by Reisender at 31-01-2008, 05:11 PM
bismillah

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Wahrlich, huldreich war Allah gegen die Gläubigen, da Er unter ihnen einen Gesandten aus ihrer Mitte erweckte, um ihnen Seine Verse zu verlesen und sie zu reinigen und das Buch und die Weisheit zu lehren; denn siehe, sie hatten sich zuvor in einem offenkundigen Irrtum befunden. [3:164]

Sahih Al-Bucháryy
aus dem Arabischen übertragen und kommentiert von Abu-r-Rida’ Muhammad Ibn Ahmad Ibn RassoulIB Verlag Islamische Bibliothek

Buch 1
Kapitel: Vom Beginn der Offenbarung

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 2]
Von A´ischa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr: Al-Harith Ibn Hischam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, fragte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, indem er sagte: „O Gesandter Allahs, wie kommt die Offenbarung zu dir?“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Manchmal kommt sie zu mir wie der Klang einer Glocke, und dies ist für mich die schwerste Art, er Dschibril (Gabriel) verlässt mich dann, wenn ich alles, was er sagte, in meinem Gedächtnis bewahrt habe. Manchmal erscheint der Engel vor mir in der Gestalt eines Mannes und spricht zu mir, und ich bewahre in meinem Gedächtnis, was er sagt. “A´ischa sagte: „Und ich habe ihn im Zustand gesehen, als die Offenbarung zu ihm kam: an einem sehr kalten Tag lief der Schweiß von seiner Stirn herunter, als er (der Engel) ihn verließ.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 3]
Von `A´ischa, Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr, die sagte: „Das erste, mit dem der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Offenbarung begann, war das wahrhaftige Traumgesicht während des Schlafs, er hatte keinen Traum gesehen, der sich nicht wie das Morgenlicht bewahrheitet hat. Danach wurde ihm (von Allah) die Einsamkeit lieb gemacht. Dazu wählte er die Berghöhle von Hira, in die er sich gewöhnlich für mehrere Nächte zurückzog und Allahs Nähe suchte - eine Art Gottesverehrung. Anschließend begab er sich zu seiner Familie und kümmerte sich um die Versorgung der nächsten Runde, er kehrte dann abermals zu Chadidscha zurück, um sich für ähnliche Versorgung vorzubereiten.

(Und dies geschah so weiter,) bis die Wahrheit zu ihm kam, während er sich in der Berghöhle von Hira´ aufhielt. Dort kam der Engel zu ihm und sagte: „Lies!“ Darauf sagte er: „Ich kann nicht lesen.“ (Der Prophet berichtete davon, indem) er sagte: „Da ergriff er mich und drückte mich bis zu meiner Erschöpfung, ließ mich dann los und sagte erneut: „Lies!“ Ich sagte (wieder): „Ich kann nicht lesen.“ Da ergriff er mich und drückte mich zum zweiten Male bis zur Erschöpfung, ließ mich dann los und sagte: „Lies!“ Ich sagte: „Ich kann nicht lesen“, dann ergriff er mich und drückte mich zum dritten Mal, alsdann ließ er mich los und sagte: »â€žLies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anhängsel. Lies, und dein Herr ist der Edelste, …“« (Qur`an 96:1-3)“

Mit diesen Ayah (Versen) kehrte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, mit einem bebenden Herzen zurück. Dann trat er bei (seiner Frau) Chadidscha Bint Chuwailid, Allahs Wohlgefallen auf ihr, ein und sagte: „Hüllt mich ein, hüllt mich ein!“ Sie hüllten ihn ein, bis die Furcht von ihm abließ. Hier dann erzählte er Chadidscha und berichtete ihr von dem Ereignis: „Ich bangte um mein Leben.“ Darauf sagte Chadidscha: „Niemals wirst du bei Allah eine Schande erleben denn du bist wahrlich derjenige, der die Verwandtschaftsbande pflegt, dem Schwachen hilft, dem Mittellosen gibt, den Gast freundlich aufnimmt und dem Notleidenden unter die Arme greift.

“ Chadidscha verließ dann mit ihm das Haus und ging zu dem Sohn ihres Onkels, Waraqa Ibn Naufal Ibn Assad Ibn `Abdu-l-`Uzza, der in der Dschahiliyya zum Christentum übergetreten war, er beherrschte die hebräische Sprache und pflegte - solange es Allah wollte, aus dem Evangelium in hebräischer Sprache abzuschreiben - er war ein Greis, der später erblindet ist. Chadidscha sagte zu ihm: „O Sohn meines Onkels, höre von dem Sohn deines Bruders, was er sagt!“ Waraqa sagte dann zu ihm: „O Sohn meines Bruders, was bringst du mit?“ Hier berichtete ihm der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, was er gesehen hatte. Da sagte Waraqa zu ihm: „Das ist die Botschaft (arab.: Namus: auch Dschibril,) wie sie Allah auch Moses offenbarte.

Ich wünsche mir, ich wäre jung genug, um solange am Leben zu bleiben, um es zu erleben, wenn dich deine Leute vertreiben!“ Darauf sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Werden sie mich wirklich vertreiben?“ Waraqa erwiderte: „Ja! Kein Mensch war mit Ähnlichem gekommen, wie du es gebracht hast, ohne dass er (mit seinem Volke) angefeindet wurde. Wenn ich an diesem deinem Tag noch am Leben bin, werde ich dich mit aller Kraft unterstützen.“ Es dauerte aber nicht mehr lange, da starb Waraqa, und der Empfang von weiteren Offenbarungen erlebte für eine Weile einen Stillstand.“ *

(*Vgl. Hadith Nr. 6982, der das Ende des Berichts von `A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, enthält)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 4]
Dschabir Ibn `Abdullah Al-Ansary, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte - indem er von der Zeit erzählte, in der der Empfang von weiteren Offenbarungen für eine Weile einen Stillstand erlebte: „(Der Prophet) sagte in seinem Bericht: Als ich unterwegs war, hörte ich eine Stimme vom Himmel, ich richtete meinen Blick nach oben und sah, dass der Engel, der mir in der Berghöhle von Hira´ erschienen war, auf einem Stuhl zwischen dem Himmel und der Erde saß. Ich erschrak vor ihm, kehrte zurück und sagte: „Hüllt mich ein, hüllt mich ein.“ Darauf sandte Allah, der Erhabene folgende Worte herab: »â€žO du Zugedeckter, stehe auf und warne; und deinen Herrn, Den preise als den Größten, und deine Gewänder, die reinige, und die (Unreinheit des) Götzen(dienstes)*, die meide, …“« (Qur`an 74:1-5)
Danach ging es mit der Offenbarung zügig und ohne Unterbrechungen weiter.“

*Auch: die Sünde; oder: was Allahs Strafe zur Folge hat.
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 6]
Von Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war der Großzügigste unter allen Menschen, und den Höhepunkt seiner Großzügigkeit erreichte er im Ramadan, wenn ihm Dschibril (Gabriel) begegnete. Diese Begegnung mit ihm fand in jeder Ramadan-Nacht statt, denn Dschibril (Gabriel) pflegte ihn zu jener Zeit im Qur`an zu unterweisen. Wahrlich, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, war mit dem Hergeben von guten Dingen schneller als der unhaltbare Wind.“

Kapitel: Der Glaube (Iman)
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 8]
Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muham-mad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hadsch (Pilgerfahrt) und dem Fasten im (Monat) Ramadan.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 9]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Der Glaube besteht aus mehr als sechzig Abteilen, und die Schamhaftigkeit (Haya´) ist ein Teil des Glaubens.“
(Vgl. dazu Hadith Nr. 24 und 314)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 10]
Abdullah Ibn `Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Ein Muslim ist derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind und ein Auswanderer (Muhadschir) ist der, der das verlässt, was Allah verboten hat.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 11]
Von Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der sagte: Einige Leute sagten: „O Gesandter Allahs! Wer lebt den Islam am besten?“ Er antwortete: „Derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 12]
`Abdullah Ibn `Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Ein Mann fragte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Auf welche Art kann man den Islam gut leben?“ Er sagte: “Indem du Speisen gibst und den Friedensgruß (Salam) zu jedem sprichst, den du kennst und nicht kennst!“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 13]
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Keiner von euch darf sich als gläubig ansehen, bis er seinem Bruder auch dasselbe gönnt, was er sich selbst gönnt.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 14]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass keiner von euch sich als gläubig ansehen darf, bis seine Liebe zu mir stärker ist als seine Liebe zu seinem Vater und zu seinem Sohn.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 15]
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Keiner von euch darf sich als gläubig ansehen, bis seine Liebe zu mir stärker ist als seine Liebe zu seinem Vater, zu seinem Sohn und zu den Menschen allesamt.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 16]
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer die (folgenden) drei Eigenschaften besitzt, findet die Freude am Glauben: Wenn seine Liebe zu Allah und Seinem Gesandten stärker ist als seine Liebe zu allem anderen, wenn seine Liebe zu einem Menschen nur Allah gewidmet ist, und wenn er den Rückfall zum Unglauben (Kufr) genauso verabscheut, wie er es verabscheut, ins Feuer geworfen zu werden.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr.17]
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Die Al-Ansar* zu lieben, ist ein Zeichen des Glaubens, und die Al-Ansar zu hassen ist ein Zeichen der Heuchelei.“

* Al-Ansar = Die Helfer unter den Bewohnern von Al-Madina, die dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, Beistand leisteten.

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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 18]
Ubada Ibn As-Samit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der an der Schlacht von Badr teilgenommen und zu den Gruppenführern (Naqaba´) der Nacht von Al-`Aqaba gehört hatte, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte vor einer Gruppe seiner Gefährten, die sich um ihn scharte: „Leistet mir den Treueschwur, dass ihr Allah weder etwas zur Seite stellt noch stehlt noch Unzucht begeht noch eure Kinder tötet noch Schändlichkeiten durch eure Hände und mit dem was zwischen euren Beinen ist begeht, und dass ihr euch mir gegenüber im guten Sinne nicht ungehorsam verhaltet. Wer von euch dies erfüllt, der hat seinen Lohn von Allah zu erwarten, und wer immer etwas davon begeht und dafür eine Strafe in dieser Welt erleidet, so gilt diese für ihn als Sühne. Begeht einer aber eine Tat davon und wird von Allah vor der Öffentlichkeit geschützt, so ist das Urteil bei Allah: wenn Er will, vergibt Er ihm und wenn Er will, bestraft Er ihn. So haben wir aufgrund dessen den Treueschwur geleistet.“

(Siehe Hadith Nr. 6801 und 7213)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 19]
Abu Sa`id Al-Chudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Eines Tages wird der beste Besitz eines Muslims beinah eine Schafsherde sein, mit der er - flüchtend vor den Wirrungen dieser Welt - zwischen den Höhen der Berge und den Wasserstellen in den Tälern wandert.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 24]
Salim Ibn `Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete von seinem Vater, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, eines Tages an einem Mann von den Al-Ansar* vorbeiging, der seinen Bruder in Bezug auf die Schamhaftigkeit (Haya´) ermahnte. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Lass ihn denn die Schamhaftigkeit gehört zum Glauben.“ **

* Siehe dazu die Anmerkung zum Hadith Nr. 17.

** Vgl. Hadith Nr. 9 und 314 f.
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 25]
Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Mir wurde befohlen, dass ich die Menschen solange bekämpfe, bis sie bezeugen, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, und bis sie das Gebet verrichten und die Zakah entrichten. Wenn sie dies tun, so bewahren sie ihr Leben und ihre Güter vor mir, es sei denn, sie begehen eine nach dem Islam strafbare Handlung und ihre Rechenschaft ist (letzten Endes) bei Allah.“

Vgl. dazu Hadith Nr. 2946
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 26]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Eines Tages wurde der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gefragt: „Welche Tat ist die beste?“ Er antwortete: „Der Glaube an Allah und Seinen Gesandten.“ Darauf wurde er weiter gefragt: „Welche dann außer dieser?“ Er antwortete: „Der ?ihad auf dem Weg Allahs.“ Er wurde weiter gefragt: „Welche dann außer dieser?“ Er antwortete: „Hadsch mabrur*.“

* D.h. eine segensreiche, nach Vorschrift ausgeführte Pilgerfahrt
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 31]
Al-Ahnaf Ibn Qais, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Als ich mich auf dem Weg befand, um jenem Mann (`Alyy Ibn Abi Talib) zu Hilfe zu kommen, sah mich Abu Bakr und fragte: „Wohin gehst du?“ Ich antwortete: „Ich will diesem Mann helfen!“ Da sagte er: „Kehre um, denn ich habe den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hören: „Wenn zwei Muslime mit dem Schwert gegeneinander kämpfen, werden beide, der Tötende und der Getötete, in das Höllenfeuer gehen.“ Als ich fragte: „O Gesandter Allahs! Das ist für den Tötenden, doch warum für den Getöteten?“ da antwortete er: „Auch dieser hatte sehr ernst den Vorsatz, seinen Gefährten zu töten!“ “

Vgl. dazu Hadith Nr. 7083
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 32]
`Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Als der Qur`an -Vers » Diejenigen, die glauben und ihren Glauben nicht mit Ungerechtigkeit verdecken, ... « (Qur`an 6:82) offenbart wurde, sagten die Gefährten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Wer ist unter uns, der nicht Unrecht getan hätte?“ Darauf offenbarte Allah den Vers » „... denn Götzendienst ist fürwahr ein gewaltiges Unrecht.“ « (Qur`an 31:13)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 33]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Die Kennzeichen eines Heuchlers sind drei:

Wenn er spricht, lügt er
wenn er etwas verspricht, bricht er sein Versprechen
wenn man ihm etwas anvertraut, verhält er sich untreu.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 34]
`Abdullah Ibn `Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer die folgenden vier Eigenschaften besitzt, ist ein reiner Heuchler, und wer nur eine der vier Eigenschaften hat, besitzt so lange eine heuchlerische Eigenschaft, bis er diese aufgibt:

Wenn man ihm etwas anvertraut, verhält er sich untreu
wenn er spricht, lügt er
wenn er eine vertragliche Abmachung schließt, erfüllt er sie nicht und
wenn er mit jemandem streitet, benimmt er sich unverschämt.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 35]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer in Lailatu-l-Qadr* aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn betet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben.“

