht verrichten wollte - seinen Mund mit dem Siwak zu reinigen.
Al-Bucharyy:394

Er betete die Pflichtgebete in der Moschee gemeinsam und die freiwilligen Gebete zu Hause. Er weinte oft beim Gebet. Er fastete viel, aber nicht regelmäßig. Er fastete nie einen Monat lang, außer im Ramadan. Er fastete jeden Montag und Donnerstag, zu Aschura, Arafat und andere Tage

- Salim berichtete, dass sein Vater, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte:
Der Prophet, (a.s.s.) sagte: Am Tage der Aschura (10.,Tag des ersten Monats im islam. Kalender, Al-Muharram.) kann jeder fasten, der fasten will. [Al-Buchari:574]

Er fastete oft freiwillig ( 3 Tage durchgehend ). Er war immer freigebig und besonders im Ramadan.

- Ibn Abbas sagte:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war der Großzügigste unter allen Menschen, und den Höhepunkt seiner Großzügigkeit erreichte er im Ramadan, wenn ihm Gabriel begegnete. Diese Begegnung mit ihm fand in jeder Ramadan-Nacht statt; denn Gabriel pflegte ihn zu jener Zeit im Qur'an zu unterweisen. Wahrlich, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war mit dem Hergeben von guten Dingen schneller als der unhaltbare Wind.
Al-Buchariyy:4

Er sparte nie etwas für den nächsten Tag (weder Geld noch Essen) Er akzeptierte Geschenke, aber keine Zakat oder Spende (es war ihm und seinen Angehörigen verboten).



Seine Bescheidenheit


Der Prophet (s.a.w..) beachtete Diener, und half ihnen, lud Arme zum Essen ein, nahm von ihnen auch Einladungen an, akzeptierte auch bescheidene Geschenke. Er ritt auf einem Kamel, einem Maultier oder einem Esel und wollte nicht, dass sich jemand um seinetwillen erhob.

- Omar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete auf dem Podest:
Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: Rühmet mich nicht wie die Christen den Sohn der Maria rühmten; denn ich bin nichts anderes als ein Diener (Allahs). Sagt also Allahs Diener und Sein Gesandter.
Al-Buchayyi:792

Er besuchte die Kranken und wenn er jemand in der Moschee vermisste, erkundigte er sich nach ihm. Er nahm an Totengebeten und Beerdigungen teil.

- Ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
Ein Mensch starb, den der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, regelmäßig während dessen Erkrankung besucht hatte. Da er nachts starb, wurde er auch nachts beerdigt. Am nächsten Morgen wurde der Prophet davon in Kenntnis gesetzt, und er sagte: Was hinderte euch, mir Nachricht darüber geben zu lassen? Die Leute sagten zu ihm: Es war während der Nacht, und es herrschte starke Dunkelheit, daher wollten wir dich damit nicht belasten. Der Prophet ging dann zu dessen Grab und verrichtete dort für ihn das Totengebet. Al-Bucharyy:438

Wenn er zu einer Gruppe kam, nahm er irgendeinen freien Platz ein und verlangte von seinen Gefährten, dass sie es ebenso machten. Er beendete ein Gespräch oder einen Händedruck nicht von sich aus. Wenn er um etwas gebeten wurde, das er nicht erfüllen konnte, sprach er gute Worte zum Bittsteller. Er warf den Leuten ihre Fehler nicht vor. Er war wie ein Vater für alle Leute.

- Anas Ibn Malik (r.a.a.) sagte:
Ich diente dem Propheten 10 Jahre, aber er sprach nie zu mir - warum hast du das getan, oder warum hast du das nicht getan.

- Die Mutter der Gläubigen Aischa (r.a.a.) sagte :
Der Prophet hat nie jemand geschlagen, außer im Dschihad mit dem Schwert.

Er vergab immer, und wollte nie strafen oder schimpfen gleichzeitig hart gegen die Ungläubigen.

- Mohammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander.
Sura 48:29



Tägliches Leben

Er trug an der rechten Hand einen Siegelring aus Silber mit der Inschrift ( Mohammed ist Gesandter Allahs ), den er für die Briefe an Könige und Herrscher verwendete. Er war sehr bescheiden und wollte nicht übermäßig gelobt werden. Er lebte ein einfaches, karges Leben.

- Mutter der Gläubigen Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Manchmal verging bei uns der ganze Monat, ohne dass wir während dessen ein Feuer (zum Kochen) angezündet hatten; denn (unsere Nahrung bestand aus) Datteln und Wasser, es sei denn, dass jemand uns Fleisch brachte.
Al-Buchayyi:1403

Er handelte sehr einfach


Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Es geschah niemals, dass der Gesandte Allahs, (a.s.s.) die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten hatte, ohne dass er sich für die leichtere Seite entschied, solange sie nicht sündhaft war. Handelte es sich um eine sündhafte Angelegenheit, so war er unter allen Menschen der entfernteste davon. Und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hat niemals eine Rache aus persönlichen Motiven vorgenommen, es sei denn, es handelte sich um die Rechte Allahs, für die er die Abrechnung für Allahs Sache vornahm.
Al-Buchayyi:827

Er band Steine auf seinen Magen, um den Hunger nicht zu spüren.

Er lehnte niemals ab, wenn ihm jemand die Hände parfümieren wollte.

Er lehnte sich beim Sitzen oft auf die rechte Seite auf ein Kissen, manchmal legte er sich in der Moschee auf den Rücken und schlug die Beine übereinander. Wenn er auf etwas zeigte, tat er es mit der ganzen Hand und wenn er sich über etwas wunderte, drehte er die Handflächen nach oben.

Wenn er zornig war, oder ihm etwas nicht gefiel, schaute er weg, und wenn er sich freute, blickte er zu Boden.

Er lächelte meist nur und wenn er lachte, tat er es ohne Geräusch.

Er erledigte viele Arbeiten selbst (Kleidung und Pantoffeln reparieren) und half seinen Frauen.

- Al-Aswad Ibn Yazid berichtete:
Ich fragte Aischa, (r.a.a.) : Was hat der Prophet, (a.s.s.) gewöhnlich zu Hause getan? und sie erwiderte: Er war gewöhnlich im Dienste seiner Familie. Wenn er aber den Gebetsruf hörte, ging er hinaus (zur Moschee)
Al-Bucharyy: 1050

Er liebte tugendhafte Gedichte.

- Anas Ibn Malik berichtete:
Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, hatte einen Hadi* namens Andschascha, dessen Stimme schön war. Der Prophet, (a.s.s.) sagte zu ihm: Gehe dabei sanft um, damit du die gläsernen Gefäße nicht zerbrichst!
Al - Bucharyy : 1318

(*) Ein Hadi ist der Mann, der die Reisekarawanen begleitet und mit seiner schönen Stimme melodische Gedichte besingt, um den Marsch zu beschleunigen. Die Tiere, die Kamele, reagieren darauf in der Weise, dass diese Beschleunigung für die mitreisenden Frauen auf den Rücken der Tiere regelrecht strapaziös wird.