* Nacht der Macht bzw. Nacht der Bestimmung, in der zum Beginn der Offenbarung die ersten 5 Verse der 96. Sura offenbart wurden
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 36]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Allah hat demjenigen, der auf Seinem Weg ausrückt, folgendes verheißen: »Wer zum Kampf ausrückt, nur weil er an Mich glaubt und die Botschaft Meiner Gesandten bestätigt, den werde Ich mit dem zurückkehren lassen, was er an Lohn oder Beute errungen hat oder Ich lasse ihn ins Paradies eingehen.« Würde es meiner Ummah (Gemeinde) nicht schwer fallen, so würde ich niemals hinter einer Truppe daheim bleiben und ich würde mir stets wünschen, auf dem Weg Allahs getötet, dann wieder zum Leben erweckt, dann wieder getötet, dann wieder zum Leben erweckt, dann wieder getötet zu werden.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0037]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefalle n auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer im Monat Ramadan aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn betet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0038]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer im Monat Ramadan aus reinem Glauben und in der Hoffnung auf Allahs Lohn fastet, dem werden alle seine vergangenen Sünden vergeben.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0039]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Die Religion ist eine Erleichterung und niemals wird jemand mit der Religion streiten, ohne daß sie ihn obsiegt so sucht darum die richtigen Mittel, handelt entsprechend, seid zuversichtlich und sucht Hilfe im Gebet, morgens, abends und in einem Teil der Nacht.“ (Ein Beispiel aus der Praxis ist im Hadith Nr. 0220 anzutreffen)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0041]
Abu Sa`id Al-Chudryy berichtete, dass er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: „Wenn einer zum Islam kommt und seinen Islam gut lebt, dem wird Allah jede schlechte Tat tilgen, die er einst begangen hatte. Danach gilt nur die Abrechnung: jede gute Tat wird (zur Belohnung) zehnfach bis siebenhundertfach bewertet, und eine schlechte Tat wird als solche nur einfach bewertet, es sei denn, dass Allah (von der Bestrafung) absieht.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0042]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch seinen Islam gut lebt, dem wird (zur Belohnung) jede gute Tat, die er begangen hat, zehnfach bis siebenhundertfach bewertet und jede schlechte Tat, die er begangen hat, wird ihm nur als solche einfach angelastet.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0043]
`A´ischa berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, eines Tages bei ihr eintrat und dort eine Frau sah er sagte: „Wer ist sie? " Sie beschrieb sie als diejenige, die zuviel betet. Da sagte er: „Was ist mit euch? Ihr sollt nur das tun, was ihr verkraften könnt. Bei Allah, Allah wird nicht aufhören, bis ihr aufgebt.“ *`A´ischa berichtete weiter: „Ihm war die beste Tat eines Gläubigen die, die von ihm dauerhaft gemacht wird.“ (*Zur Verdeutlichung der übersetzung dienen folgende Egänzungen in Klammern: „Was ist mit euch? Ihr sollt nur das tun, was ihr (auf Dauer) verkraften könnt. Bei Allah, Allah wird nicht aufhören (euch solange zu belohnen,) bis ihr (von eurem Eifer ermüdet seid und eure guten Werke) aufgebt.“ `A´ischa berichtete weiter: „Ihm (dem Propheten) war die beste Tat eines Gläubigen die, die von ihm dauerhaft gemacht wird (auch wenn diese wenig ist).“ )
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0044]
Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Aus dem Höllenfeuer wird jeder entlassen, der "la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)" sagte, und in seinem Herzen soviel von den guten Vorsätzen hatte, wie das Gewicht eines Gerstenkorns und aus dem Höllenfeuer wird jeder entlassen, der "la ilaha illa-llah" sagte, und in seinem Herzen soviel von den guten Vorsätzen hatte, wie das Gewicht eines Weizenkorns und aus dem Höllenfeuer wird ebenfalls jeder entlassen, der "la ilaha illa-llah" sagte und in seinem Herzen soviel von den guten Vorsätzen, wie das Gewicht eines Stäubchens, hatte.“ ...Anas berichtete ferner, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auch vom "Glauben" anstelle von "guten Vorsätzen" sprach.
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0045]
Von `Umar Ibn Al-Chattab wurde berichtet, dass ein Jude zu ihm sagte: „O Führer der Gläubigen, es gibt eine Aya in eurem Buch, die ihr rezitiert. Wäre sie auf uns Juden herabgesandt worden, hätten wir den Tag ihrer Offenbarung zu einem Fest für uns gemacht.“ Er (`Umar) fragte: „Welche Aya ist diese?“ Der Jude nannte den Wortlaut wie folgt:"Heute habe Ich euch eure Religion vollendet und Meine Gnade an euch erfüllt und euch den Islam zum Glauben erwählt..." (Qur`an 5:3)*`Umar sagte: „Wir kennen doch diesen Tag und wissen, an welchem Ort diese Aya auf den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, herabgesandt worden ist! Es war an einem Freitag während er in `Arafa stand.“ (* Siehe die Anmerkung zum Hadith Nr. 7050 und 7051)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0046]
Talha Ibn `Ubaidullah berichtete: „Ein Mann mit ungepflegtem Haar, der sehr laut redete und dabei nicht verstand, was er sagte, und zu den Bewohnern von Nadschd gehörte, kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm er stand sehr nah bei ihm und fragte ihn über den Islam. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Es sind fünf Gebete pro Tag und Nacht.“ Der Mann fragte weiter: „Bin ich noch mit anderen Gebeten als diesen verpflichtet?“ Darauf antwortete der Prophet: „Nein! Es sei denn, du verrichtest freiwillige Gebete.“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, fuhr fort: „Außerdem ist das Fasten im Ramadan (auch eine Pflicht).“ Der Mann erkundigte sich weiter: „Bin ich noch mit anderer Fastenzeit als dieser verpflichtet?“ Darauf antwortete der Prophet: „Nein! Es sei denn, du fastest freiwillig.“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erwähnte ihm noch die Pflicht der Zakah.Der Mann wollte daraufhin wissen: „Bin ich noch mit einer anderen Abgabe als dieser verpflichtet?“ Darauf antwortete der Prophet: „Nein! Es sei denn, du spendest freiwillig.“ Der Mann ging dann von ihm weg und sagte: „Bei Allah! Ich werde nicht mehr und nicht weniger tun als dies.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Er würde erfolgreich sein, wenn er die Wahrheit gesagt hätte.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0047]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer mit einem Beerdigungszug eines Muslims zieht - nur weil er gläubig ist und mit dem Lohn Allahs rechnet - und sich dort solange aufhält, bis das Totengebet verrichtet und die Beerdigung vollzogen worden sind, der kehrt zurück mit einem zweiteiligen Lohn, wobei jeder Teil davon soviel wie der Berg von Uhud ausmacht. Wer jedoch das Totengebet verrichtet und vor der Beerdigung umkehrt, kehrt nur mit einem Teil davon zurück.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0048]
`Abdullah berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Die Beschimpfung eines Muslims ist eine Freveltat und gegen ihn zu kämpfen ist Kufr.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0049]
`Ubada Ibn As-Samit berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging hinaus, um von Lailatu-l-qadr Kunde zu geben als er zwei Männer von den Muslimen miteinander streiten sah, sagte er: „Ich bin hinausgegangen, um euch von Lailatu-l-qadr* Kunde zu geben dabei sah ich den Soundso und den Soundso miteinander streiten, worauf diese (Kundgebung) rückgängig gemacht wurde. Es mag sein, dass es so besser für euch ist. Erwartet sie (Lailatu-l-qadr) dann in den letzten sieben, neun und fünf (Tagen des Monats).“**

*Siehe die Anmerkung zum Hadith Nr. 0035.

**Die herrschende Lehrmeinung sagt, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, den genauen Zeitpunkt von Lailatu-l-qadr deshalb offenließ, um den Muslimen in diesem segensreichen Monat mehr Gelegenheit zum Eifern um das Wohlwollen Allahs zu geben. Mit der ungeordneten Reihenfolge der letzten Tage ist die Vorrangigkeit der Erwartung gemeint
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0050]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, ging eines Tages zu den Leuten hinaus, da kam ein Mann zu ihm und sagte: „Was ist Glaube?“ Der Prophet erwiderte: „Der Glaube (Iman) ist, dass du an Allah, an Seine Engel, an die Begegnung mit Ihm, an Seine Gesandten und an die Auferstehung glaubst.“ Der Mann fragte weiter: „Was ist Islam?“ Der Prophet sagte: „Islam ist, dass du Allah anbetest, Ihm nichts beigesellst, das Gebet verrichtest, die vorgeschriebene Zakah entrichtest und im Ramadan fastest.“ Der Mann sagte: „Was ist Güte (Ihsan)?“ Der Prophet sagte: „Daß du Allah anbetest, als ob du Ihn sähst denn, wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.“ Der Mann sagte: „Wann trifft die Stunde ein?“ Der Prophet sagte: „Der Befragte ist diesbezüglich nicht wissender als der Fragende selbst. Was aber deren Vorzeichen angeht, so werde ich dir folgendes nennen: (Die Stunde ist nah,) wenn die Sklavin ihren eigenen Herrn gebärt, und wenn die ungebildeten Kameltreiber Hochhäuser bauen. Es gibt noch andere fünf Vorzeichen, die nur Allah kennt.“ Darauf rezitierte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm:"Wahrlich, bei Allah allein ist die Kenntnis der Stunde ..." (Qur`an 31:34). Der Mann ging fort, und der Prophet verlangte, dass die Leute ihn zurückbringen, aber sie sahen ihn nicht mehr. Darauf sagte der Prophet: „Dieser war Gabriel! Er kam, um die Menschen in ihrem Glauben zu unterweisen.“ Abu `Abdullah (Imam Al-Bucharyy) sagte: „Er (der Prophet) machte all dies zum Bestandteil des Glaubens.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0052]
An-Nu`man Ibn Baschir sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: „Das Erlaubte ist offenkundig, und das Verbotene ist offenkundig, und zwischen den beiden gibt es zweifelhafte Dinge, über die viele Menschen keine Kenntnis besitzen. Wer nun die zweifelhaften Dinge vermeidet, der gewährt damit seinem Glauben und seiner Ehre Makellosigkeit wer aber in zweifelhafte Dinge verwickelt ist, ähnelt einem Hirten, der seine Herde um ein fremdes Revier herumweidet und beinahe das Eigentumsrecht eines anderen verletzt. Wahrlich, jeder König hat sein eigenes Hoheitsgebiet, und die von Allah verbotenen Dinge stellen das Hoheitsgebiet Allahs auf Seiner Erde dar. Wahrlich, es gibt im Menschenkörper ein kleines Stück Fleisch wenn dieses gut ist, so ist der ganze Körper gut ist es aber verdorben, so ist der ganze Körper verdorben. Wahrlich, das ist das Herz!“*

(*Hier wird die von den Medizinern und Biologen eingeschränkte Funktion des Herzens, als "ein muskuläres Zentral-Hohlorgan des Gefäßsystems, das die Triebkraft für den Blutkreislauf gibt", um andere wesentliche Gesichtspunkte erweitert. Viele Rechtsgelehrte haben nach diesem Hadith aber auch nach Quran 2:7 8:2, 49, 63 26:89 33:4 39:23 49:7, große Bedenken wegen der Praxis der Herztransplantation überhaupt und sind sich darüber einig, dass eine dazu gemachte Organspende von einem Ungläubigen an einen Muslim und umgekehrt unzuläßig ist. Denn der in diesem Hadith erwähnte Zustand von Güte und Verdorbenheit des Herzens ist nicht nur auf die biologische Funktion, sondern auch auf Glauben und Unglauben, Liebe und Haß, Aufrichtigkeit und Frevelhaftigkeit usw. - wie diese aus dem Wortlaut des Hadith anzunehmen sind - zu beziehen. Würde man sich lediglich auf die biologische Funktion beschränken, so würde das Herz in seiner derartigen Besonderheit abqualifiziert denn die Beeinträchtigung der Gesundheit geschieht gleichermaßen durch kranke Organe des menschlichen Körpers, wie z. B. Leber, Nieren, Drüsen, Hirnbereiche usw.)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0054]
`Umar berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wahrlich, die Taten werden entsprechend dem Vorsatz bewertet, und jedem Menschen steht wahrlich das zu, was er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und Seines Gesandten willen unternimmt, dessen Auswanderung ist für Allah und Seinen Gesandten wer aber seine Auswanderung des irdischen Lebens willen unternimmt, es zu erlangen, oder wegen einer Frau, sie zu heiraten, dessen Auswanderung ist für das, um dessentwegen er auswanderte.“

(Vgl. Hadith Nr. 0031, 6953 und 7083)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0055]
Abu Mas`ud berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn ein Mann Geld für den Lebensunterhalt seiner Familie ausgibt und dies im Trachten nach Allahs Wohlwollen tut, so wird ihm der Lohn einerSadaqa angerechnet.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0056]
Sa`d Ibn Abi Waqqas berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Niemals wirst du Geld für den Lebensunterhalt ausgeben und dabei dies im Trachten nach Allahs Wohlwollen tust, ohne daß du dafür belohnt wirst dies gilt auch dann, wenn du es für die Nahrung deiner Frau ausgibst.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0057]
Dscharir Ibn `Abdullah berichtete: „Ich leistete dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, den Treueschwur, dass ich das Gebet verrichte, die Zakah entrichte und jedem Muslim aufrichtigen Rat erteile.“
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Kapitel: Das Wissen

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 60]
`Abdullah Ibn `Amr berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, blieb einmal auf einer Reise, die wir unternommen hatten, hinter uns zurück. Er holte uns ein, als wir gerade den Wudu´ für ein Gebet vornahmen, welches schon überfällig war wir fuhren deshalb (in Eile) mit den Händen über unsere Füße, da wandte sich der Prophet mit lauter Stimme uns zu und sagte: „Wehe den Fersen, wenn sie im Feuer brennen.“ Und er wiederholte es zwei - oder dreimal.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 61]
Ibn `Umar berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Es gibt unter den Baumarten einen Baum, dessen Blätter nicht abfallen, und dies ist das Gleichnis eines Muslims. Sagt mir welcher Baum ist dieser!“ Die Leute suchten und dachten an die Baumarten der Wüste. `Abdullah sagte: „Es fiel mir ein, dass es sich um die Dattelpalme handelt, hielt mich aber aus Schamgefühl zurück.“ Die Leute aber sagten: „Sage uns, o Gesandter Allahs, um welchen Baum es sich handelt?“ Er sagte: „Es ist die Dattelpalme.“*

(*Botanische Bezeichnung Phoenix stammt aus der griechischen Sprache, weil die Griechen den Baum und seine Dattelfrucht „dactylus (= fingerförmige)“ erst durch die Phönikier kennengelernt hatten. Die Gattung der Arecaceae hat männliche Bäume, von denen die weiblichen befruchtet werden)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 63]
Anas Ibn Malik berichtete: „Während wir mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, in der Moschee saßen, kam ein Mann auf einem Kamel geritten er ließ das Kamel auf dem Boden der Moschee niederruhen, band es an und sprach zu den Anwesenden: „Wer ist von euch Muhammad?“ Dies geschah als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sich anlehnend unter den Leuten befand. Zu dem Mann wurde gesagt: „Er ist der gutaussehende Mann, der dort sich anlehnend sitzt!“ Da sprach der Mann zu ihm: „O Sohn des `Abdulmuttalib!“ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, antwortete: „Ja! Das bin ich!“ Der Mann sagte zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Ich will dir viele Fragen stellen und es wird dir unangenehm sein, aber fühle dich nicht unwohl wegen mir!“ Der Prophet sagte: „Frage, was du willst!“ Der Mann sagte: „Ich frage dich im Namen deines Herrn und des Herrn aller deiner Vorgänger: Hat Allah dich zu allen Menschen entsandt?“ Der Prophet antwortete: „Bei Allah, ja!“ Der Mann sagte: „Ich bitte dich im Namen Allahs, mir zu sagen: Hat Allah dir befohlen, dass wir fünf Gebete pro Tag und Nacht verrichten sollen?“ Der Prophet antwortete: „Bei Allah, ja!“ Der Mann sagte: „Ich bitte dich im Namen Allahs, mir zu sagen: Hat Allah dir befohlen, dass wir diesen Monat (Ramadan) im Jahr fasten sollen?“ Der Prophet antwortete: „Bei Allah, ja!“ Der Mann sagte: „Ich bitte dich im Namen Allahs, mir zu sagen: Hat Allah dir befohlen, dass du eine solcheSadaqa von unseren Reichen nimmst, um sie unter den Armen zu verteilen?“ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, antwortete: „Bei Allah, ja!“ Der Mann sagte daraufhin: „Ich glaube an das, was du gebracht hast, und ich bin der Sendebote für meine Leute, die hinter mir stehen. Ich bin Dimam Ibn Tha´laba, Bruder des Banu Sa`d Ibn Bakr ...“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 67]
`Abdu-r-Rahman Ibn Abi Bakra berichtete von seinem Vater, wie er sich daran erinnerte, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf seinem Kamel saß, während ein anderer Mensch die Kamelzügel festhielt. Der Prophet fragte: „Welcher Tag ist heute?“ (`Abdu-r-Rahmans Vater sagte;) "Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Tag einen anderen Namen geben er sagte aber: „Ist heute nicht der Tag des Opferfestes?“ Wir sagten: „Doch!“ , dann sagte er: „Welcher Monat ist dieser?“ Wir schwiegen, weil wir dachten, er würde dem Monat einen anderen Namen geben, er sagte aber: „Ist dieser nicht (der heilige Monat) Dhu-l-Hidschdscha?“ Wir sagten: „Doch!“ Dann sagte er: „Wahrlich, euer Blut, eure Güter und eure Ehre sind unter euch genauso heilig, wie es heute der Fall ist, an diesem eurem Tag, in diesem eurem Monat, in dieser eurer Ortschaft. Der Anwesende soll dem Abwesenden davon berichten denn es mag sein, dass der Anwesende einem anderen berichtet, der dies mehr begreift als er selbst.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 68]
Ibn Mas`ud berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, pflegte sorgfältig eine geeignete Zeit für seine Ermahnungen an uns zu wählen, damit wir uns nicht langweilten.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 69]
Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Macht es leicht und erschwert nicht bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.“ (Zur Verdeutlichung der übersetzung wird der Text mit einigen Hilfssätzen zwischen Klammern wie folgt versehen: „Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr) bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab.“ )
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 71]
Mu`awiyah hielt eines Tages eine Rede, in der er sagte: „Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: „Wenn Allah jemandem Gutes zuteil werden lassen will, den läßt Er die Religion gut begreifen. Ich bin wahrlich nur ein übermittler, und Allah ist der Gebende. Und diese Umma wird nicht aufhören, solange auf der Durchsetzung der Sache Allahs zu beharren, ohne daß sie durch ihre Gegner Schaden erleidet, bis der Befehl Allahs ergeht.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 73]
`Abdullah Ibn Mas`ud berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wünscht euch niemals, wie andere zu sein, außer in zwei Fällen: Wie ein Mann, dem Allah ein Vermögen gegeben hat, das von ihm in einer rechtschaffenen Weise eingesetzt wurde und wie ein Mann, dem Allah Weisheit gegeben hat, und er ihr gemäß handelt und damit andere (Menschen) lehrt.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 75]
Ibn `Abbas sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, umarmte mich und sprach: „O Allah, lehre ihn das Buch.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 79]
Abu Musa berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Das Gleichnis der Rechtleitung und des Wissens, mit denen Allah mich entsandt hat, ist wie ein reichlicher Regen, der auf ein Gebiet niederging: Der gute Teil des Erdbodens nahm das Wasser auf und brachte eine Menge an Pflanzen und Gras hervor. Es gab aber auch felsige Teile davon, welche das Wasser bewahrten, mit dem Allah den Menschen viel Nutzen bringen ließ: davon tranken sie selbst, tränkten ihr Vieh und bewässerten ihr Feld davon. Der Regen fiel aber auch auf einen sandigen Boden, der das Wasser versickern ließ und keinerlei Pflanzen hervorbrachte. Dies ist das Gleichnis eines Menschen, der sich mit dem Wissen in der Religion Allahs, mit dem Allah mich entsandt hat, ausbildete denn er erwirbt damit das Wissen für sich selbst und lehrt es andere. Das Gegenteil stellt derjenige dar, der damit weder seine Würde erhebt noch die Rechtleitung Allahs annimmt, mit der ich entsandt worden bin.“ ...
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 80]
Anas berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Zu den Vorzeichen der Stunde gehört, dass das (göttliche) Wissen verschwindet, die Unwissenheit herrscht, der Alkohol gewöhnlich getrunken und die Unzucht (Zina) offenkundig wird.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 90]
Abu Mas`ud Al-Ansaryy berichtete: „Ein Mann sagte: „O Gesandter Allahs, ich kann kaum das Gebet hinter dem Mann Soundso aushalten, weil er das Gebet übermäßig in die Länge zieht.“ Niemals erlebte ich, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, in einer Anweisung so verärgert war, wie an jenem Tag denn er sagte: „O ihr Menschen, ihr seid abschreckend. Wer die Menschen im Gebet leitet, der soll es in erträglicher Weise tun denn unter diesen befindet sich der Kranke, der Schwache und derjenige, der einiges zu erledigen hat.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 91]
Zaid Ibn Chalid Adsch-Dschuhanyy berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, von einem Mann über den rechtmäßigen Umgang mit einer Fundsache gefragt wurde, und er folgende Antwort gab: „Bewahre sie gut auf ... und mache dies bekannt für ein Jahr lang. Danach benutze sie. Meldet sich ihr Eigentümer, so gib sie ihm zurück.“

Der Mann sagte: „Was ist mit einem verirrten Kamel?“ Der Prophet, der auf Grund dieser Frage verärgert war und dessen Wangen sich rot färbten, sagte: „Mit diesem hast du nichts zu tun! Es trägt sein eigenes Wasser und hat seine eigenen Fußsohlen es findet seinen Weg zu den Wasserquellen und ernährt sich von wilden Pflanzen. Lasse es dann weiter so, bis sein Herr es wiederfindet.“* Der Mann fragte weiter: „Was ist mit einem verirrten Schaf?“ Der Prophet sagte: „Dies ist für dich, für deinen Bruder oder für den Wolf bestimmt.“

(*Die Tragezeit einer Kamelstute dauert zwischen 11 und 13 Monaten. Die Nahrung des Tieres besteht aus Dornsträuchern und Steppenpflanzen mit sehr geringem Saftgehalt. Das Kamel ist ein Wiederkäuer, speichert selbst seine Nahrung und sein Wasser und es besitzt eine große Unempfindlichkeit gegen Wassermangel. Es kann zehn Tage lang ohne einen Tropfen Wasser leben, wenn es aber trinkt, so nimmt es durchschnittlich 135 Liter Wasser in zehn Minuten auf diese Menge entspricht etwa zehn Eimern Wasser. Bei sehr harten Strapazen, Dürrezeiten und Hungerkatastrophen überlebt das Kamel bei einem Gewichtsverlust von 35 %, und dennoch bleibt sein Blut flüssig (Beim Menschen z. B. ist ein Gewichtsverlust von 10 % tödlich, da bei Wasserverlust das Blut seine flüssige Konsistenz verliert).

All diese Eigenschaften lassen das Kamel als Lastenträger (bis 400 kg.) und Reittier in den trockenen Gebieten geeignet sein, und es wird mit Recht „Wüstenschiff“ genannt. Es hat große Füße, deren Sohlen dick und elastisch gefedert sind, so daß sie bei Eis, Schnee, Sand und spitzen Steinen ohne Probleme schreiten können. Gegen Sandstürme besitzt das Tier verschließbare Nasenlöcher. Seine Augen tränen ständig, um den Wüstensand von sich abzuweisen. Es hat ein sehr gutes Gedächtnis und findet von selbst zum Nomadenlager zurück es hat durch seine Körpergröße von 2,5 m. Höhe und 3 m. Länge sowie durch seine Stärke, eine absolute überlebenschance denn es wird gewöhnlich nicht von Raubtieren angegriffen. Auf diese wunderbare Schöpfung macht uns Allah durch Vers 17 der 88. Sura aufmerksam)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 95]
Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, seine Worte dreimal wiederholte, damit sie so verstanden werden, wie er sie gemeint hatte und wenn er zu den Leuten kam, grüßte er sie mit dem Friedensgruß (Salam) und wiederholte diesen dreimal.

(In den Hadith-Sammlungen befinden sich derartige Wiederholungen von Wörtern nur bei sehr gewichtigen Fällen, in denen die Wichtigkeit der Anweisung betont wird. Was die dreimalige Wiederholung des Salam angeht, so geschah dies, als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, Leute besuchen wollte und den Einlaß begehrte. Der Salam hatte dann eine bessere Funktion als das Klopfen an die Tür. In unserer Zeit wäre es nach der Sunnah eine lobenswerte Handlung, wenn man das Klingeln bei den andern nicht mehr als dreimal wiederholt)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 97]
Abu Burada berichtete von seinem Vater, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Es gibt drei Arten von Menschen, die den doppelten Lohn erhalten: jemand von den Schriftbesitzern (Ahlu-l-Kitab), der an seine eigenen Propheten und dann an Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, glaubt und ein Sklave, der sich im Besitz seiner Herren befindet und seine Pflichten sowohl gegenüber Allah als auch gegenüber seinen Herren erfüllt und ein Mann, der eine Sklavin hat, sie wohlerzieht, sie gut bildet, alsdann freiläßt und anschließend heiratet. (Jeder von ihnen) erhält den doppelten Lohn.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 98]
`Ata´ sagte: „Ich bezeuge, dass Ibn `Abbas folgendes berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam heraus, während Bilal ihn begleitete. Er (der Prophet) ging (zu den Frauen), weil er dachte, sie hätten seine Predigt nicht hören können. So trug er sie ihnen vor und wies sie an, Almosen zu geben. Die Frauen spendeten daraufhin: einige warfen ihre Ohrringe, andere ihre Ringe, und Bilal nahm diese im Zipfel seines Gewandes auf.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 99]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: „O Gesandter Allahs, es wird nach dem Menschen gefragt, der mit deiner Fürbitte am Tage der Auferstehung am glückseligsten sein wird.“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Du Abu Huraira, ich habe mir schon gedacht, dass mich keiner vor dir nach diesem Hadith fragen wird denn ich kenne deinen Eifer um das Erlernen der Hadithe. Der glückseligste Mensch mit meiner Fürbitte am Tage der Auferstehung wird derjenige sein, der rein in seinem Herzen oder in seinem Innern „la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)“ gesagt hat.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 100]
`Abdullah Ibn `Amr Ibn Al`As sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen: „Wahrlich, Allah nimmt das Wissen nicht hinweg, indem Er es aus dem Gedächtnis der Menschen herausreißt, sondern Er nimmt das Wissen hinweg, indem Er die Gelehrten sterben läßt und wenn keiner von ihnen übrig bleibt, dann nehmen die Menschen unwissende Köpfe in Anspruch, welche gefragt werden und ein Urteil geben, bei dem jegliche Grundlage des Wissens fehlt. Somit werden sie selbst abirren, aber auch die Menschen in die Irre führen.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 101]
`Abu Sa`id Al-Chudryy berichtete: „Die Frauen sagten zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm: „Die Männer sind bei dir im Vergleich zu uns in der Mehrzahl, so gib uns einen Tag, an dem wir teil an dir haben.“ Da setzte er ihnen einen bestimmten Tag fest, an dem er mit ihnen zusammentraf, sie lehrte und ihnen seine Anweisungen gab. Mitunter sagte er zu ihnen: „Keine Frau von euch wird drei ihrer Kinder verlieren, ohne daß diese für sie den Schutzwall vor dem Höllenfeuer darstellen!“ Darauf sagte eine Frau: „Gilt dies auch für zwei Kinder?“ Er antwortete: „Auch zwei!“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 104]
Abu Schuraih sagte zu `Amr Ibn Sa`id, während dieser imstande war, Delegationen nach Makka zu entsenden: „O Führer, erlaube mir, dass ich dir etwas von dem berichte, was der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, am zweiten Tag der Eroberung von Makka sagte. Dies habe ich mit meinen eigenen Ohren gehört und in meinem Herzen bewahrt. Meine Augen haben ihn (den Propheten) wahrgenommen, als er Allah pries, lobte und anschließend sprach: „Wahrlich, Makka ist von Allah Selbst heilig gemacht, und nicht die Menschen haben es heilig gesprochen. Demnach ist es keinem Menschen, der an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, erlaubt, dort Blut zu vergießen oder einen Baum zu brechen.

Wenn es dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, erlaubt wurde, dort zu kämpfen, so sagt, dass Allah diese Erlaubnis nur Seinem Gesandten erteilt hat, nicht euch. Allah gab mir diese Erlaubnis nur für eine Zeitspanne im Tageslicht. Danach wurde ihr heiliger Charakter heute wie einst wiederhergestellt. Der Anwesende soll dann den Abwesenden davon in Kenntnis setzen.“ Abu Schuraih wurde daraufhin nach der äußerung des `Amr gefragt und er antwortete, dass er folgendes gesagt hat: „O Abu Schuraih, ich bin noch wissender als du: Dort (auf dem heiligen Gebiet) wird weder ein Aufsässiger noch ein flüchtiger Mörder noch ein flüchtiger Dieb Zuflucht finden.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 106]
`Alyy berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Lügt nicht über mich denn wer über mich lügt, der geht in das Höllenfeuer!“

(Der in diesem Hadith vorgekommende Wortlaut „la takthibu `alayy“ ist im Sprachinhalt umfassender als die oben angegebene übersetzung. Der Imam Ibn Hadschar schließt in seinem Kommentar noch folgende Bedeutungen ein: Belügt mich nicht, bezichtigt mich nicht der Lüge und verbreitet keine Lüge über mich. Vgl. dazu Hadith Nr. 108 ff.)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 108]
Anas sagte: „Die Tatsache, die mich davon abhält, euch eine umfangreichere Zahl von Hadithen zu übermitteln ist die, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer immer absichtlich über mich eine Lüge verbreitet, wird mit Sicherheit seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.“

(Siehe Hadith Nr. 106 und 109 f.)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 109]
Salama sagte: „Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: „Wer immer über mich etwas erzählt, was ich nicht gesagt habe, der wird mit Sicherheit seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.“

(Vgl. Hadith Nr. 106, 108 und 110)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 110]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Benennt euch mit meinem Namen, doch benennt euch nicht mit meinem Beinamen.* Wer immer mich im Traum sieht, der hat mich sicher gesehen denn der Schaitan kann nicht in meiner Gestalt erscheinen und wer über mich lügt, der wird mit Sicherheit seinen Platz im Höllenfeuer einnehmen.“