Der Gesandte Allahs ( a.s.s.) behandelte alle Leute gleich. Er ließ an sich den Aderlass vornehmen.

Seine Rede


Er hatte die Gabe, die Dinge einfach zu erklären.
Wenn er redete, sprach er deutlich und wiederholte manche Dinge 3 mal.
Er sprach nur, wenn es nötig war, begann und beendete seine Rede im Namen Allahs.
Er scherzte auch, aber ohne jemand zu verspotten oder zu verletzen.
Er log nie auch nicht zum Spaß. Seine Gespräche dienten nicht dem Zeitvertreib.
Es gab bei seinen Gesprächen keinen Tumult, die Alten waren nachsichtig mit den Jungen und diese respektierten die Alten.
Es wurde nicht über die Leute schlecht geredet oder geschimpft.
Jeder, der mit dem Propheten sprach hatte das Gefühl, vor den anderen bevorzugt zu sein.

Essen / Trinken

Er verwendete keine Tische und Sessel zum Essen.

- Qatada berichtete, dass Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, folgendes sagte:
Niemals habe ich davon Kenntnis genommen, dass der Prophet, (s.a.w.), seine Speise allein in einem Essteller zu sich nahm, feines (dünnes) Brot aß oder an einem Esstisch saß.
Daraufhin wurde Qatada gefragt:
Worauf haben die Leute das Essen dann serviert? Und er erwiderte: Auf einem ausgebreiteten Tuch auf dem Boden
Al- Bucharyy:1057

Beim Essen saß er aufrecht mit umfassten Knien.
Der Prophet wusch sich vor und nach dem Essen die Hände.
Er begann die Mahlzeit im Namen Allahs, aß mit der rechten Hand, nahm die Stücke, die ihm am nächsten lagen und beendete das Essen mit einer Danksagung.

- Omar Ibn Abi Salama berichtete:
Ich war noch ein Jüngling unter der Obhut des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und während des Essens ließ ich meine Hand auf der Essplatte ziellos wandern. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte dann zu mir: Du Jüngling, spreche den Namen Allahs, benutze deine Rechte beim Essen, und iss das, was gerade vor dir ist. Seitdem ist das stets zu meiner Eßgewohnheit geworden.
Al-Bucharyy:1053

Er aß mit 3 Fingern und schleckte sie nach der Mahlzeit ab, und dann wusch er sich die Hände.

- Ibn Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte
: Wenn einer von euch gegessen hat, der soll seine Hand nicht abwischen, ohne sie vorher abzulecken oder ablecken zu lassen.
Al-Bucharyy:1084

Er aß Brot mit Essig und Öl und lobte beides.

- Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte:
Die Familienangehörigen Muhammads, haben sich - seitdem er nach Al- Medina kam - nie an drei aufeinander folgenden Nächten an Weizenbrot satt gegessen, solange bis er starb."
Al- Bucharyy:1071

Er aß meist Datteln und trank Wasser, oder aß Weizenbrot aus ungesiebtem Mehl. Vom Fleisch liebte er das Schulterstück und vom Gemüse Zucchini.

- Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Wir waren mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf Besuch. Ich gab ihm eine Hammelschulter, die er gern aß. Er aß einmal davon und sagte: Ich werde unter den Menschen am Tage der Auferstehung eine führende Stellung einnehmen.
Al-Bucharyy:779


Er mochte Süßigkeiten und Honig. Sein Lieblingsessen war Tharid (Fatta d. h. Brot mit Suppe ). Er trank mit der rechten Hand sowohl im Sitzen als auch im Stehen.

- An-Nazzal berichtete:
Es wurde Ali, Allahs Wohlgefallen auf ihm, am Ra-hba Tor, Wasser zu trinken gebracht; er trank es dann im Stehen und sagte: Es gibt Menschen, die es nicht mögen, im Stehen zu trinken. Ich sah wahrlich, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, dies auch tat, was ich vor euch getan habe.
Al- Bucharyy:1140

Er trank den Inhalt eines Bechers auf 3 mal und atmete dazwischen. Er sagte niemals über ein Essen, dass er es nicht mag, wenn er es nicht mochte, ließ er es liegen

Schlafen Beim Einschlafen legte er sich auf die rechte Seite, legte die rechte Hand unter die Wange und sprach Bittgebete. Er schlief auf einer Strohmatte und einem Strohsack. Er schlief sehr wenig, zum rasten - Mittags und am Anfang der Nacht. Seine Augen schliefen, aber nicht sein Herz..

Sein Tod & Erbe Er starb in Medina nach schwerer Krankheit mit 63 Jahren im Zimmer der Aischa.

- Aischa, (r.a.a.) berichtete,
dass der Gesandte Allahs (a.s.s.) - während er an seiner Krankheit litt, an der er auch später starb, fragte oft um seinen gemeinsamen Tag mit Aischa. Dies veranlasste seine anderen Frauen, es zuzubilligen, dass er dort bleiben möge, wo er es gern hätte. Da entschied er sich für die Wohnung von Aischa und blieb dort, bis er bei ihr starb. Aischa selbst erzählte davon: Allah nahm ihn dann in dem Augenblick zurück, als sein Kopf an meiner Brust unter meinem Kinn lag.
Al - Bucharyy:1008

- Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er sich an mich anlehnte, sagen: O Allah, vergib mir, erbarme Dich meiner und lass mich zu Deiner Allerhöchsten Gegenwart gehen!.
Al - Bucharyy:1168

- Aischa, (r.a..), Gattin des Propheten, ( s.a.w..), sagte:
Abu Bakr (r.a.a.) kam von seiner Wohnung, geritten auf seiner Pferdestute. Er stieg ab und betrat die Moschee, ohne mit einem Menschen gesprochen zu haben. Er trat bei mir ein und ging weiter in Richtung des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, der leblos in einem schönen Obergewand lag. Abu Bakr machte das Gesicht des Propheten frei, bückte sich und küsste ihn. Er weinte und sagte: Mein Vater und meine Mutter mögen für dich als Opfer sein, o Prophet Allahs! Allah wird dich nicht zweimal sterben lassen. Was das Sterben angeht, das Allah für dich vorbestimmt hat, das hast du jetzt erlebt.
Al-Bucharyy:435

Er wurde in seinen Kleidern gewaschen und im Zimmer der Aischa beerdigt
. Sein Erbe ( Schwert, Maultier, ein Stück Land ) ging nicht an seine Angehörigen, sondern an die Staatskasse. Wenn jemand den Propheten im Traum sieht, sieht er ihn in seiner echten Gestalt.