(Arabisch = Kunya. Zu den verschiedenen Beinamen des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gehört der Beiname "Abu-l-Qasim)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 119]
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Ich sagte: „O Gesandter Allahs, ich höre viele Hadithe von dir, doch vergesse ich sie.“ Er sagte: „Breite dein Gewand aus.“ Ich habe dies getan, und er machte mit seinen Händen eine Bewegung, als füllte er etwas in mein Gewand, dann sagte er: „Nun lege seine Enden übereinander.“ Das tat ich, und seither habe ich nie mehr etwas vergessen.“*

(* Demnach gehört Abu Huraira tatsächlich zu denjenigen Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, die eine große Zahl von Hadithen überliefert haben)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 123]
Abu Musa berichtete: „Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und fragte: „O Gesandter Allahs, welcher Kampf gilt als ein Kampf auf dem Weg Allahs? Denn einige von uns kämpfen, weil sie zornig oder überheblich sind.“ Der Prophet erhob sein Haupt und tat dies deshalb, weil der Fragende vor ihm stand, und entgegnete: „Wer immer kämpft, damit Allahs Wort den höchsten Rang einnimmt, der hat auf dem Weg Allahs, Des Allmächtigen, Des Erhabenen, gekämpft.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 128]
Anas Ibn Malik berichtete: „Einmal saß Mu`ath hinter dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, auf einem Ritt. Der Prophet sagte zu ihm: „O Mu`ath Ibn Dschabal!“ Mu`ath antwortete: „Da bin ich, o Gesandter Allahs, ich stehe zu deiner gefälligen Verfügung!“ Der Prophet sagte: „O Mu`ath!“ Mu`ath antwortete: „Da bin ich, o Gesandter Allahs, ich stehe zu deiner gefälligen Verfügung!“ und wiederholte dies dreimal.* Der Prophet sagte: „Es gibt keinen, der aus seinem Herzen aufrichtig bezeugt, dass kein Gott da ist außer Allah und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist, ohne daß ihm Allah das Höllenfeuer verwehrt.“ Mu`ath sagte: „O Gesandter Allahs, soll ich dies nicht den Menschen kund tun, damit sie sich freuen?“ Der Prophet antwortete: „Dann werden sie gleichgültig sein!“ So berichtete Mu`ath erst von diesem Hadith als er im Sterben lag, da er fürchtete, eine Sünde begangen zu haben.“ **

(*über die dreimalige Wiederholung vgl. Hadith Nr. 95 und die Anmerkung dazu.
**Mu`ath beendete sein Schweigen, weil ihm bewußt war, dass die Weitergabe des göttlichen Wissens aus Qur`an 2:159 und aus dem Munde des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, jedem Muslim Pflicht ist)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 129]
Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu Mu`ath sagte: „Wer immer Allah begegnet, ohne Ihm etwas zur Seite gesellt zu haben, geht ins Paradies ein.“ Mu`ath sagte: „Soll ich dies nicht den Menschen kund tun, damit sie sich freuen?“ Der Prophet antwortete: „Nein denn ich fürchte, sie würden sich dann uneifrig darauf verlassen.“
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 130]
Umm Salama berichtete: „Umm Sulaim kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagte: „O Gesandter Allahs! Allah ist nicht schamhaft vor der Wahrheit! Ist die Frau zum Ghusl verpflichtet, wenn sie im Traum ihren geschlechtlichen Höhepunkt erlebt?“ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn sie dabei das Flüssige findet!“ Da verhüllte sich Umm Salama, d.h. sie verdeckte ihr Gesicht, und sagte: „O Gesandter Allahs, hat eine Frau wirklich eine solche Flüssigkeit, wenn sie ihren geschlechtlichen Höhepunkt erlebt?“ Der Prophet sagte: „Ja! Sei nicht unbeholfen. Wie kommt es dann, dass ihr Kind ihr ähnlich aussieht?“

(Daß Umm Salama ihr Gesicht aus Scham verdeckte, zeigt deutlich, wie empfindlich eine gläubige Frau reagiert, insbesondere, wenn beim Erlangen des Wissens der intime Bereich einer Frau, aber auch in der Gegenwart eines Mannes, der zugleich der Gesandte Allahs ist, berührt wird. Vgl. dazu Hadith Nr. 24)

Kapitel: Die Gebetswaschung (Wudu´)
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 135]
[b] [align=justify]Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Das Gebet desjenigen, bei dem ein Hadath geschah, wird solange nicht angenommen, bis er den Wudu´ vollzogen hat.“ Ein Mann aus Hadramaut fragte Abu Huraira über die Bedeutung des Hadath, und er sagte zu ihm: „Es handelt sich um das Abgehen von lautlosen und hörbaren Winden.“

(Vgl. dazu Hadith Nr. 0137)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 136]
Nu`aim Al-Mudschmir berichtete: „Ich stieg mit Abu Huraira auf das Dach der Moschee er beendete dort seinen Wudu´ und sagte anschließend: „Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: „Die Angehörigen meiner Umma werden am Tage der Auferstehung aufgerufen, und sie werden mit einem Mal auf der Stirn und einem Reifen am Fußgelenk - als Spuren des Wudu´ - erscheinen. Wer von euch dann die Dauer seiner Niederwerfung (Sudschud) verlängern kann, der soll es tun.““

(Dieser Hadith berührt zwei spezielle Eigenschaften der Muslime, nämlich den Wudu´ und den Sudschud. Die Auswirkung der beiden Eigenschaften am Tage der Auferstehung wird optisch durch die im Hadith erwähnten Merkmale wahrnehmbar sein. Das Mal an der Stirn und der Reifen am Fußgelenk werden - anderen Qur`an -Versen und Hadithen zufolge - aus Licht sein)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 137]
'Ibad Ibn Tamim berichtete, dass sein Onkel beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, stellvertretend die Ungewissheit eines Mannes in der Weise beklagte, es käme ihm während des Gebets so vor, als ob er seine rituelle Reinheit (durch den Hadath) verloren hätte. Der Prophet sagte: „Wer immer so etwas erlebt, der soll das Gebet nicht verlassen, bis er ein Geräusch hört oder Windabgang verspürt.“

(Vgl. dazu Hadith Nr. 135)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 140]
`Ata´ Ibn Yasar berichtete, dass Ibn `Abbas den Wudu´ in der Weise wie folgt vorgenommen hatte: er wusch sein Gesicht, nahm Wasser in die Hand und spülte damit Mund und Nase, nahm dann wieder Wasser in die Hand, goß es in die andere Hand und wusch mit den beiden Händen sein Gesicht er nahm dann Wasser in die Hand und wusch damit seinen rechten Unterarm (Yadd*), dann nahm er Wasser in die Hand und wusch damit seinen linken Unterarm (Yadd*). Dann strich er über seinen Kopf. Danach nahm er wieder Wasser in die Hand, verteilte es auf seinen rechten Fuß und wusch ihn, nahm dann Wasser in die Hand und wusch damit seinen Fuß, d.h. den linken. Anschließend sagte er: „Genauso sah ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, als er den Wudu´' vorgenommen hatte.“ **

(*In der arabischen Sprache wird das Wort Yadd für Hand einschließlich Unterarm bis zum Ellenbogen verwendet.
**Vgl. Hadith Nr. 162 und die Anmerkung dazu)
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[Sahih Al-Bucharyy Nr. 141]
Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Frau geht und mit ihr den Geschlechtsverkehr begehrt, soll er dabei sagen: „Im Namen Allahs! O Allah, halte uns von dem Schaitan fern, und halte den Schaitan von dem fern, was Du uns beschert hast.“ War es vorherbestimmt, dass aus dieser Vereinigung ein Kind gezeugt wird, so wird ihm kein Schaden geschehen.“
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by Reisender at 31-01-2008, 01:53 PM
bismillah

Salam
Beweise vom Quran:

Allah, der Erhabene, sagt:

„Und unter den Menschen gibt es solche, die ein leeres Gerede vorziehen, um (Menschen) ohne Wissen von Allahs Weg hinweg in die Irre zu führen, und um damit Spott zu treiben. Solchen (Menschen) harrt eine schmähliche Strafe.“ (Sure Luqman)

Die Ansichten der Quran-Ausleger hinsichtlich der Bedeutung werden in drei grundlegende Kategorien eingeteilt:

a) Singen und Hören von Liedern,
b) die Anstellung von professionellen Sängern und Sängerinnen,
c) das Kaufen von Unterhaltungsmusikinstrumenten, nämlich dem Schlagzeug (tabl).


Die Elemente dieser Kategorie drehen sich um tadelnswerten Gebrauch von Instrumenten nutzloser Unterhaltung, kurz Musik und Gesang. Diese Ansicht wird von einer Reihe von Gefährten, solche wie Ibn Masud, Jabir und Ibn Abbas vertreten. Es wird erzählt, dass der erstere hinsichtlich der Bedeutung des besprochenen Verses gefragt wurde, worauf er erwiderte: „Ich schwöre bei dem Einen, außer Dem es keinen Gott gibt, dass es sich auf den Gesang (Ghina) bezieht“; Er wiederholte es dreimal, um seine Haltung zu betonen.

Es wird erzählt, dass Ibn Abbas sagte, es bezog sich auf das „Singen und dergleichen“. Von Jabir wird berichtet, dass er seine Bedeutung so ansieht, dass sie das Singen und hören von Liedern bezeichnet. Die allgemeine Ansicht, die auf den Verweis von Musik und Gesang hindeutet, wurde auch von einer großen Anzahl von Tabi’in, wie Ikrimah, Mujahid, Makhool und Umar bin Shu’ayb, um einige namentlich zu nennen, vertreten.

Beweise aus der Sunna:

Ein Teil von Bukharis Hadiths

„Es wird ein Volk, von meiner Ummah (Gemeinde) geben, das versuchen wird Ehebruch, das Tragen von Seide, Alkoholtrinken und das Benutzen von Musikinstrumenten gesetzlich zu machen.“

„Der Gesandte Allahs sagte: „ Ein Volk meiner Ummah wird Alkohol trinken und es anders nennen als bei seinem richtigen Namen. Fröhlichkeit wird für sie durch das Spielen von Musikinstrumenten und das Singen von Sängerinnen entstehen. Allah wird die Erde unter ihnen spalten und andere in Affen und Schweine Verwandeln“

Dies ist ein echtes Hadith. Es wurde auch von Al-Bayhaqi und Ibn Asaakir mit dem selben Wortlaut berichtet. Der berühmte Hadith- und Fiqh- Gelehrte Ibnul-Qayyim, erwies es als echt, wie in dem berühmten Kommentar des ‚Allamah Abut-Tib Muhammad Shamsul-Haqq al-AL-Adhim-Abadi. Darüber hinaus wurde ihm von dem Muhaddith unseres Zeitalters Sheikh Muhammad Nasiruddin Al-Albani der Grad sahih gegebebn.

Der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: „Wahrlich, Allah verbot Alkohol, Glücksspiel und Al- Kubah; und alles Berauschende ist verboten:“

Sufyan sagte: „ Ich fragte den Erzähler Ali bin Bathimah: „Was ist Al-Kubah?“
Er antwortete: „Es ist die Trommel:“
Ahmads Musnad, Teil 1, Seite 289 und 350; Teil 2, Seiten 158 und 171-172.

Alle Muslime, die einen westlichen Hintergrund haben, können die mannigfaltigen Übel, die augenscheinlich mit Musik und Gesang in so genannten Funk, Soul, Rap, Rock, Acid Rock, Punk Rock, Blues und Jazz verbunden sind, bezeugen. Es ist im wesentlichen wollüstige, sexuelle Musik, die jemandes Leidenschaft und tierische Wünsche zu einem Wahnsinn treibt. Ihre Ziele (besonders wenn sie mit berechnenden Themen, die in bestimmten Lyriken zum Ausdruck gebracht werden, verbunden sind) sind Sex, Gewalt, Verzweiflung, Selbstmord, Hedonismus und Nihilismus. Tatsächlich wird jede üble Leidenschaft, Sinn, Gefühl, Idee oder Gedanke mit diesem dämonischen Mittel zum Ausdruck gebracht.

Es ist in der Tat ein anderes Fahrzeug des Satans, das für seine offensichtliche „Freudenfahrt“ in die Hölle, angeschirrt wird, das übelste Ziel und endgültige Wohnstätte solcher Übeltäter. Ein besonders passender Fall ist der aufgeklärte Yusuf Islam (ursprünglich Cat Stevens), früher ein berühmter Sänger aus England. Würden andere unserer westlichen Brüder Und Schwestern ihn als ein großartiges Beispiel nehmen und ihm folgen.

„Ich schwöre bei deinem Herrn, sie sind nicht eher Gläubige, bis sie dich zum Richter über alles machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung finden und sich voller Ergebung fügen.“ (Sure 4 Vers 65)
Quelle: http://www.al-iman.net


.pdf   Banol, Fernando - Die okkulte Seite des Rock.pdf (Größe: 773.71 KB / Downloads: 446)


.pdf   Yasser-Musik.pdf (Größe: 17.09 KB / Downloads: 511)

Wasalam
by at 31-01-2008, 01:28 PM
Regeln für Muslime beim Surfen im Internet

Das Internet ist ein Weg der Kommunikation, die als zwei-schneidiges Schwert angesehen wird. Muslime sollten die gute Seite dieser Möglichkeit nutzen, um ihrer Religion und ihrem Leben zu dienen. Die schlechte Seite des Internet zerstört die Religion und das Leben.

Wenn du das Internet kontrollierst, kannst du seine Vorteile nutzen und seinen Schaden abwenden. Folglich kann das Internet zu einem Geschenk von Allah (s.t.) für dein Wohlergehen werden. Und wenn du unter seine Kontrolle fällst, trübt es deine Augen mit seinem glitzernden Charme und kurzzeitigem Vergnügen, klaut dein Geld, deine Zeit, dein Leben und die Pflichten, die du gegenüber deiner Familie und Lieben hast.


1) Das Gebet

Wenn ein Muslim den Gebetsruf hört, sollte er zum Gedenken Allahs (s.t.) aufstehen und nicht zulassen, dass irgendetwas ihn hindert, diesem Ruf zu antworten.

Der HERR (s.t.) sagte: (Es ist) in Häusern, für die Allah die Erlaubnis erteilte, sie sollten errichtet werden und sein Name soll darin verkündet werden. Darin preisen (sie) ihn am Morgen und am Abend, - Männer, die weder Ware noch Handel vom Gedenken an Allah abhält und der Verrichtung des Gebets und dem Entrichten der Zakah; sie fürchten eine Tag, an dem sich Herzen und Augen verdrehen werden. Sura An-Nur, Verse 36-37

2)Verbotene Szenen

Es ist sehr wichtig für Internetnutzer, ihren Blick vor verbotene Szenen zu schützen. Die verbotenen Szenen sind Shaitan´s Pfeile, seine Waffe, um das Herz der Muslime zu verschmutzen, indem er ihnen unmittelbares Vergnügen verspricht, gefolgt von lang anhaltenden Gefühlen von Gewissensbissen und Reue. Szenen anzuschauen, die Allah (s.t.) verboten hat, erfüllt das Herz mit Dunkelheit, bedrückt die Brust und erzeugt Schwerfälligkeit und Widerwilligkeit bei der Ausübung der gottesdienstlichen Handlungen an Allah (s.t.). Dies beraubt die Seele davon, die Süsse des tiefen Glaubens zu geniessen. Auf jeden Falls ist es ein Werkzeug Shaitans, welches er nutzt um Sünden hübsch zu verpacken und in dem Moment, wenn jemand in die Falle tappt, übernimmt Shaitan die Kontrolle über das Herz und spielt mit ihm, wie ein kleiner Junge, der mit einem Fussball spielt. Das Ende ist immer ein fataler Verlust.

3) Nutzen abwiegen

Besuche die islamischen Seiten regelmässig. Besuche die nützlichen Seiten, von denen du hilfreiche Informationen bekommen kannst und die dein Wissen erweitern. Ansonsten lass das Internet nicht deine Mühe und Zeit verschwenden. Dies passiert, wenn du zwischen verschiedenen Seiten und Online-Gruppen für lange Stunden umhersurfst. Du verschwendest deine kostbarsten Lebensstunden. In dieser Zeit solltest du dich Personen wie deiner Familie, Eltern, Verwandte usw. widmen, oder deiner Arbeit, mit der du dich und deine Familie ernährst.

4) Online- und Chat-Gruppen

Halte dich fern von Seiten, die Verdorbenheit gegenüber dem Glauben und der Moral fördern und von Gruppen, die Fitnah und Streit verbreiten - auch wenn es sich um religiöse Themen handelt. Schlechte Streitfragen sind unnütz. Misch dich nicht in Gespräche mit den Gegnern des Islam ein, ausser du hast das notwendige Wissen und Kraft, die dich befähigt, mit dem Thema umzugehen. Und wenn nicht, bitte einen Gelehrten an deiner Stelle zu handeln.

6) verbotene Beziehungen

Sei bei den Chat-Seiten vorsichtig. Sie sind Fallen für Männer und Frauen, in verbotene Bekanntschaften hineingezogen zu werden, was oft bei unschuldigen Einführungen anfängt, endet schmerzhaft und hinterlässt Schaden am Leben und Glauben.


7) Verhalten

Von den Menschen, mit denen du über das Internet Kontakt hast, kann dich niemand hinter deinem Computer sehen, aber Allah (s.t.) sieht dich. Verhalte dich so, wie du es von anderen dir gegenüber erwartest. Halte dein Wort. Wenn dich jemand ärgerlich gemacht hat, antworte nicht zu schnell und ohne Bedacht. Kaufe nichts, was du nicht wirklich brauchst.

Zusatz:

Eine Erinnerung an die Männer: Besucht nicht die Seiten, die von Frauen für Frauen sind, ausser es handelt sich um einen bestimmten Grund. Wenn ihr etwas erfragen wollt, kann dies evtl. eure Frau oder eine Verwandte für euch machen. Dies ist reiner für die Männer und die Frauen.
by Reisender at 29-01-2008, 02:36 AM
bismillah

Die Da´wa des Propheten (s.a.w.s)

a) Inhalt

Der Prophet (s) sprach zuerst über Tauhid, über la ilaha illa allah. Die Mekkaner glaubten zwar daran, daß Allah (t) der Schöpfer ist, beteten aber neben ihm Götzen an, begangen also Schirk. Daher forderte der Prophet (s) sie immer wieder auf, nur Allah (t) zu dienen und niemanden sonst anzubeten.


Der Tauhid ist die zentrale Botschaft des Qur´an. 92% der Ayat behandeln Tauhid und was damit zusammenhängt (Warnung, Beispiele usw.).
Der Qur´an enthält viele Beweise für den Tauhid. Er weist z.B. auf die Zeichen in der Schöpfung hin, die auf die Vollkommenheit Allahs hinweisen.


Aischa ® sagte: Am Anfang wurden solche Suren vom Qur´an herabgesandt, welche das Paradies und das Feuer erwähnten. Als dann schließlich die Menschen im Islam gefestigt waren, wurde das Halal und Haram herabgesandt. Wäre als erstes herabgesandt worden: Trinkt keinen Wein und Begeht keine Unzucht, dann hätten die Menschen gesagt: Wir werden niemals damit aufhören, Wein zu trinken und Unzucht zu treiben.


Ibn Abbas (ra) berichtete, dass der Prophet (s) Mu´adh (ra) in den Yemen entsandt hatte und zu ihm sagte:
Fordere die Menschen auf, zu bezeugen, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass ich der Gesandte Allahs bin. Folgen sie dieser Aufforderung, so lass sie wissen, dass Allah ihnen die Pflicht auferlegt hat, fünf Gebete je Tag und Nacht zu verrichten. Folgen sie dieser Aufforderung, so lass sie wissen, dass Allah ihnen die Pflicht auferlegt hat, ein Almosen (sadaqa) aus ihrem Vermögen zu zahlen, das von ihren Reichen genommen und zu ihren Armen zurückgegeben wird.

1. Tauhid 2. Prophetentum 3. Gebet 4. Zakat 5. Halal und Haram
Schrittweise vorgehen, erst über das Gebet reden, wenn Tauhid angenommen wurde.


b) Innere Vorbereitung

Der Prophet (s) und die Sahaba haben :

täglich Qur´an gelesen
freiwillige Gebete in der Nacht verrichtet (Tahadjud-Gebet)
häufig Allah (t) um Vergebung gebeten


c) Methode

Yusuf 12/108:
Sag: Dies ist mein Weg, ich lade ein zu Allah mit Einblick (baseera Wissen, Verständnis) ich und jeder, der mir gefolgt ist. Und subhanallah und ich gehöre nicht zu den Muschrik.


Einladungen, individuelle Da´wa

Vor allem am Anfang der Offenbarungen hat der Prophet (s) zunächst einzelne Personen, denen er vertraute, angesprochen und sie einzeln zum Islam eingeladen.
Er lud z.B. seine Verwandten zum Essen ein und rief sie dabei zum Islam auf.



Besuche

Der Prophet (s) besuchte z.B. seinen kranken Nachbarn, obwohl dieser ihm regelmäßig Müll vor die Tür gelegt hatte. Beeindruckt von der hohen Moral des Propheten (s) wurde er später Muslim.


Vorträge, öffentliche Da´wa

Der Prophet (s) stieg auf den Hügel Saffa in Mekka und rief öffentlich zum Islam auf.
Er ging zu Jahrmärkten, Versammlungen etc., wo viele Menschen zusammenkamen und verkündete die Botschaft.


Botschafter

Der Prophet (s) schickte mehrmals Gefährten zu anderen Stämmen, Städten und Staatsoberhäuptern, um Da´wa zu machen. (Medina, Banu Âmir, Yemen, ..).


Briefe

Er schickte auch Briefe zu entfernten Staatsoberhäuptern (Persien, Rom, Byzanz ...)


Unterricht für neue Muslime

Wenn ein Stamm sich neu zum Islam bekannte, schickte der Prophet (s) einen Gefährten als Lehrer bzw. Da´i zu diesem Stamm, um sie im Islam zu unterrichten.


Geschenke

Der Prophet (s) gab den neuen Muslimen aus Mekka nach dem Sieg gegen die Hawazan die ganze Beute, um ihren Islam zu festigen.


Keine Kompromisse im Din

Der Prophet (s) hat immer die Wahrheit gesagt, keine Kompromisse gemacht in den Grundlagen des Islam. Als die Thaqif ihr Bekenntnis zum Islam von Sonderrechten (Unzucht erlauben, Götzen behalten,..) abhängig machen wollten, lehnte der Prophet (s) dies entschieden ab.


Vorbildliches Verhalten

Der Prophet (s) beeindruckte die Polytheisten durch sein vorbildliches Verhalten und seinen vorzüglichen Charakter. Er ist das praktische Beispiel des Islam. (Aischa ® sagte: Er ist ein Qur´an auf zwei Beinen)
Die meisten Menschen in der Geschichte haben durch das Vorbild der Muslime den Islam angenommen, weil sie beeindruckt waren von deren Charakter und Lebensweise.


Der Prophet (s) achtete darauf, dass die Da´wa die Menschen erreicht, dass die Menschen bereit sind zuzuhören und die Botschaft des Islam verstehen.

Als der Gesandte (s) erfuhr, dass die Könige nur Briefe lesen, die ein Siegel haben, machte er ein Siegel.(istislah: Einführung von neuen Dingen, die die Da´wa erleichtern und dazu dienen, dass die Da´wa die Menschen erreicht)
Der Gesandte (s) schickte Botschafter, die die Sprache der Leute sprachen.

Er benutzte keine Fachsprache, sprach den Dialekt der Leute mit denen er redete. Als er mit einer Frau redete, die einen grammatischen Fehler machte, machte er auch diesen Fehler.
Er schrieb kurze Briefe, zitierte immer Qur´anverse, bei Nichtarabern übersetzte Qur´anverse.-
Der Prophet (s) benutzte gezielte Rhetorik, z.B. positive Fragen, die zum Zuhören ermutigen und Vertrauen schaffen: Als der Gesandte (s) mit der öffentlichen Verkündung begann, stieg er auf den Hügel Saffa bei Mekka und forderte die Mekkaner zum Zuhören auf. Dann fragte er, ob sie ihm glauben würden, wenn er sagen würde, dass hinter dem Berg eine feindliche Armee stehen würde.
Sie sagten:
Ja, du bist doch der Wahrhaftige und Vertrauenswürdige.
Dann sagte er sinngemäß:
Ich möchte euch nicht vor einer Armee, sondern vor dem Höllenfeuer warnen. Dann begann er über den Islam zu sprechen. Da die Mekkaner ihn zuvor als wahrhaftig bezeichnet hatten, konnten sie nun schlecht sagen, er sei ein Lügner.


Der Prophet (s) war immer freundlich

Sura Al-Imran 3/159:
Und in Anbetracht der Barmherzigkeit Allahs warst du (Muhammad) mild zu ihnen; wärst du aber rauh und harten Herzens gewesen, so wären sie dir davongelaufen.

Als ein Beduine zum Propheten (s) sagte: Gib mir von dem, was Allah dir gegeben hat. wurden die Sahaba wütend.
Der Prophet (s) aber ließ ihn in sein Haus und sagte: Nimm was du willst. Der Beduine bediente sich und sprach daraufhin die Schahada. Der Prophet (s) sagte zu den Sahaba: Hätte ich euch mit diesem Beduinen allein gelassen, hättet ihr ihn geschlagen und er wäre ohne Islam gegangen und vielleicht ins Höllenfeuer eingetreten.

Mus´ab ibn Umair war der erste Da´i, der vom Propheten (s) vor der Hidjra nach Medina geschickt wurde, um die Medinenser über den Islam zu unterrichten. Als einer der Stammesoberhäupter von Medina, Sa´d ibn Ubâdah, Mus´ab mit dem Schwert bedrohte und aufforderte, die Da´wa zu unterlassen,
sagte Mus´ab: Setz dich und hör mir einen Moment zu. Wenn du dem, was ich sage, zustimmst, dann nimm es an, wenn nicht, dann werden wir vom Gespräch ablassen. Als Mus´ab dann über Allah und seinen Gesandten sprach, begann Sa´ds Gesicht zu leuchten und er nahm den Islam an. Das Gleiche wiederholte sich mit Sa´d ibn Mu´âdh, der dann selbst seinen Stamm zum Islam aufrief.


Der Prophet (s) hat das Positive hervorgehoben, mehr über den Lohn Allahs (t) als über die Strafe gesprochen.
In einem Brief an Caesar sagte der Prophet (s): Werde Muslim und du wirst sicher sein. Allah wird dir doppelten Lohn geben.

Quelle: Quran-Online

Wasalam
by at 25-01-2008, 03:19 PM
bismillah

Salam

Meinungsverschiedenheiten und Benehmen

Fragen & Antworten Schaich Muhammad Ibn Salih Al-Uthaimin

Besuchen Sie uns im Internet: http://www.salaf.de
Quelle: Alharamain.org Newsletter (Volume 4, Issue 4, March2000)
Aus dem Englischen von: Abu Imran

Die Qualität der Übersetzung variiert entsprechend der Vorlage. Fehler sind daher nicht ausgeschlossen im Vergleich zum Original, falls die Übersetzung einer Übersetzung verwendet wurde!

Frage: Wenn zwei Gelehrte unterschiedliche Urteile über eine Angelegenheit geben, wie entscheiden wir, welche Meinung wir wählen? Betrachten wir die Spezialisierung des Gelehrten, sein Alter oder die Beweise, die er bringt?

Antwort: Es ist bekannt und wichtig, dass wir wissen, was aufgrund des Beweises richtig ist. Somit liegt es an ihm (die Person, die die Wahrheit sucht), demjenigen zu folgen, von dem er sieht, dass er der Wahrheit am nächsten ist. Dies erfolgt bezüglich des Wissens des Gelehrten und der Stufe des Vertrauens, die man zu ihm hat. So weit es das Wissen betrifft – es gibt in der Tat Leute, die ohne Wissen reden. Er kann einige Aspekte an Wissen haben, während viele andere Aspekte des Wissens an ihm fehlen. Was das Vertrauen betrifft, so gibt es einige Leute, die viel Wissen besitzen, dennoch orientieren sie sich nach dem, was die Leute sich wünschen.

Daher werden sie nachlässig, und sie urteilen so, wie es dem Fragenden am besten passt. Wenn also Gelehrte unterschiedlicher Meinung sind, halte nach dem Ausschau, welcher der Wahrheit am nächsten ist. Genau wie bei zwei Ärzten, die in der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit unterschiedlicher Meinung sein können. Du wirst gewiss dem folgen, dessen Diagnose du für tiefer und gründlicher ansiehst.

Frage: Wenn wir eine der beiden Meinungen von zwei Gelehrten über eine Person, Gruppe oder Angelegenheit auswählen, wie behandeln wir jene, die eine andere Meinung erwählen?

Antwort: Es ist notwendig, dass dein Wirken zu ihnen Liebe und Nachsicht zeigt, falls sie nicht die richtige `Aqida (Glaubensgrundlagen) aufgeben oder verlassen. Da die Gefährten des Propheten (radiallahuanhum) zwar zu verschiedenen Themen Meinungsverschiedenheiten hatten, aber dennoch in den Grundsätzen einig und im Konsens waren. Sie waren sich einig (muttafiquun), dass das Ziel die Erlangung der Wahrheit ist, und zugleich das, was richtig ist. Ebenso waren sie in Übereinstimmung (muwaafiquun) mit der Scharia (Islam). Jede Person wird nicht das gleiche Verständnis wie eines anderen verwirklichen. Wenn es daher eine Differenz zu einer bestimmten Angelegenheit gibt, besteht keine Notwendigkeit zu streiten. Wir stimmen dem alle zu, auf einer gemeinsamen Linie (d.h. die gleiche `Aqida) zu sein, da ich weiß, dass mein Weggefährte (mit der anderen Meinung) mir nicht ohne Beweis widersprechen wird, ebenso würden wir ihm nicht widersprechen, außer mit Beweisen.