Wasalam
by Ghariba at 17-02-2008, 02:00 AM
Salam

Hier einige Kinder AnNasheed:

[youtube]http://youtube.com/watch?v=IP3KyJHtrAE[/youtube]

[youtube]http://youtube.com/watch?v=dlLLmctyyUA[/youtube]

[youtube]http://youtube.com/watch?v=h9JoBCkLCN4[/youtube]

[youtube]http://youtube.com/watch?v=it5q-P8Y6Tw[/youtube]

[youtube]http://youtube.com/watch?v=pEhrlW3PI4E[/youtube]

Möge Allah unseren Nachwuchs segnen und sie zu rechtschaffenen gottesfürchtigen Dienern machen..
Amin!

Wasalam
Wasalam
by Sahih Rahmana at 16-02-2008, 12:47 AM
Salam

bismillah

Wer war Muhammed Sas?


Muhammad wurde um das Jahr 570 n.Chr. in der Stadt Mekka in Arabien als Mitglied des angesehenen Stammes der Quraisch geboren. Seine Abstammung geht auf den Propheten Ismael, den Sohn Abrahams, zurück. Die Quraisch hatten in jener Zeit auf der Arabischen Halbinsel die einflussreichste Position unter den Arabern inne, weil in Mekka das Heiligtum der Kaaba, das Abraham mit seinem Sohn errichtet hatte, stand. In vorislamischer Zeit war die Kaaba ein Wallfahrtsort für die damals mehrheitlich polytheistischen Araber. Muhammads Vater starb schon vor dessen Geburt und seine Mutter, als er sechs Jahre alt war. Er wurde, wie in jenen Tagen häufig, von einer Amme aufgezogen, später dann von seinem Großvater und danach von seinem Onkel aufgenommen. Sie waren Kaufleute und so wurde auch Muhammad Kaufmann. Zwar besuchte er keine Schule, aber durch die praktische Ausbildung, die mit zahlreichen Reisen verbunden war, erwarb er sich umfassende Kenntnisse. Von seiner Jugend an war er als rechtschaffener Mensch bekannt, was ihm unter seinen Landsleuten den Beinamen al-Amin (der Vertrauenswürdige) einbrachte.

Als er älter geworden war, arbeitete Muhammad für eine reiche Kaufmannswitwe namens Khadidscha. Beeindruckt von seinen Fähigkeiten, besonders auch von seinen Charaktereigenschaften und seiner tadellosen Lebensführung, bot ihm Khadidscha(r.a.)die Ehe an. Sie war zu diesem Zeitpunkt etwa vierzig Jahre alt und Muhammad fünfundzwanzig. Sie heirateten und bekamen vier Töchter und einen Sohn, der kurz nach der Geburt verstarb. Die Überlieferungen berichten, dass sie von da an eine sehr glückliche Ehe führten.

Wie wurde Er zum Prophet?

Schon Jahre vor der ersten Offenbarung pflegte Muhammad sich zur Meditation auf einen Berg in der Nähe Mekka zurückzuziehen. Er spürte, dass die Glaubensüberzeugungen, Riten und Traditionen seines Stammes, die auf Vielgötterei gründeten, die Menschen in die Irre führten und von ihrer Bestimmung als Geschöpfe Gottes entfernten. In einer Höhle dachte er über all dieses nach, ohne aber eine Lösung und Perspektive zu finden. Im Jahre 610 n.Chr. als er sich wieder einmal alleine in der Höhle zum Nachsinnen und Gottgedenken zurückgezogen hatte, erschien ihm der Engel Gabriel und verkündete ihm, dass er von dem einen einzigen Gott zum Propheten auserwählt worden sei und übermittelte ihm die ersten Offenbarungen des Korans.


Was ist der Unterschied zwischen ihm SallAllahu alaihi wa Sallam und den anderen Propheten (auf jeden einzeldem von ihnen)?

Unter den zuvor genannten Aspekten, nämlich Gottes Botschaft zu predigen und vorzuleben, unterscheiden sich die Propheten nicht voneinander. So ist es nicht verwunderlich, dass, angefangen vom ersten Menschen und Propheten Adam as *, bis zum abschließenden Propheten Muhammad alle die Gottergebenheit (arab.: islam) verkündeten. Es wird überliefert, dass Allah mehr als zweihunderttausend Propheten berief und jedes Volk in der Geschichte mit einem Gottgesandten gesegnet wurde (Koran 16:36). Wir kennen nur 25 dieser
Propheten namentlich, da sie im Koran stehen. Unter ihnen befinden sich die Propheten Noah, Abraham, David, Moses, Johannes der Täufer, die auch in der Bibel erwähnt werden und zudem auch noch Jesus as.

Was lerne man von ihm bzw was lehrte Er?

Obwohl die Bewohner der Stadt Mekka, in der Muhammad lebte, eine Gottesvorstellung besaßen, glaubten sie an die Mittlerrolle von vielen verschiedenen Götzen. Diese sollten sie Gott näher bringen und sie sprachen ihnen besondere Kräfte und Eigenschaften zu. Muhammad erhielt von Gott den Auftrag, die Einheit und Einzigkeit Allahs (arab. Gott) zu verkünden. Er klärte seine Landsleute darüber auf, dass die Götzen und Statuen, die sie anzubeten pflegten, keine Macht besaßen. Muhammad versuchte seiner Umgebung klar zu machen, dass nur der Eine Einzige Gott die Menschen erschaffen hat, sie versorgt und ihre Bitten erhört. Als zweiten wichtigen Punkt der Botschaft Gottes stellte er heraus, dass Allah immer wieder Gesandte unter den Menschen erwählt, die ihnen die Botschaft Gottes übermitteln. Die Propheten sind gleichzeitig damit beauftragt, mit ihrer eigenen Lebensweise ein mustergültiges Beispiel von Gottausgerichtetheit abzugeben.

Warum musste der Prophet seine Heimat verlassen?

In Mekka wuchs der Druck auf die Muslime unaufhörlich und der Prophet Muhammad suchte nach Möglichkeiten der freien und ungestörten Verkündigung der Lehre und der täglichen Umsetzung entsprechend dieser Botschaft.

Während der Pilgersaison im Jahre 621 traf Muhammad eine Gruppe von Leuten aus Yathrib (der späteren Stadt Medina), die dem neuen Glauben gegenüber sehr aufgeschlossen waren. Im darauf folgenden Jahr kamen die Leute aus Yathrib mit einer größeren Delegation nach Mekka und luden Muhammad in ihre Stadt ein und versprachen ihm, ihn zu unterstützen. So gab der Prophet den Muslimen die Anweisung, nach Medina auszuwandern, wo sie sicher sein würden und ihren Glauben frei ausüben könnten. Dieses Ereignis (Hidschra) markiert den Beginn der is lamischen Zeitrechnung.