Unser Ziel ist das Gleiche. Somit ist es für jemanden nicht erlaubt Hass, Feindseligkeit oder Wut gegenüber dem anderen zu haben. Wir haben viele Beispiele zu dieser Sache, unter anderem die ngelegenheit mit Banu Quraidha (jüdischer Stamm, der den Vertrag mit den Muslimen gebrochen und sie verraten hat). Als der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - von einer Schlacht zurückkehrte und die Waffen des Krieges niederlegte, kam Gabriel (Jibril) und befahl zu den Banu Quraidha hinauszugehen, um gegen sie zu kämpfen, da sie den Vertrag mit den Muslimen gebrochen hatten. Der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - delegierte seine Gefährten und sagte ihnen, dass sie nicht Asr (Nachmittagsgebet) beten sollen, bis sie Banu Quraidha erreicht haben. Dieser Stamm war von Medina weit entfernt.

Sie brachen von Medina auf und nach einer Weile kam die Zeit für das Asr-Gebet. Einige von ihnen verrichteten das Gebet, indem sie sagten, dass der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - sie mit seiner Aussage nur zur Eile drängen wollte. Andere nahmen den Propheten - Allahs Heil und Segen auf ihm - bei Wort und äußerten, dass der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - es so befohlen hatte, und sie somit erst bei Banu Quraidha beten werden, auch wenn die Sonne bis dahin untergeht. Die Sache erreichte den Propheten - Allahs Heil und Segen auf ihm -. Er beschuldigte und tadelte niemanden von ihnen. Ebenso sah niemand von ihnen die Schuld bei den anderen. Dies ist das, was uns bindet. Wenn ich weiß, dass mein Weggefährte mit der anderen Meinung eine gute Absicht hat, und er mir nur aufgrund von Beweisen widerspricht, so ist es notwendig zu wissen, dass es mir nicht erlaubt ist, gegenüber ihm Hass zu hegen. Warum (sollte ich)? Wenn es dazu dient, die Abscheu gegenüber ihm zu rechtfertigen, bedeutet dies, dass ich mich selber rechtfertige, befolgt zu werden, als ob ich unfehlbar bin. Das ist nicht erlaubt. Sein Argument gegen mich ist wie mein Argument gegen ihn, und auch er kann fragen, warum ich ihm nicht folge.

Frage: Trifft dies auch zu, wenn ein Gelehrter eine Person kritisiert hat?

Antwort: Ja. Ich mag keine Gelehrten, die sich gegenseitig kritisieren. Insbesondere in dieser Zeit. Die Jugend hat dieses Niveau noch nicht erreicht. Es ist meine Meinung, dass seitens der Gelehrten Respekt herrschen sollte, und wer einen Gelehrten sich irren sieht und sein Kollege ist, sollte ihn privat darauf ansprechen. Wenn danach die Wahrheit erkenntlich wird, sei es auf der Seite des einen oder anderen, so wird es verbindlich, dieser Wahrheit zu folgen (d.h. dem, der richtig liegt). Falls aber die Wahrheit nicht klar zum Vorschein tritt, so hat jeder von ihnen seinen eigenen Platz.

Was die harten Dispute, offensichtliche Spaltereien, heftiges Partei ergreifen bis zur Stufe der Feindseligkeit und Hass, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit einigen Personen unter den Gelehrten, anbelangt, so ist dies ein Fehler. Ein Gelehrter kann sterben und Allah - Erhaben ist Er - wird für alles Rechenschaft verlangen, und dieser Gelehrter kann im Recht oder auch im Irrtum sein. Wenn ich merke, dass er ein Fehler in seinen Worten begannen hat, so ist es verpflichtend davon abzulassen und nicht diese zu wiederholen. Und ich sollte versuchen, eine ntschuldigung dafür zu finden, ganz besonders dann, wenn ich weiß, dass dieser Mann eine gute Absicht hatte. Ebenso muss ich sein Ausüben von Idschtihad (Anstrengung um zur Wahrheit zu gelangen) berücksichtigen.

Frage: Wer hat das Recht zu sagen, dass jemand Bid’a (Unerlaubte Neuerung in der Religion) hat oder macht bzw. jemanden als Irregegangener oder Ahlu Bid’a (Leute der Bid’a) zu nennen? Und was ist die Bedeutung des Wortes `inhiraaf?

Antwort: `Inhiraaf bedeutet das Abweichen vom geraden Weg. Es könnte ein vollständiges `Inhiraaf sein, welches den Grad des Kufr (Unglaube) erreicht oder es könnte ein `Inhiraaf sein, welches einem Fehltritt gleichkommt, ohne dass er zum Unglauben führt. Die Wahrheit ist, dass wir nicht nur über die Sache, was Neuerung ist, entscheiden. Die Waagschale, mit der wir die Angelegenheit wiegen, ist das Buch Allahs - Erhaben ist Er - und die Sunna.

Wenn dies nicht der Fall wäre, dann würden wir bezüglich jeder Angelegenheit, über die die Gelehrten des Fiqh eine Meinungsverschiedenheiten hatten – und diese sind viele – zu all diesen Gelehrten, die verschiedener Meinung waren, Neuerer (Mubtadi’in) sagen, [hier hat der Schaich seine Hände zusammengeklatscht, als wäre die Sache schon beendet] und jeder, der eine verschiedene Meinung als die unsere hat, ist ein Neuerer und alle Fuqaha (Rechtsgelehrte) würden wir derart betrachten, als wären sie in Bid’a verfallen! Es sind nur wenige Angelegenheiten, in denen es absolut keine Meinungsverschiedenheit gibt.

Frage: Was meint man dann, wenn man die Bezeichnung `Inhiraafauf eine Person anwendet?

Antwort: [Der Schaich veranschaulichte optisch ein Beispiel, indem er sagte...] Hier ist ein gerader Weg zur Tür. Wenn einer davon abweicht, was geschieht dann? [Die Gruppe antwortete: `Inhiraaf?] Ja, es ist `Inhiraaf. Jedoch kann es leicht und einfach sein zurückzukehren, oder aber auch schwer. Und genau dies ist das Beispiel, welches der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - gab, als er eine gerade Linie zeichnete und anschließend Linien, die von dieser Geraden auf beiden Seiten weggingen.

Frage: Wie kann jemand zurückkehren, wenn er auf diesem Weg wandelt?

Antwort: Bei Allah, die Methode, um sie zurückzubringen, ist jene, dass man ihnen die Wahrheit mit Güte und Milde erklärt, ohne jemanden mit Aussagen wie „Du Mubtadi’ (Neuerer), du bist irregegangen!“ anzugreifen. Dies würde nichts anderes verursachen, als dass er noch enger an seiner Meinung festhält, zumindest versucht, sich zu verteidigen oder sich selber zu bestätigen. Jedoch sollte jemand zu ihm mit etwas kommen, das besser ist. Lade ihn ein zu dir nach Hause oder besuche ihn persönlich und sag ihm, dass diese Angelegenheit dir Probleme bereitet. Er wird dir sagen: „Mit Sicherheit ist dies ein Problem.“ Versuche jedoch den Disput zu vermindern, indem du dich ihm demütig näherst (so, als ob du das Problem hättest).

Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: „Ist Allah besser oder diejenigen, die sie Ihm als Partner beigesellen?“ Wohl wissend, dass Allah in der Tat besser ist, wurde dies zum Wohle des Disputanten (als Argument) unterbreitet. Geh und sag zu ihm: „Wir sind gekommen, um dieses Problem zu lösen. Deine Worte waren so und so. Bitte erläutere dies mir, damit wir zu Verständnis oder zu einer Übereinstimmung gelangen.“ Wenn jemand nach diesem Maßstab handelt, so glaube ich, dass dieser Bruder sich selber entmachten wird und sich in der Gegenwart dieser Milde und Güte fügen wird.

Frage: Was sollen wir in manchen Situationen machen, wenn manche Brüder sagen: „Wir werden nicht da und da hingehen, weil der so und so dort sein wird.“ In anderen Worten, was sind die Richtlinien für das Umsetzen von Hidschraan (Boykott) in den Angelegenheiten des Inhiraaf (Abweichung)?

Antwort: Wisse zuallererst, dass es nicht erlaubt ist gegenüber einem Gläubigen. Jeder Gläubiger ist davon absolut) ausgeschlossen, gemieden zu werden, selbst wenn er ein Ehebrecher, Trinker, Dieb oder ein Killer ist, weil keine dieser Taten ihn davon entfernt, Iman zu haben. So wie Allah taala es sagt: „Und wenn zwei Parteien der Gläubigen einander bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen; wenn jedoch eine von ihnen sich gegen die andere vergeht, so bekämpft diejenige, die im Unrecht ist, bis sie sich Allahs Befehl fügt. Fügt sie sich, so stiftet in Gerechtigkeit Frieden zwischen ihnen und seid gerecht. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten. [49:9] Die Gläubigen sind ja Brüder. So stiftet Frieden zwischen euren Brüdern und fürchtet Allah, auf dass euch Barmherzigkeit erwiesen werde.“ [49:10] Es ist nicht erlaubt, den Gläubigen zu meiden.

Es ist für eine Person nicht erlaubt, einen anderen Gläubigen für mehr als drei Tage zu meiden. Wenn sich diese beiden treffen, so ist derjenige der Beste, der zuerst den Salam gibt. Verstehst du? Es ist nicht erlaubt, außer es gibt im allgemeinen einen Nutzen in dieser Meidung. Nämlich, dass dieser Boykott die gemiedene Person dazu veranlasst, seine Sünde zu unterlassen, wofür er mit dieser Meidung bestraft wird. In diesem Fall ist diese Meidung ein Heilmittel. Wenn derartiges eine Heilung für die Krankheit sein kann, dann lass es geschehen, aber wenn nicht, dann bleibe fern davon. Manchmal kann das Boykottieren (Meiden) die Ursache für das Wachsen der Abweichung sein, und zugleich der Verlust dieser Person.

Wenn du jedoch diese Person grüßt und ihn anlächelst, so wird er milder, und er wird eher zur Wahrheit zurückkehren. Das Boykottieren, weil er seinen Bart abrasiert oder Zigaretten raucht oder mit Zinsen handelt, ist nicht korrekt. Er ist immer noch ein Gläubiger. Der Kafir ist jemand, den wir nicht zuerst mit Salam grüßen, aber was, wenn er zuerst mit Salam grüßt? Wir sind verpflichtet seinen Gruß zu erwidern aufgrund der Aussage Allahs - Erhaben ist Er -: „Und wenn ihr mit einem Gruß gegrüßt werdet, so grüßt mit einem schöneren wieder oder erwidert ihn.“ [4:86] Wir bleiben nicht weg, und dabei ist so eine Person ein Kafir. Diese Angelegenheiten sind in Wahrheit sehr spezifisch. Es ist nicht erlaubt, in diesen Angelegenheiten nach Emotionen zu urteilen. Wir müssen immer zum Richter zurückkehren, nämlich Kitab, Sunna und die Taten der rechtschaffenen Vorgänger (as-Salaf as-Salih).

Frage: Gehen wir etwas mehr ins Detail und fragen nach einer der zentralen Angelegenheiten, aber ohne dabei Namen oder Persönlichkeiten zu nennen. Nehmen wir an, dass einer der Gelehrten gesagt habe, eine bestimmte Gruppe sei sehr schlecht, schädlicher oder gefährlicher als die Juden und die Christen, und ein anderer sagt, dass wir nicht verallgemeinern dürfen, weil so viele Menschen in dieser Gruppe vorkommen, die unwissend sind hinsichtlich dieser Gruppenprobleme, und es ist ein größerer Fehler, eine generelle Aussage zu machen, welche diese übermäßig verletzten würde. Wie sollen wir so eine Person behandeln?

Antwort: Warum sagt er (der Gelehrte) nicht, dass die „Madhhab (Rechtsschule) dieser Gruppe für den Islam gefährlicher ist als die Juden und die Christen“? Dies ist richtiger und sicherer, ohne dabei über die Mitglieder dieser Gruppe Übertreibung zu begehen. Lasst uns ein Beispiel von den Schiiten geben. Die extremen Schiiten sind gefährlicher als die Juden und die Christen, weil sie aussagen, dass ihre Imame das Universum kontrollieren, und dass ihre Imame besser sind als die Gesandten Allahs. Sie verfluchen die Gefährten des Propheten auf den Minbars, und sie verfluchen die Mutter der Gläubigen, nämlich `Aischa (radiallahu anha). Sie ist diejenige, auf deren Brust der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm -gestorben ist, und deren Speichel das Letzte war, was er in dieser Welt gekostet hat, an ihrem Tag, in ihrem Haus.

Sie klagen sie an! Nicht einmal die Juden und die Christen würden so etwas sagen! Ganz oben ist das Problem, dass sie sagen, dies wäre der Islam! Dies ist ein wirkliches Problem. Schau und lies in Sura al-Munafiqiin. Was sagt Allah taala über die Heuchler? Er sagt: „Sie sind der Feind, darum nimm dich vor ihnen in acht.“ [63:4] Dies ist eine Art einschränkender Satz, so kenne seine beiden Teile. Sie sind der Feind –nimm dich vor ihnen in acht. Sogar mit diesem Satz, sehe ich keine totale Ablehnung oder Zurückweisung dieser Leute, wie wenn man sagen würde: „Ihr Schiiten seid eine Gruppe von Kafirs!“ Vielmehr sage ich, dass diese Madhhab und diejenigen, die ihrem Weg folgen, gefährlicher für den Islam sind als die Juden und die Christen. Dies ist richtiger. Ist das klar?

Frage: Aber wie sollen wir mit jemandem umgehen, der es ablehnt, das oben erwähnte zu diesen Gruppen zu sagen (nicht die Schiiten ansprechend). Wir sehen ihn im Irrtum, oder so, dass er die Wahrheit über diese Gruppen nicht kennt. Er sagt, dass man keine generelle Aussage über sie machen soll, weil unter ihnen fromme und rechtschaffene Männer wären, während wir aber dafür eine Notwendigkeit verspüren. Sollen wir die gleiche allgemeine Beurteilung über jene unter diesen Gruppen machen, die über Themen wie Hakimiyya und ähnliche ohne komplettes Wissen schreiben, und über die Führer dieser Gruppen und die durchschnittliche Person, welcher nur seinen Führern folgt, sie als gut ansieht, und der zugleich über sie zum Islam gelangt ist? Sagen wir zu ihm, dass solche Leute gefährlicher für den Islam sind als die Juden und die Christen?

Antwort: Es ist so, wie ich anfangs sagte. Konzentriere dich auf die Madhhab (Rechtschule, Richtung) und die Methode, aber nicht auf die Person, selbst wenn sie auf dem Irrweg ist, ganz zu Schweigen, wenn sie Wissen hat und vielleicht Idschtihad gemacht hat. Es darf keinen Aufruf zu Härte und Vehemenz gegen ihn geben, da manche Leute sich gegen so eine Person verschwören. Wenn wir uns jedoch auf die Methode konzentrieren, so ist dies für uns nützlicher. Auf diese Art und Weise sehen wir, dass keiner der Führer der Kuffar (Ungläubige unter den Al-Quraisch) im Qur’an mit dem Namen erwähnt werden, außer einer (d.h. Abu Lahab). Dies sollte die Art sein, wie wir inschaallah den richtigen Weg gehen. Selbst wenn der Neuerer (Mubtadi; derjenige, der Bida’ macht) zu uns kommt und seine Bida’ ist größer als die der Yahud und Nasara (Juden und Christen), so sagen wir nicht „Du sagst...“ oder „Deine Meinung ist so und so...“, wir sagen stattdessen zu ihm: „Dies ist der Weg. Wenn du diesem folgst, so hast du ihn für dich selbst gewählt. Wenn du nicht diesem folgst, so ist es deine Entscheidung.“

Frage: Nehmen wir an, ich sehe jemanden, der einen Fehler in der Religion macht, möglicherweise in Aqida, in seiner Handlung oder in seinem Minhadsch. Ist es für mich, der wenig Wissen besitzt, erlaubt, ihn zu ermahnen?

Antwort: Hat es dich nicht erreicht, dass der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - sagte: „Überliefert über mich, selbst wenn es eine einzige Ayah ist.“? Reicht das? Einer sagt zwischendurch: Schaich, wir lieben dich um Allahs Wohlgefallen. Schaich Al’Uthaimin: Wir lieben Denjenigen, Der dich dazu brachte, mich zu lieben. Allah taala brachte uns dazu, uns gegenseitig zu lieben und diejenigen zu lieben, die für Seine Sache sind (auwliyaa-ihi). Wahrlich, Er hat alles unter Kontrolle. Bleibt fest und haltet zusammen!

Frage: Ist es richtig für eine Gruppe von Islamstudenten (talibul ilm), dass sie ein Urteil über ein Individuum fällen, ohne dass sie zu ihm gehen, mit ihm sprechen und ihn zuerst ermahnen, dafür aber zu anderen gehen und sie gegen ihn warnen und dies verbreiten?

Antwort: Nein. Nein. Niemals! Zuallererst, wenn du über eine Person etwas hörst, und du siehst ihn im Irrtum, so gibt es Stufen der Vorgehensweise. Die erste Stufe ist die Bestätigung. Die Übermittlung über so eine Person kann richtig sein, aber auch falsch. Wie viele Menschen gibt es, die eine Sache über eine Person übermitteln, die entweder diese Sache falsch verstanden haben oder die Absicht haben, Feindschaft unter den Muslimen zu stiften. Daher ist die erste Sache die Bestätigung. Und was kann besser sein als die Aussage des Schaich Al-Islam (Ibn Taymiyya) in Widerlegung der Rafidha (Schia) in seinem Buch „Der Weg der Sunna“: „die erste Sache, die gefordert ist, ist die Verifikation der Übermittlung.“ Dies ist eine Regel und dabei sehr wichtig. Zweitens, wenn die Übermittlung verifiziert wurde, dann müssen wir uns dem zuwenden und weiterfragen. Gibt es irgendeine Erklärung, die vielleicht der Übermittler verstanden oder nicht verstanden hat?

Wenn wir sehen, dass es eine Erklärung gibt und der Übermittler dies falsch verstanden hat, so sagen wir zum Übermittler: „Bruder, fürchte Allah! Der Mann ist nicht so und so!“ oder „Die Bedeutung ist so und so.“ In so einem Fall würden wir die Wahrheit verteidigen und diesen Mann davor bewahren, seinen Bruder zu verleumden. Drittens, wenn wir keine Erklärung finden, so wird es obligatorisch zu jenem hinzugehen, über den diese Berichte gesagt werden und ihn fragen: „Es kam uns solches und solches zu Ohren. Ist das richtig oder nicht?“ Falls er bejaht, so müssen wir manierlich und höflich mit ihm umgehen und ihn nicht provozieren oder durcheinanderbringen, dabei ihm aber klarmachen, dass in dieser Sache ein Problem besteht. Hat nicht Allah taala so und so gesagt? Wurde nicht überliefert, dass der Gesandte Allahs - Allahs Heil und Segen auf ihm - so und so gesagt hat? Es ist notwendig, dass wir zur Wahrheit zurückkehren. Es ist möglich, dass er Wissen besitzt, welches ich nicht habe. Wenn ich ihn darauf anspreche und er deutet auf dieses Wissen, so wird es bindend, diesem Wissen zu folgen.

Frage: Ist es erlaubt zu dieser Person zu sagen: „Wir sahen dich mit diesem und diesem Mubtadi’, als ob du dieser Neuernden (Bida’) Gruppe folgen würdest?“

Antwort: Niemals. Du verwickelst ihn in eine Sache, obwohl du nie darüber gehört hast.

Frage: Wenn ein Bruder sich verletzt oder geschadet durch die Handlungen anderer Brüder fühlt und diese sich zugleich vor diesem Bruder verstecken, wobei dieser Bruder als Ergebnis diesen Schmerz in seinem Herzen fühlt, wie kann dann dieser Bruder sich von diesem Schmerz heilen oder in seinem Inneren eine Art Versöhnung herbeiführen? Und wie können diese Brüder vielleicht zurechtgewiesen werden, wenn ihre Handlungen in der Tat falsch sind?

Antwort: Er sollte sich an die Aussage des Propheten - Allahs Heil und Segen auf ihm - erinnern: „Allahs Barmherzigkeit sei auf Moses, der mit mehr als dies verletzt wurde und sich geduldig verhielt.“ (Buchari) Sei geduldig und das gute Ende ist mit den Frommen. „Das ist einer der Berichte von den verborgenen Dingen, die Wir dir offenbaren. Zuvor kanntest du sie nicht, weder du noch dein Volk. So harre denn aus; denn der Ausgang entscheidet zugunsten der Gottesfürchtigen.“ [11:49]

Frage: Was ist für einen Muslim obligatorisch und insbesondere für diejenigen, die nach Wissen suchen und Da’wah machen, in Bezug auf die Befreundung mit Gelehrten, die fähig sind, Idschtihad zu leisten – unter der Annahme, dass sich das Halten an eine Gruppe von Gelehrten, welche fähig sind, Idschtihad zu leisten, einer der verbindlichen Mitteln ist, sich der Dschma’ahanzuschließen?

Antwort: Ich sage, die Verpflichtung der allgemeinen Öffentlichkeit der muslimischen Gemeinschaft ist das Befolgen jener Gelehrter, die dafür bekannt sind, viel Wissen zu besitzen, korrekt in der `Aqida (Glaubensgrundlagen) und gesund in ihrer Minhadsch (Methodologie)sind. Dies aufgrund der Aussage Allahs -Erhaben ist Er - Übersetzung): „Und frage ahlu-dhikr (Leute des Wissens), wenn du nicht weißt.“ Und die Gelehrten, die ich eben beschrieben habe, sind diejenigen, die „Befehlsgewalt besitzen“. Diese hat Allah-Erhaben ist Er -im folgenden Vers erwähnt: „O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und denen, die unter euch Befehlsgewalt besitzen.“ [4:59]

Denn diejenigen, die Befehlsgewalt besitzen, lassen sich in zwei Gruppen von Leuten unterteilen. Die erste Gruppe sind die Gelehrten, und diese sind der primäre Gegenstand dieser Ayah. Die zweite Gruppe stellt die Regierenden dar, also jene, die die Scharia Allahs über die Diener Allahs realisieren. Die Gelehrten sind Leute der Klärung, des Wissens und der Leitung. Die Regierenden sind Leute der Ausführung und der Gerichtsbarkeit. Wenn daher die Öffentlichkeit dazu angehalten wäre, jede dahergelaufene Person zu folgen, ohne ihr Wissen, ihr Vertrauen, ihr Minhadsch und `Aqida zu untersuchen, so würde diese Öffentlichkeit sich spalten und irre gehen. Und diese Spaltung ist genau das, was Allah - Erhaben ist Er - in mehr als einem Vers im Qur’an verboten hat: Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Er verordnete für euch die Religion, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus anbefohlen haben. Nämlich (die), in der Einhaltung der Religion treu zu bleiben und euch deswegen nicht zu spalten.“ [42:13] „Und seid nicht wie jene, die gespalten und uneins sind, nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen kamen; und jene erwartet eine schmerzliche Strafe.“ [3:105]

„Mit jenen aber, die zur Spaltung ihrer Religion beitrugen und zu Parteien geworden sind, hast du nichts Gemeinsames. Ihre Angelegenheit wird sicherlich von Allah beurteilt werden; dann wird Er ihnen verkünden, was sie getan haben.“ [6:159] Alles Lob gebührt Allah, die Wege und die Mitteln der Kommunikation sind zahlreich geworden. Dadurch ist es nun einer Person, die im Osten lebt, möglich, jemanden im Westen in wenigen Sekunden zu kontaktieren und ihn zu fragen, was immer er auch braucht. Der Beweis wurde daher dargelegt und die Information wurde klar. So bewahre, bewahre vor der Abspaltung – und ich sage Spaltung und nicht Meinungsverschiedenheit, denn man kann gegen Meinungsverschiedenheit nichts machen, da die Leute diese im Verständnis hatten, ebenso im Wissen, Iman und Taqwa. Wenn die Leute also in diesen eine Differenz vorwiesen, dann umso mehr in den Meinungen. Die einzige Sache, vor der man sich hierbei in Acht nehmen muss, ist die Abweichung der Herzen voneinander und das Meiden untereinander, die nur dazu führen, dass sich die Leute als Konsequenz gegenseitig mit Irregehen und Neuerung (Bida’) schuldigen. Hütet euch deswegen davor und seid gewarnt.

Wasalam
by Gast at Vor weniger als 1 Minute
bismillah

Salam

Es ist Zeit, eine Sekte zu widerlegen !!!!

● Al-Ahbasch

Alles Lob gebührt Allah Allein. Friede und Segen seien auf dem letzten Propheten, seiner Familie und seinen Gefährten.

Das Ständige Komitee für wissenschaftliche Forschung und Rechtsurteile erhielt einige Fragen und Auskünfte über die ‚Al-Ahbasch‘ Gruppierung (die Habaschis), welche in Libanon gegründet wurde und über den Gründer dieser Gruppe, Abdullah al-Habaschi. Diese Gruppe hat viele Aktivitäten in einigen europäischen Ländern, in Amerika und Australien. Aus diesem Grund hat das Ständige Komitee die Bücher und Artikel dieser Gruppe, in denen dessen Glaubensinhalte, Gedanken und Aufruf dargelegt wird, untersucht. Nach genauer Überprüfung dieser Materialien und Inhalte, erläutert das Komitee folgendes für die Muslime:

Erstens:
In den beiden sahihBüchern des Hadith (Al-Bukhari und Muslim) wurde von ibn Mas‘ud überliefert, dass der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte:

{خير الناس قرني، ثم الذين يلونهم، ثم الذين يلونهم}

„Die besten Leute sind die in meiner Generation lebenden (Sahaba), und dann diejenigen, die ihnen folgen (Tabi’in), und dann diejenigen, die ihnen folgen werden (Tabi Tabi'in).“ [1]
Der Hadith hat verschiedene Überlieferungsvariationen.

Der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte:

{أوصيكم بتقوى الله تعالى والسمع والطاعة، وإن تأمر عليكم عبد، وإنه من يعش منكم بعدي فسيرى اختلافًا كثيرًا، فعليكم بسنتي وسنة الخلفاء الراشدين المهديين، عضوا عليها بالنواجذ، وإياكم ومحدثات الأمور، فإن كل بدعة ضلالة}

„Ich rate euch, Allah zu fürchten, zu hören und zu gehorchen, auch wenn ein Sklave als euer Führer ernannt wird. Diejenigen unter euch, die nach mir leben werden, werden Unterschiede aufkommen sehen. Ich fordere euch auf, euch an meine Sunnah und die Praktiken der rechtgeleiteten Kalifen zu halten; beißt darauf mit euren Zähnen (haltet daran fest). Hütet euch vor den neu eingeführten Dingen, denn jede Bidah ist eine Irreführung.“ [2]

Eines der wichtigsten Merkmale, mit dem die ersten Generationen sich hervorhoben und einen höheren Grad der Rechtschaffenheit erreicht haben, war die Tatsache, dass sie all ihre Angelegenheiten zu dem Quran und der Sunnah zurückgeführt haben. Sie verstanden die Texte der edlen Offenbarung (Quran und Sunnah) in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Scharia und der arabischen Sprache.Die Scharia wurde komplett, in allgemeinen und speziellen Angelegenheiten, angenommen. Die zweideutigen Texte wurden anhand der maßgeblichen Texte erläutert. Daher haben sie die Scharia aufrechterhalten, daran festgehalten und danach gehandelt. Sie haben nichts hinzugefügt oder etwas davon entfernt. Wie sollten sie von der Religion auch etwas hinzufügen oder auslassen, wenn sie an den göttlichen Texten festgehalten haben, die frei von Fehlern und Irrtum sind?



Zweitens:
Dieser Generationen folgten andere und Bidah sowie erfundene Angelegenheiten entstanden unter ihnen. Einige von ihnen hielten an ihrer eigenen Meinung fest. Diese Menschen verließen die göttlichen Texte, legten sie bewusst falsch aus und verfälschten sie um die Gelüste und Vorstellungen der Menschen zu befriedigen. Damit setzten sie sich dem Gesandten (sallAllahu alayhi wa sallam) zuwider, und folgen einen anderen Weg als den der Mu'minun.
Allah (subhana wa ta’ala) sagt:

{وَمَنْ يُشَاقِقِ الرَّسُولَ مِنْ بَعْدِ مَا تَبَيَّنَ لَهُ الْهُدَى وَيَتَّبِعْ غَيْرَ سَبِيلِ الْمُؤْمِنِينَ نُوَلِّهِ مَا تَوَلَّى وَنُصْلِهِ جَهَنَّمَ وَسَاءَتْ مَصِيرًا}

„Und wer dem Gesandten widerspricht - nachdem ihm die Rechtleitung deutlich wurde, und einem anderen als dem Weg der Mu'minun folgt, den werden Wir das verantworten lassen, wofür er verantwortlich war, und dann werden Wir ihn in Jahannam hineinwerfen lassen. Und erbärmlich ist dieses Werden.“ (Surah An-Nisa‘ 4:115)

Es ist ein Teil der Gnade Allahs, Erhaben ist Er, gegenüber dieser Nation, dass Er im Laufe der Zeit Gelehrte auswählt, die jede Bid’ah widerlegen, welche den Islam verzerren, dessen Reinheit verschmutzt und versucht mit der Sunnah zu konkurrieren, oder sie zu zerstören. Dies ist die Erfüllung des Versprechen Allahs, Seine Religion zu beschützen, wie Er sagt:

{إِنَّا نَحْنُ نَـزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ}

„Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden gewiss ihr Hüter sein.“ (Surah Al-Hijr 15:9)

Darüber hinaus gemäß dem Hadith, der in Sahih, Sunanund Masanid (Sammelwerk von Ahadith) authentisch überliefert wurde, sagte der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam):

{لا تزال طائفة من أمتي قائمة بأمر الله، لا يضرها من خذلهم أو خالفهم حتى يأتي أمر الله وهم ظاهرون على الناس}

„Es wird stets eine Gruppe aus meiner Ummah geben, die unverkennbar der Wahrheit folgen wird. Niemand, der ihnen widerspricht und sie anfeindet, wird ihnen Schaden zufügen können und sie werden über die Leute vorherrschen.“ [3]
Dieser Hadith wurde ebenfalls mit anderen Wortlauten überliefert.