Inzwischen fassten die Mekkaner den Entschluss, Muhammad endgültig loszuwerden und ihn zu töten. Ihr Plan ging nicht auf. Kurz zuvor verließ der Prophet Muhammad als einer der letzten, zusammen mit seinem Gefährten Abu Bakr(r.a.), die Stadt. Obwohl die Mekkaner seine Spur aufnahmen, gelang es ihnen nicht, ihn ausfindig zu machen, und er konnte Medina sicher erreichen


Als einen wesentlichen Punkt, zu dem die Menschen um ihn keinen Bezug hatten, stellte Muhammad in seiner Verkündigung das Leben nach dem Tod dar. Er erläuterte, dass das irdische Leben eine Prüfung bedeutet. Er wies darauf hin, dass die Menschen nach ihrem Tod am Jüngsten Tag wiedererweckt und gemäss ihrer Lebensweise im Diesseits - belohnt oder bestraft werden.

Was ist der Grund dafür, dass der Prophet Krieg(e)führte?


Obwohl die Muslime wie anfangs als Individuen nicht mehr verfolgt wurden, setzten die damals noch Götzen anbetenden Mekkaner doch alles daran, die neu entstandene Muslim-Gemeinde in Medina zu vernichten. Derart unter Druck geraten wollten die in Medina lebenden Muslime sich verteidigen und drängten den Propheten Muhammad gegen die Mekkaner vorzugehen. Dieser ging jedoch solange nicht auf die Forderungen seiner Anhänger ein, bis Gott ihm eine Offenbarung sandte, die es ihnen erlaubte, sich gegen die Aggressoren zu wehren.

In der ersten Schlacht gewannen die Muslime wie durch ein Wunder gegen ein zahlenmäßig und an Ausrüstung hoch überlegenes Heer der Mekkaner. In den nächsten Jahren folgten noch weitere Auseinandersetzungen.

Bei der Betrachtung dieser kriegerischen Konflikte, in die Muslime verwickelt waren, ist leicht zu erkennen, dass die muslimische Gemeinschaft als Prinzip den Frieden - nicht den Krieg - verfolgte. Der Prophet Muhammad ließ z.B. Kriegsgefangene frei, nachdem sie zehn Muslimen das Lesen und Schreiben beigebracht hatten. Mehr noch: er ging auf einen Friedensvertrag zu eigentlich kaum annehmbaren Bedingungen ein; außerdem erließ er nach der Einnahme Mekkas eine Generalamnestie für seine Feinde.

Ist der Prophet SallAllahu alaihi wa Sallam gestorben?

Der Prophet Muhammad war, wie alle anderen Propheten vor ihm, ein menschliches Wesen. Da er niemals eine göttliche Wesensart für sich beanspruchte und sogar immer darauf hinwies, dass ihm so etwas nicht zugeschrieben werden sollte, lebte und starb er wie ein Mensch. Der Unterschied zwischen ihm und anderen Menschen bestand nur darin, dass Gott ihm den Koran offenbarte und Gott seine Verhaltensweisen vor Verfehlungen beschützte. Der Prophet Muhammad wird deshalb von den Muslimen geehrt und geliebt und als nachzueiferndes Vorbild angesehen, aber in keiner Weise angebetet.

Wieso hatte er SallAllahu alaihi wa Sallam mehrere Frauen?

Als 25-jähriger heiratete der Prophet Muhammad die vierzigjährige Khadidscha - eine angesehene, verwitwete Kauffrau. Bis zu ihrem Tode führten sie eine glückliche und harmonische Ehe, aus der sechs Kinder hervorgingen. Nach dem Tode Khadidschas ging Muhammad mit mehreren Frauen eine Ehe ein, wobei nur eine davon zuvor nicht verheiratet gewesen war; alle anderen waren verwitwet oder geschieden. Dass der Prophet die Versorgung dieser verwitweten oder geschiedenen Frauen übernahm, und zwar einschließlich ihrer unmündigen Kinder, spielte eine wesentliche Rolle bei der Heirat. Zudem bewirkte die Heirat des Propheten Muhammad mit manchen seiner Frauen, dass die Stämme, denen sie angehörten, der damaligen Sitte gemäß, eine engere Bindung an die Gemeinschaft der Muslime aufbauten. Für Muslime ist die Mehrehe Muhammads genauso wie von manchen biblischen Propheten, von Gott erwünscht. Dass seine Frauen sämtlich mit dem Propheten Muhammad zufrieden waren und dass sie trotz z.T. großer materieller Entbehrungen zu ihm standen und ihn unterstützten, wird als ein Hinweis auf die Prophetenschaft Muhammads gedeutet.

Muhammed SallAllahu alaihi wa Sallam in anderen Religionen bzw. Heiligen Schriefte!

Der Koran erwähnt, dass in den frühen Heiligen Schriften die Ankunft des Propheten Muhammad angedeutet wird (Koran 7:157; 61:6). So finden sich auch in der Bibel Stellen, die nach muslimischer Lesart auf die Ankunft des Propheten Muhammad Hinweise geben, wobei das Profil des Angekündigten besonders in sechs wesentlichen Elementen mit dem des Propheten Muhammad übereinstimmt. Der Linie der Propheten, seinen Eigenschaften, dem Ort seines Auftretens, der Offenbarung, die ihm gegeben wird, den Ereignissen, die sich in seiner Zeit zutragen werden und dem Zeitpunkt seines Kommens.

Zudem finden sich Prophezeiungen über den Propheten Muhammad in den Schriften der Hindus wie z. B. in der Atharva Veda, einem der vier Bücher der Veden und in der persischen Zend Avesta, der Heiligen Schrift der Zoroastrier.

Das sind wichtige Informationen über den Propheten die jeder einbisschen kennen sollte!



Wasalam
by Ghariba at 12-02-2008, 09:36 PM
Salam

Die muslimische Frau

Eine Muslima hat es schwierig,
ihr Kampf ist langwierig.
Sie repräsentiert den Islam,
und bleibt häufig sehr einsam.

Ihr Schleier lässt andere wissen,
sie ist nicht aufgeschmissen.
Sie steht zu ihrem Glauben,
auch wenn viele vor Wut schnauben .

Ein Kopftuch zu tragen,
heißt Blicke zu ertragen.
Unterdrückung wäre dies,
und ein Leben wie im Verlies.

Frauen sollten sich zeigen,
und sich der Manneslust verneigen.
Um Anerkennung zu erlangen,
müssen Frauen um ihre Ehre bangen.

Eine Muslima ist voller Stolz,
da ihre Ehre nicht wegschmolz.
Sie schwimmt gegen den Strom,
und entkommt diesem Syndrom .

Diese ach so freie Welt,
die an Frauenrechten so festhält.
Sie handelt mit Frauenkörpern,
da sie Umsatz verkörpern.

Wenn Muslimas sich verschleiern,
sieht man den Westen feiern.
Er lässt die Welt dann wissen,
der Islam hätte kein Gewissen.

Eine Muslima muss stets zeigen,
dieser Entschluss ist ihr Eigen.
Sie muss Hürden bewältigen,
und sich dafür rechtfertigen.

Warum glaubt man ihr nicht,
dass es ihrer Überzeugung entspricht?
Warum will man über sie richten?
Es sind doch ihre Ansichten.

Eine Muslima hat es schwer,
sie stößt immer auf Gegenwehr.
Möge Allah ihr Kraft geben,
und stets auf sie Acht geben.

(Asim Bouzalmat
November ´04)


Wasalam
by Ghariba at 12-02-2008, 09:34 PM
Salam

bismillah
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Chayr inshaAllah


Ein großer König und ein treuer Wesir kommen eines Tages in ein Streitgespräch, was den König dazu bewegt, seinen treuen "Freund einzusperren". Warum er dies nun tut und was sich genau dahinter steckt, ist maschallah sehr tiefsinnig, eine nahezu zu schöne Geschichte für Leute, die sich belehren lassen...

Es hatte einst ein König ein großes Reich. Er herrschte über dieses und hatte gehorsame Untertanen, die ihn bei Allem unterstützten.
Einen von diesen hatte der König besonders gern: Seinen gläubigen Wesir, der von Allahs Existenz fest überzeugt war. Diesem Wesir nämlich hatte der König es zu verdanken, dass er viele Probleme in seinem Reich dank der Weisheit und der Ratschläge seines Wesirs meisterte.
Der Wesir hatte eine besondere Eigenschaft: Bei allem Unglück, dass ihm oder Anderen widerfuhr, sagte er stets: „Chayr InshAllah!!“
Er meinte damit mit anderen Worten: „Allah(t) weiß über unsere Lage bescheid und wenn wir Geduld ausüben, wird er uns diesbezüglich einen guten Ausweg geben!“

So entstanden Krankheiten, Katastrophen trafen die Menschen, Kriege, Unheil und und und - das Einzige was der Wesir zu sagen pflegte war immer wieder: „Chayr InshAllah!“
Eines Tages amüsierte sich der König beim Essen und schnitt sich aus Versehen den kleinen Finger ganz ab. Er schrie auf und rannte zu seinem Wesir, um ihn um Rat zu fragen. Das einzige, was der Wesir auch in dieser Lage sagen konnte war: „Chayr InshAllah!“ Dies verärgerte den König so sehr, das er den Wesir, den er zuvor über alles schätzte in den Kerker werfen ließ. Der Wesir blieb ganz ruhig und sagte wieder: „Chayr InshAllah!“

So verging die Zeit und es nahte die Jagd-Saison. Der König machte sich mit hunderten von Männern auf und ritt mit ihnen gemeinsam in den Wald, um zu jagen. Plötzlich sah er ein Reh und ritt zunächst langsam, dann in schnellem Ritt hinterher. Die Männer, die den König begleiteten verloren den König und der König das Reh aus den Augen und schon bald hatte auch er sich verlaufen.
Er irrte umher und wurde plötzlich von den Waldbewohnern überfallen und gefangen genommen. Diese Waldbewohner pflegten Götzen anzubeten und ihnen Menschen als Opfer darzubieten. Sie entschlossen sich den König zu opfern und bereiteten eine große Zeremonie vor: Sie legten ein großes Lagerfeuer, zogen dem König die Kleidung aus und trugen ihn auf eine große Steinplatte. Und sie beabsichtigten ihn gerade den Kopf abzuschlagen und bemerkten plötzlich, dass dem König ein Finger fehlte. „Geh uns aus den Augen und lass dich in unserem Gebiet nie wieder blicken!“, schrieen sie ihn an und der König lief davon. Er hatte Glück und fand bald seine Truppen…

Zu Hause angekommen ließ er schnellstmöglich seinen Wesir zu sich holen und entschuldigte sich bei ihm: „Du hast recht gehabt, Allah(t) lässt Nichts ohne Grund geschehen. Hätte ich dich bloß nicht einkerkern lassen, bitte verzeih mir!“ Und der König erzählte seine Geschichte…
Da rief der Wesir: „Immer war ich bei deiner Seite und spielte stets deine zweite Hand. Auch bei der Jagd ließ ich dich nie allein und war dein zweiter Schritt. Hättest du mich damals nicht einsperren lassen, was meinst du was dann geschehen wäre? Diese Waldbewohner hätten an deiner Stelle mich geopfert und ich würde nicht mehr existieren, Allah(t) aber hat uns beide beschützt und er ist der Allwissende, der Allmächtige!“

Subhanallah, möge Allah(t) diejenigen belohnen, die sich aus Geschichten dieser Art eine Lehre ziehen..
www.diewahrheitimherzen.de

Wasalam
by Ghariba at 12-02-2008, 09:31 PM
Salam

bismillah
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Wer ist sie?



Eines Nachmittags ging ein Mann über den Marktplatz. Gerade als der Muezzin mit dem Gebetsruf anfing, fiel sein Blick auf den Rücken einer Frau. Sie war seltsamerweise anziehend, obwohl in widerliches Schwarz gekleidet und einen Schleier über Kopf und Gesicht. Jetzt drehte sie sich zu ihm, als ob sie sich seines lange verweilenden Blickes irgendwie bewusst wäre und nickte ihm leicht, aber bedeutungsvoll zu, ehe sie um die Ecke in die Gasse der Seidenverkäufer einbog. Wie vom Blitz getroffen, war der Mann sofort angezogen, sein Herz ein Gefangener jenes Blickes, für immer.

Vergeblich kämpfte er mit seinem Herzen und lieferte ihm einen vernünftigen Grund nach dem anderen, um seinen Weg zu gehen - war es nicht Zeit zum Gebet? - aber er war fertig: er konnte nichts machen, außer zu folgen. Er eilte ihr nach, bog in den Seidenmarkt ein, atmete vor Anstrengung, um die Frau einzuholen, die ihn unerwarteterweise hinter sich gelassen hatte und gerade jetzt für einen Augenblick am weit entfernten Ende des Marktes, viele Läden voraus, verweilte. Sie wandte sich ihm zu, und er dachte, unter dem schwarzen Musselin ihres Schleiers hervor das Aufleuchten eines schadenfrohen Lächelns zu sehen, als sie - war es Einbildung? - ihm abermals zunickte. Der arme Mann war außer sich. Wer war sie? Die Tochter einer wohlhabenden Familie? Was wollte sie?