Drittens:
Im letzten Viertel des vierzehnten Jahrhunderts n. H. entstand eine Gruppe, deren Anführer Abdullah al-Habaschi war. Er zog von Abessinien (heute Äthiopien) nach Levante (Region, die Syrien, Libanon, Jordanien und Palästina abdeckt [Anm.: früher „asch-Schams“ genannt]), und brachte seine Irreführung mit sich. Er bewegte sich in dieser Region, bis er sich im Libanon niederließ, wo er die Menschen zu seiner Gruppe aufrief. Die Zahl seiner Anhänger wuchs und fing an sein Gedankengut zu verbreiten, was eine Mischung aus dem Gedankengut von:
- ‚Al-Jahmiyyah‘ (abweichende islamische Sekte, welche einige Attribute von Allah leugnen, weil sie angeblich den Menschen zugeschrieben werden können und nicht Allah zugeschrieben werden dürfen),
- ‚Al-Mu’tazilah‘ (abweichende islamische Sekte, die behauptet, dass diejenigen, die große Sünden begangen haben in einem Zustand zwischen Iman und Kufr sind),
- ‚Al-Quburiyyah‘ (Grab-Anbeter) und
- ‚Sufis‘ ist.

Er unterstützte seine Vorstellungen durch die Teilnahme an Debatten sowie Drucken von Büchern und Broschüren, um sie zu verbreiten. Jeder, der von dem liest, was diese Gruppe geschrieben und veröffentlicht hat, wird klar sehen, dass ihr Glaube die Grenzen des Islams überschreitet, also der Ahl us-Sunnah wal-Jama'ah.

Zu ihrem falschen Glauben gehören zum Beispiel (z.B. und nicht ausschließlich) folgende Punkte:

1. Im Hinblick auf die Frage des Iman folgen sie der Denkschule von al-Irja (jene, die glauben, dass die Sünde nicht von Bedeutung ist, solange die Person ein Gläubiger ist), die im Islam verurteilt wird. [4]
Es ist bekannt, dass die Aqidah der Muslime, welche von den Sahaba, den Tabi‘un, und denjenigen, die ihren Schritten bis zum heutigen Tage folgen, ist, dass der Iman die verbale Aussprache durch die Zunge, den Glauben im Herzen, und die Handlungen des Körpers umfasst.

Der Iman muss durch die Unterwerfung der Gesetze des Islam einhergehen, da sonst der sogenannte Iman nicht gültig ist. Es gibt viele Überlieferungen der Salafus-Salih, die diesen Iman bestätigen, wie z.B. die Worte des Imam Al-Schafi’i (rahimahullah): „Unter dem Konsens der Sahaba, der Tabi‘un, denjenigen, die nach ihnen kamen und denjenigen, die wir getroffen haben, ist, dass sie sagten: „Der Iman ist Worte, Handlungen und Absichten; eines dieser drei wird nicht komplett sein ohne die anderen zwei.“

2. Sie erlauben das Rufen [5], die Zufluchtnahme bei den Toten [6] und das Hilfesuchen von ihnen [7] anstatt Allahs (subhana wa ta‘ala).
Das ist großer Schirk laut den Texten des Quran, der Sunnah und dem Ijma (Konsens der Gelehrten). Dieser große Schirk ist das gleiche, wie die Religion der früheren Polytheisten der Quraisch und anderen, wie Allah (subhana wa ta’ala) sagt:

{وَيَعْبُدُونَ مِنْ دُونِ اللَّهِ مَا لاَ يَضُرُّهُمْ وَلاَ يَنْفَعُهُمْ وَيَقُولُونَ هَؤُلاءِ شُفَعَاؤُنَا عِنْدَ اللَّهِ}

„Sie dienen anstatt Allahs, was ihnen weder schadet noch nützt, und sagen: ‚Das sind unsere Fürsprecher bei Allah.‘“(Surah Yunus 10:18)

Allah (subhana wa ta’ala) sagt:

{ فَاعْبُدِ اللَّهَ مُخْلِصًا لَهُ الدِّينَ () أَلاَ لِلَّهِ الدِّينُ الْخَالِصُ وَالَّذِينَ اتَّخَذُوا مِنْ دُونِهِ أَوْلِيَاءَ مَا نَعْبُدُهُمْ إِلا لِيُقَرِّبُونَا إِلَى اللَّهِ زُلْفَى إِنَّ اللَّهَ يَحْكُمُ بَيْنَهُمْ فِي مَا هُمْ فِيهِ يَخْتَلِفُونَ إِنَّ اللَّهَ لاَ يَهْدِي مَنْ هُوَ كَاذِبٌ كَفَّارٌ }

„Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir hinabgesandt. So diene Allah und sei Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion. Sicherlich, Allah gehört die aufrichtige Religion. Diejenigen aber, die sich anstatt Seiner Auliyaa (Schutzherren) nehmen (, sagen:) ‚Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Zutritt in Allahs Nähe verschaffen‘ -, gewiss, Allah wird zwischen ihnen richten über das, worüber sie uneinig sind. Gewiss, Allah leitet nicht recht, wer ein Lügner und beharrlicher Kafir ist." (Surah Az-Zumar 39:2-3)

Ebenso sagt Er:

{قُلْ مَنْ يُنَجِّيكُمْ مِنْ ظُلُمَاتِ الْبَرِّ وَالْبَحْرِ تَدْعُونَهُ تَضَرُّعًا وَخُفْيَةً لَئِنْ أَنْجَانَا مِنْ هَذِهِ لَنَكُونَنَّ مِنَ الشَّاكِرِينَ () قُلِ اللَّهُ يُنَجِّيكُمْ مِنْهَا وَمِنْ كُلِّ كَرْبٍ ثُمَّ أَنْتُمْ تُشْرِكُونَ}

„Sag: Wer errettet euch von den Finsternissen des Festlandes und des Meeres, (wenn) ihr Ihn in Unterwürfigkeit und im Verborgenen flehend anruft: ‚Wenn Er uns nur hieraus rettet, werden wir ganz gewiss zu den Dankbaren gehören‘? Sag: Allah errettet euch davon und von jeder Trübsal, dennoch praktiziert ihr dann Schirk.“(Surah Al-An’am 6:63-64)

Er sagt auch:

{وَأَنَّ الْمَسَاجِدَ لِلَّهِ فَلا تَدْعُوا مَعَ اللَّهِ أَحَدًا}

„Und gewiss, alle Moscheen sind für Allah; So richtet keine Dua an irgendeinen neben Allah!“(Surah Al-Jinn 72:18)

Allah (subhana wa ta’ala) sagt:

{ذَلِكُمُ اللَّهُ رَبُّكُمْ لَهُ الْمُلْكُ وَالَّذِينَ تَدْعُونَ مِنْ دُونِهِ مَا يَمْلِكُونَ مِنْ قِطْمِيرٍ () إِنْ تَدْعُوهُمْ لاَ يَسْمَعُوا دُعَاءَكُمْ وَلَوْ سَمِعُوا مَا اسْتَجَابُوا لَكُمْ وَيَوْمَ الْقِيَامَةِ يَكْفُرُونَ بِشِرْكِكُمْ وَلاَ يُنَبِّئُكَ مِثْلُ خَبِيرٍ}

„… Dies ist Allah, euer Herr; Ihm gehört die Herrschaft. Und diejenigen, an die ihr anstelle von Ihm Bittgebete richtet, verfügen nicht einmal über das Häutchen eines Dattelkerns. Wenn ihr sie ruft, hören sie euren Ruf nicht. Und würden sie hören, würden sie auf euch nicht reagieren. Und am Tag der Auferstehung werden sie eurem Schirk gegenüber Kufr betreiben. Keiner kann dir kundtun wie Einer, der Kenntnis von allem hat.“ (Surah Fatir 35:13-14)

Der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte: {الدعاء هو العبادة} „Das Dua ist 'Ibadah.“ [8]

Das ist von den Zusammenstellern der Sunan (Hadith-Sammlungen, welche in rechtswissenschaftliche Themen eingestuft wurden) überliefert, mit einer gesunden Kette der Überlieferer. In diesem Zusammenhang gibt es viele Ayat und Ahadith, die die gleiche Bedeutung haben. Dies deutet darauf hin, dass die früheren Polytheisten wussten, dass Allah (subhana wa ta’ala) Der Schöpfer, Der Versorger und Der Eine ist, Der Nutzen bringt, oder Der Einzige ist, Der fähig ist, Schaden zu verursachen. Sie haben nur ihre Götter verehrt, sodass sie bei Allah (subhana wa ta’ala) Fürsprache einlegen und sie Ihm nahe bringen würden, und somit begingen sie großen Schirk.
Allah (subhana wa ta’ala) beschrieb sie als Kuffar und Muschrikun und befahl Seinem Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam) sie zu bekämpfen, um die ‘Ibada allein zu Allah zu widmen, wie Er sagt:

{وَقَاتِلُوهُمْ حَتَّى لاَ تَكُونَ فِتْنَةٌ وَيَكُونَ الدِّينُ كُلُّهُ لِلَّهِ}

„Und führt gegen sie den bewaffneten Kampf, damit es keine Fitna (Kufr und Schirk) mehr gibt und die Din gänzlich Allahs ist. ...“(Surah Al-Anfal 8:39)

Die Gelehrten haben viele Bücher zu diesem Thema verfasst, in denen sie den wahren Islam klar dargelegt haben, mit dem Allah (subhana wa ta’ala) Seine Gesandten sandte und Seine Bücher offenbarte. Auch erörterten sie die Religion und den Glauben der Menschen in der Jahiliyyah, und ihren Glauben sowie ihre Handlungen, die den Gesetzen Allahs (subhana wa ta’ala) zuwider waren. Einer der größten Schriftsteller zu diesem Thema war Scheikh al-Islam Ibn Taymiyyah (rahimahullah). In vielen seiner Bücher, wie etwa sein prägnantes Buch: „Qa`idah Jalilah fi al-Tawassul wa al-Wasilah“.

3. Aus ihrer Sicht ist der Quran im wahrsten Sinne nicht das Wort Allahs [9].
Es ist von den Texten des Quran, der Sunnah und der Ijma bekannt, dass Allah (subhana wa ta’ala) spricht, wann immer Er will, in einer Weise die Seiner Majestät und dem Quran gebührt. Beide, ihre Buchstaben und Bedeutungen sind im wahrsten Sinne von Allah (subhana wa ta’ala). Allah (subhana wa ta’ala) sagt:

{وَإِنْ أَحَدٌ مِنَ الْمُشْرِكِينَ اسْتَجَارَكَ فَأَجِرْهُ حَتَّى يَسْمَعَ كَلامَ اللَّهِ}

„Und wenn jemand von den Muschrikun dich um Schutz bittet, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hört. …“ (Surah At-Tawba 9:6)

Allah (subhana wa ta’ala) sagt:

{وَكَلَّمَ اللَّهُ مُوسَى تَكْلِيمًا}

„… und zu Musa hat Allah unmittelbar gesprochen.“(Surah An-Nisa 4:164)

Er sagt auch:

{وَتَمَّتْ كَلِمَةُ رَبِّكَ صِدْقًا وَعَدْلاً}

„Vollkommen ist das Wort deines Herrn in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit.“ (Surah Al-An’am 6:115)

Er sagt:

{وَقَدْ كَانَ فَرِيقٌ مِنْهُمْ يَسْمَعُونَ كَلامَ اللَّهِ ثُمَّ يُحَرِّفُونَهُ مِنْ بَعْدِ مَا عَقَلُوهُ وَهُمْ يَعْلَمُونَ}

„Begehrt ihr (Muslime) denn, dass sie (die Juden) euch glauben, wo doch eine Gruppe von ihnen das Wort Allahs gehört und es dann, nachdem er es begriffen hatte, wissentlich verfälscht hat?“ (Surah Al-Baqara 2:75)

Allah (subhana wa ta’ala) sagt:

{يُرِيدُونَ أَنْ يُبَدِّلُوا كَلامَ اللَّهِ قُلْ لَنْ تَتَّبِعُونَا كَذَلِكُمْ قَالَ اللَّهُ مِنْ قَبْلُ}

„Sie wollen Allahs Wort abändern. Sag: ‚Ihr werdet uns nicht folgen. So hat Allah (schon) zuvor gesprochen.‘“ (Surah Al-Fath 48:15)

Es gibt viele bekannte Ayat, die von den Salaf us-Salih im selben Kontext überliefert wurden, um diesen Glauben zu bestätigen, welcher in den Texten des Quran und der Sunnah angegeben ist. Und Alles Lob gebührt Allah.

4. Sie glauben, es sei obligatorisch, die Texte des Quran und der Sunnah zu interpretieren, welche über die Attribute Allahs (subhana wa ta’ala) sprechen.
4. Sie glauben, es sei obligatorisch, die Texte des Quran und der Sunnah zu interpretieren, welche über die Attribute Allahs (subhana wa ta’ala) sprechen.
Dies steht im Widerspruch zum Ijma der Sahabah, der Tabi‘un und denjenigen, die ihrem Weg bis zum heutigen Tag gefolgt sind. Muslime sehen es als Pflicht an, dem zu glauben, was in den Texten über die Namen und Attribute Allahs (subhana wa ta’ala) steht, ohne dessen Bedeutung zu verzerren, Seine Attribute zu verleugnen, über das ‚Wie‘ und ‚Warum‘ zu diskutieren, oder die Attribute Allahs mit denen der Menschen zu vergleichen.Muslime glauben, dass niemand Allah (subhana wa ta’ala) gleicht oder ähnelt, und dass Er Der All-Hörende und Der All-Sehende ist. Sie bestreiten keine Seiner Attribute, mit denen Er Sich Selbst beschrieben hat. Weder ändern sie die ursprüngliche Bedeutung der Worte, noch verleumden oder verleugnen sie (oder begehen gottlose Rede gegen) Seine Namen und Ayat. Sie diskutieren nicht das Wesen Seiner Attribute, oder vergleichen Seine Attribute mit denen Seiner Schöpfung, denn es gibt nichts, was mit Ihm verglichen werden kann. Und Er hat keine Gleichgestellten oder Rivalen.

Imam asch-Schafi’i (rahimahullah) sagte: „Ich glaube an Allah und an das, was von Ihm gekommen ist, so wie Er es gemeint hat. Ich glaube an den Gesandten Allahs und an das, was von ihm gekommen ist, so wie es der Gesandte Allahs gemeint hat.“

Imam Ahmad (rahimahullah) sagte: „Wir glauben an diese Attribute (Allahs) und lehnen keine von ihnen ab. Wir wissen, dass die Anweisungen, die der Gesandte Allahs gebracht hat, wahr sind. Wir interpretieren nicht, was der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) über die Attribute sagte und beschreiben Allah nicht mit mehr, als dem wie Er sich Selbst beschrieben hat.

5. Zu ihrem falschen Glauben gehört ihre Verleugnung dessen, dass Allah über Seiner Schöpfung ist [10].
Der Glaube der Muslime ist, wie die Ayah des Qur’an, die Ahadith des Propheten, die menschliche Natur und der gesunde Menschenverstand indizie …
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