Er beschleunigte seine Schritte und bog in die Gasse ein, wo sie verschwunden war. Und so führte sie ihn, stets außer Reichweite, immer verlockend voran, jetzt durch den Waffenmarkt, jetzt durch den Markt der Ölhändler, jetzt durch denjenigen der Lederverkäufer, immer weiter weg von der Stelle, wo sie angefangen hatten. Das Gefühl in seinem Inneren wuchs mehr, als dass es abnahm. War sie verrückt? Sie führte immer weiter, bis ganz zum Stadtrand. Die Sonne neigte sich und ging unter, und da war sie, vor ihm wie immer.
Jetzt waren sie, nach allen Plätzen, zur Stadt der Gräber gekommen. Wäre er bei Sinnen gewesen, so hätte er sich gefürchtet, aber tatsächlich, überlegte er sich jetzt, hatten merkwürdigere Orte als dieser das Stelldichein von Liebenden gesehen. Es waren kaum zwanzig Ellen zwischen ihnen, als er sie zurückblicken sah, und, sich einen kleinen Stoß gebend, hüpfte sie die Stufen hinunter und durch die große Bronzetür von etwas, was eine sehr alte Grabstätte zu sein schien. Ein nüchterner Augenblick hätte den Mann Halt machen können, aber in seinem gegenwärtigen Zustand gab es keine Umkehr und er ging die Stufen hinunter und trat hinter ihr hinein.


©da3wa.net
Wasalam
by Ghariba at 12-02-2008, 09:28 PM
Salam

bismillah
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Der Bauer und die Rizq Allahs



Es lebte einst ein Bauer mit seiner Frau in einem von der Außenwelt abgeschnittenen Dorf und hatte unter schweren Umständen zu leben! Für das Wasser, welches sie täglich brauchten, musste seine Frau mehrere Kilometer gehen, da der Brunnen so weit entfernt war. Dem Bauern tat dies sehr leid; er wollte, dass seiner Frau die Arbeit erleichtert werden würde. So erfuhr er von einem Freund, der gelegentlich in der Stadt war, dass es dort viel einfacher zuging, was den Bauern sofort dorthin bewegte. Angekommen in der unbekannten großen Stadt begab sich der Mann zum Markt und schaute sich alles mit großen Augen an. Er sah Dinge, die für ihn wie verändert schienen, Dinge, die er absolut absurd fand und auch Dinge, die ihm nichts sagten und bedeuteten, weil er diese nicht kannte. Und hier soll meiner Frau geholfen werden? Dachte er sich und machte sich in Gedanken schon auf den Heimweg, als er plötzlich einen Mann sah, der seinen großen Kanister, welchen er bei sich hatte mit Wasser aus dem Wasserhahn füllte. Das ist ja sonderbar und zugleich genau das, was ich suche freute sich der Bauer und fragte sogleich den Mann an der Tränke: As-salamu aleykum geehrter Stadtmann, könntest du mir so nett den Namen dieses Dinges nennen? Der Mann antwortete teils genervt: Meinst du etwa das? und zeigte so auf den Wasserhahn, das ist ein Wasserhahn, blind scheinst du mir nicht, warum also die Frage? Da wandte sich der Bauer dankend ab und antwortete nicht weiter auf die Reaktion des Mannes. Er fragte auf dem Markt nach dem Ding mit der Bezeichnung Wasserhahn und gelangte letztendlich zu einem Stand, wo er sich dieses kaufen konnte. Nach dem erfolgreichen Einkauf kehrte er heiter nach Hause und wollte seine Frau hiermit beglücken. So tat er sich gleich auf und begann mit der Installation. Nun muss ich nichts weiter machen, als es die Leute der Stadt taten, dachte er sich und erinnerte sich, dass der Wasserhahn an einer Wand angebracht war, was er zugleich nachzumachen versuchte. Endlich fest, sagte er laut außer Puste, und nun drehen, so wie ichs gesehen und es soll fließen, wie die Stadtmenschen es ließen.
Doch zu seiner Verwunderung bekam er nicht einen einzigen Tropfen Wasser zu sehen. Irgendetwas muss ich wohl falsch gemacht haben, überlegte er sich, als sein Freund vorbeikam und ihn bei der Arbeit sah: As salamun aleykum mein Freund, was arbeitest du da?Das müsstest du doch wissen. Ich will in meinem Hause Wasser bringen. , antwortete der Bauer. Na das sehe ich schon, aber hast du eigentlich Ahnung von so was?, fragte sein Freund. Was soll daran schwer sein, diesen W-a-s-s-e-r-h-a-h-n an die Wand zu bringen?, sprach der Bauer ganz stolz.
Da verstand der Stadtmensch und Freund sogleich das Problem des Bauern und tröstete ihn grinsend, indem er ihm alles erzählte, was wir sicherlich genauso gut über das Hintergrundwissen von Wasserhähnen wissen.

Realitätsgetreu übertragen würden wir den Bauern sicherlich als dumm und verrückt bezeichnen. Bei genauerem Betrachten ist diese Geschichte jedoch ein reines Gleichnis für die Rizq Allahs. Wir arbeiten heutzutage hart und stressig für einen hohen Erwerb von Geld und glauben, dass je mehr wir arbeiten (neben dem Job haben wir noch andere Tätigkeiten), desto mehr Geld für unseren Lebensunterhalt einfließt. Dabei vergessen wir, dass die Federn längst beiseite gelegt und die Tinte getrocknet ist, was wiederum heißt, dass Allah unsere Rizq längst vorbestimmt hat. Wir brauchen uns also nicht vor der Armut zu fürchten. Ich meine nicht, dass wir jetzt aufhören sollten zu arbeiten oder Ähnliches, sondern vielmehr, dass Allah(swt) seinen fleißigen Diener belohnt, wenn er sich um seine Dunya und um seine Akhira kümmert. Denn wer beides in der Hand hat, der wird sicherlich von Allah(swt) umso mehr unterstützt. Mögen wir inschallah zu denen gehören
Amin!

Wasalam
by Ghariba at 12-02-2008, 09:25 PM
Salam

bismillah
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Flecken auf dem Herzen


Folgende Moralgeschichte ist ein Zeichen des Lebens, eine Warnung und ein Rat für unsere Jugend
Sie beschreibt ein gegenwärtiges Problem, was, wie bedauerlich es auch ist, sehr verbreitet ist.
Nicht nur die Jugend, sondern auch die ältere Generation kann und sollte von dieser Geschichte lernen.



Ein gläubiger Muslim bekam durch Allahs Gnade einen Sohn geschenkt. Dieser
erzog ihn gemäß Qur´an, in der Hoffnung, er werde den Glauben ebenso achten und folgen, wie er selbst. Je älter sein Sohn jedoch wurde, desto mehr verfiel er dem Shaytan. Er trank und verspielte sein Geld, verrichtete sein Gebet nicht mehr und achtete auch sonst nicht mehr auf Allahs Gesetze.

Eines Tages nahm der Mann seinen Sohn beiseite und sagte zu ihm: "Höre mein Sohn, du bist nun alt genug die Verantwortung für dich selbst zu tragen und zu wissen was richtig und was falsch ist. Ich kann dir nichts mehr beibringen, was du nicht schon weißt. Daher gebe ich dir den Rat zum Glauben zurückzukehren."
Der Vater brachte ein breites, großes Holzbrett und legte es an die Wand: "Dieses Brett symbolisiert deine Seele, schlage bei jeder Sünde einen Nagel in das Brett und wenn du der Sünde überdrüssig bist, verrichte gute Taten und für jede gute Tat reiße einen Nagel wieder heraus."

Der Sohn, der neugierig war, tat wie ihm geheißen wurde. Einige Zeit später, als er wieder mal vom Zechen und Spielen heimkam, schlug er wieder die Nägel des Tages in das Brett. Am nächsten Tag, als er wieder klar bei Sinnen war, ging er hinaus und betrachtete das Brett genauer. Ihm fiel auf, dass das Brett fast nicht mehr zu sehen war und die Nägel es bald ganz verdecken würden und sprach: "Oh Allah, wenn meine Sünden meine Seele ebenso verdunkeln, was wird dann von mir übrig bleiben? Was werden die Menschen sehen, wenn sie mich betrachten?"
Mit der Furcht, dass seine Seele irgendwann ebenso schwer mit Sünden sein würde wie das Brett mit Nägeln, gelobte er Shaytan zu verachten und den Qur´an zu befolgen.
Er verwarf den Alkohol und vergaß seine Spielerfreunde, widmete sich mehr dem Gebet und zog für jede gute Tat einen Nagel aus dem Brett.
Nach einiger Zeit zog er den letzten Nagel und rief seinen Vater: "Vater, sieh! Ich habe den letzten Nagel herausgezogen und mich mit meinen guten Taten von meinen Sünden befreit. InschAllah ist meine Seele nun ebenso von Allahs(t) Gnade beschienen wie das Brett von der Sonne ohne die Nägel dazwischen."
"Mein Sohn", sagte der Vater "Du hast den Rechten Weg gefunden und ich bin stolz auf dich! Aber sieh dir nun das Brett an, wie es nun aussieht…"


Diese Geschichte liebe Brüder und Schwestern zeigt uns eine gegenwärtige Situation der jungen Muslime. Viele glauben ihre Jugend mit Spaß ausnutzen zu müssen und wenn sie denn älter geworden sind, zu Allah(t) zurückzukehren. Dabei hat Allah(t) für den Jugendlichen, der Allahs Gesetze befolgt großen Lohn versprochen. Je früher ein Muslim sich von der Sünde fernhält und Allahs Wort folgt, desto reiner wird seine Seele am Tage des Gerichts sein,
denn wir nehmen nichts mit in den Tod, außer unseren Taten, mögen sie gute oder böse sein! Allah leite unsere Jugend recht..
Amin!


Quelle: http://www.da3wa.net
by Ghariba at 12-02-2008, 09:16 PM
Salam

bismillah
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen


'Abdur-Rahman Ibn 'Auf


Diese Geschichte von 'Abdur-Rahman Ibn 'Auf beschreibt einen der bedeutendsten Sahabi unseres Propheten(s).
Sein Reichtum und der Segen, den Allah(t) in diesem gelegt hat, machen unter Anderem unseren Sahabi so berühmt, denn er war einer oder besser gesagt der reichste Gefährte des Propheten(s).

Möge sein Charakter uns ein Beispiel sein.




Seine Geschichte:
Abdur-Rahman Ibn Auf war ein großartiger Sahabi. Er gehörte zu den ersten acht, die die Botschaft des Islam annahmen. Außerdem war er einer der 10 Muslime, die die frohe Botschaft vom Paradies schon im Diesseits bekamen. Er gehörte zu den sechs Sahaba, die Umar beauftragte, den dritten Kalifen zu wählen, als er vor dem Sterben lag.
Bevor er den Islam annahm, hieß er Abd Amr und als er 3 Tage nach Abu Bakr® durch diesen selbst zum Islam kam, gab ihm der Prophet(s) den Namen 'Abdur-Rahman.

Er musste damals, wie jeder Muslim zu der damaligen Zeit, viel unter der Herrschaft der Quraisch leiden (Folter und Demütigung), aber all dies führte niemals dazu, dass er schwächer wurde in seinem Glauben.
*Dies war eine der Eigenschaften der Sahaba, sie waren stets standhaft, egal in welcher Lage sie sich befanden.*

Als dem Propheten(s) erlaubt wurde, Al-Hijra zu machen, war Abdur-Rahman Ibn Auf einer der Ersten, die nach Mekka auswanderten. In Medina wählte der Prophet(s) für jeden Muhajirun einen von den Ansar zum Bruder. Abdur-Rahman bekam Said ibn Rabi3 Al-Ansari als Bruder. Er war einer der reichsten unter den Bewohnern von Medina. Als Said seinem Bruder Abdur-Rahman vorgestellt wurde, sagte dieser Folgendes zu ihm: Ich habe zwei Gärten und ich habe zwei Frauen; schaue dir die beiden Gärten an und sage mir, welche der beiden Gärten dir am besten gefällt, damit ich ihn dir schenke und schaue dir meine beiden Frauen an und sage mir welche von den beiden dir am Besten gefällt, damit ich mich von ihr scheide und du sie heiraten kannst.
Abdur-Rahman jedoch entgegnete ihm: Möge Allah(t) dir Segen geben in deinem Geld und in deiner Familie, ich möchte nicht; aber meine Bitte an dich, zeige mir bitte wo der Markt dieser Stadt ist.

So begann Abdur-Rahman in diesem Markt seinen Handel mit Käse und Butter. Er kaufte und verkaufte und Allah(t) legte viel Segen in seinen Handel, so dass er nach kurzer Zeit erneut sehr reich wurde. Damals nämlich, als er Mekka verließ, verließ er auch gleichzeitig seinen ganzen Besitz in Medina, aber seine Hoffnung auf Allah führte dazu, das Allah(t) ihn viel mehr gab als vorher.

In der Schlacht von Badr war Abdur-Rahman mit den Sahaba zusammen, um gegen die Quraisch zu kämpfen, damit der Islam in den Herzen der Menschen gelange. In dieser Schlacht tötete Abdur-Rahman einen großen Feind des Islam, sein Name war Umair Ibnu Uthman Ibn Qaab. Wie wir wissen war die Schlacht von Uhud eine große Prüfung für die Muslime.

Abdur-Rahman erlitt in dieser Schlacht sehr viele Verletzungen, einige waren so tief, dass man die Hand reinstecken konnte.
Der Jihad, den dieser Mann mit seinem Körper leistete, war Nichts im Vergleich zu dem, was er mit seinem Geld geleistet hatte.


Einmal wollte der Prophet(s) eine Sariyya vorbereiten und sagte zu seinen Gefährten: Spendet, denn ich möchte einige Männer zu einer Schlacht schicken. Dann lief Abdur-Rahman schnell nach Hause, kam zum Propheten (s) und sprach: O Rasullullah(s), hier sind 4000 Silbermünzen, 2000 werde ich Allah leihen (Wie wir wissen, bekommen wir das, was wir auf dem Wege Allahs spenden, in Achira wieder) und 2000 werde ich für meine Familie lassen. Der Prophet(s) sagte darauf Folgendes zu ihm: Möge Allah(t) dir Segen für das geben, was du gegeben hast und für das, was du behalten hast.

Als der Prophet (s) die Schlacht von Tabuk vorbereitete und diese war die letzte Gaswa, also die letzte Schlacht, an der der Prophet(s) teilnahm, waren die Muslime in Not, sie brauchten so viel Geld und so viele Männer, wie in keiner anderen Schlacht. Die Armee der Römer war eine Armee, die zahlreicher war und sie hatten mehr Waffen als die Muslime. Das Jahr, in dem der Prophet(s) die Schlacht führen wollte, war ein Jahr der Dürre und Armut. Die Reise war lang und die Nahrung sehr knapp. Es waren sehr viele Gefährten dabei, die mit dem Propheten(s) in die Schlacht ziehen wollten. Der Prophet(s) schickte jedoch viele von ihnen nach Hause, weil die Muslime nicht genug Reittiere hatten. Diese Sahaba gingen alle weinend nach Hause aus Trauer, nicht mit dem Propheten(s) in die Schlacht ziehen zu können.
Als der Prophet(s) seinen Gefährten sagte, dass sie so viel spenden sollten, wie sie könnten und dass sie die Belohnung dafür von Allah(t) wieder bekämen, gingen einige von ihnen ganz schnell nach Hause und holten alles, was sie nur auftreiben konnten.
Sie taten dies, weil sie den Propheten (s) und den Islam liebten und weil sie alles für Allah(t) ausgeben wollten. Unter den Spendern war auch Abdur-Rahman. So machten sich die Gefährten mit dem Propheten (s) auf den Weg nach Tabuk.
Auf den Weg dorthin mussten sie beten…

Der Prophet (s) ging Wudu' machen und verspätete sich. Da baten die Sahaba Abdur-Rahman darum, das Gebet zu leiten. Nach der ersten Rakaah kam der Prophet (s) und stellte sich in die Reihe und betete mit. Als das Gebet beendet war, sahen die Sahaba, dass der Prophet(s) aufstand, um eine Rakaah nachzuholen. Sie waren verwirrt, und dachten, es wäre vielleicht nicht richtig gewesen, dass sie nicht auf den Propheten (s) gewartet haben. Nach dem seinem Gebet sagte der Prophet (s), dass es doch die richtige Entscheidung war, mit dem Beten angefangen zu haben.

Die einzigen Personen, die jemals die Ehre bekamen, vor dem Propheten(s) als Imame zu beten, waren Abdur-Rahman Ibn Auf und Abu Bakr As-Siddiq®.


Als der Prophet(s) verstarb, kümmerte sich Abdur-Rahman um die Mütter der Gläubigen (die Frauen des Propheten(s)). Bei all ihren Angelegenheiten stand Abdur-Rahman in ihren Diensten. Er ging für sie einkaufen und begleitete sie zum Hajj usw... Dies zeigt auch, dass die Mütter der Gläubigen vollstes Vertrauen in ihn hatten.

Abdur-Rahman war einer der reichsten Sahaba, wenn nicht sogar der reichste. Alles, was die Menschen in Medina brauchten, ließ er stets von seiner Karawane bringen. Als einmal seine Karawane in Medina ankam, die 7hunderte Kamele umfasste und es draußen sehr laut wurde, fragte Aischa®, warum es draußen so laut sei? Man antwortete ihr: Es sind die Kamele von Abdur-Rahman. Aischa® erwiderte daraufhin: Allah(t) möge ihm Segen in dem geben, was er ihn gegeben hat, denn ich hörte den Propheten (s) sagen: Abdur-Rahman wird krabbelnd in das Paradies eintreten (d.h. langsam).
Bevor die Ware abgeladen wurde, ging ein Mann zu Abdur-Rahman, und berichtete ihm davon. Als er dies hörte, ging er schnell zu Aischa® und fragte: Oh Mutter der Gläubigen, hast du wirklich gehört, wie der Prophet (s) das gesagt hat? Sie antwortete Ja!
Nachdem er das hörte, wurde er sehr glücklich. Er sprach zu Aischa®: Wenn ich es schaffe ins Paradies zu kommen, dann werde ich gehen und nicht krabbeln. Du bist mein Zeugin, Ummul Muminiyn, dass ich alle Kamele da draußen, mit allem was sie tragen, für Allah(t) gebe.

Ab diesen Tag ließ Abdur-Rahman keine Gelegenheit aus, um Hasanah zu kriegen. Er nutzte jede Gelegenheit aus, um sein Geld zu spenden. Als er im Sterben lag, kaufte er viele Diener frei; es wird sogar gesagt, dass er insgesamt 30.000 Diener in seinem Leben freigekauft habe. Er gab jedem Überlebenden in der Schlacht von Badr 200 Goldmünzen; es waren ungefähr 100 Sahaba. Der ganze Reichtum, den er bekam, war die Folge von dem Dua, den der Prophet (s) für ihn gemacht hatte.
Das zeigt auch, dass wenn man für Allah(t) etwas verlässt, man von Ihm viel mehr zurückbekommt, denn wie wir schon wissen, hatte er nichts, als er in Medina ankam. Das zeigt auch, was er für ein Mumin Abdur-Rahman war. Sein Beispiel lehrt uns auch, wie wir als Muslime leben sollten und dass alles, was wir in diesem Leben bekommen, nur von Allah(t) kommt.

Wenn Abdur-Rahman zwischen seinen Dienern war, konnte man sie nicht von einander unterscheiden, weil er immer so angezogen war wie sie.

Als er starb, wurde er von dem Onkel des Propheten(s) getragen und Uthman ibn Affan® leitete sein Totengebet.
Ali Ibn Abi Talib® sagte über Abdur-Rahman: Du bekamst alles Schöne von dieser Welt und erkanntest, dass es nichts als falsche Schönheit war.

Möge die Geschichte von diesem wunderbaren Sahaba ein Licht in unseren Herzen aufgehen lassen und möge sein Beispiel uns dazu motivieren, dass wir uns nur Allah(t) zuwenden.

Amin!


©da3wa.net

Wasalam
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