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Israel und Palästina
#1
Asalamu Aleykum,

Darf ich eigentlich gegen Israel sein? Ich war schon immer gegen Israel da ich es nicht richtig finde was sie getan haben mit den Palästinenser aber es gibt ein Verse der Israel Prophezeit
Hier der Verse: 

Und Wir sagten nach seiner Vernichtung zu den Kindern Isrāʾīls: „Bewohnt das Land. Wenn dann das Versprechen vom letzten Mal eintrifft, bringen Wir euch in buntgemischten Gruppen herbei. (17:104)

jetzt meine Frage nur weil es Prophezeit wurde, darf ich gegen den Staat sein? Ich finde es immer noch richtig was Israel macht und die Existenz von Israel finde ich auch nicht so Knorke aber ich bin am bedenken wegen diesen Vers, achja ich bin nicht gegen die Menschen die in Israel leben, es eher eine Sache wegen der Existenz oder der Sachen die Israel Palästina angetan hat, ich hätte nicht gegen eine 2 Staat lösung.

Achja heißt das jede Sache die Prophezeit ist, ist auch gut?

Aids wurde auch Prophezeit


„Es kommt nie vor, dass Permissivität ein Volk so sehr überfordert, dass sie ihre Sexualität schamlos zeigen und nicht eindeutig von Gott bestraft werden. Unter ihnen wird ausnahmslos die Ausbreitung der Pest und andere Krankheiten hervorgerufen, von denen ihre Vorfahren nie zuvor gesehen wurden. “(Ibn-e-Majah, Kitab-ul-Fitan) *


Aids an sich ist ja was schlechtes, aber Allah bestraft ja nur diejenigen die gegen seine Vorschriften verstoßen aber egal, mein Hauptfrage ist, darf noch meine Meinung gegeüber Israel beibehalten oder nicht nur weil der Staat Prophezeit wurde.

Schonmal jetzt danke für eure Antworten Brüder und Geschwister.
#2
Wa aleikum As Salam,

du darfst und musst immer gegen jemanden sein der ungerecht ist. Woher nimmst du die Erkenntis, dass dieser Vers eine Prophezeihung ist?
Eine Krankheit kann eine Strafe sein, sie kann aber auch eine Prüfung sein.
Eine Prophezeihung stellt dar was in der Zukunft geschehen wird, sie beschreibt also Tatsachen der Zukunft. Diese können Gut oder schlecht sein.
Folgende Überlieferung passt gut dazu:

Huthaifa Ibn Al-Yaman berichtete: „Die Menschen pflegten, den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, über die guten Dinge zu fragen, und ich pflegte ihn über das übel zu fragen, weil ich befürchtete, dass dieses in mich gelangt. Ich sagte: „O Gesandter Allahs, wir befanden uns einst in einer Dschahiliyya und in einem übel zugleich, und Allah brachte uns dieses Gute (durch den Islam). Wird es nach diesem Guten wieder übel geben?“ Und er erwiderte: „Ja!“ Ich sagte wieder: „Und wird es nach diesem übel wieder Gutes geben?“ Er sagte: „Ja! Und es wird Spuren des Verderbens haben.“ Ich fragte: „Und wie sehen seine Spuren des Verderbens aus?“ Er sagte: „Es wird Menschen geben, die die anderen führen, aber nicht mit meiner Rechtleitung von ihnen wirst du Dinge bejahen und andere verabscheuen.“ Ich fragte: „Wird es nach diesem Guten wieder übel geben?“ Und er sagte: „Ja! Es wird Leute geben, die die anderen soweit bis zu den Toren des Höllenfeuers aufrufen, und wer ihnen folgt, den werden sie ins Feuer einführen.“ Ich sagte: O Gesandter Allahs, beschreibe sie uns!“ Und er sagte: „Sie gehören äußerlich zu uns und sprechen unsere Sprache.“ Ich sagte: „Was befiehlst du mir, falls ich so etwas erlebe?“ Der Prophet sagte: „Bleibe stets mit der Gemeinschaft der Muslime und mit deren Imam verbunden.“ Ich fragte: „Wie, wenn sie (die Muslime) weder eine Gemeinschaft noch einen Imam haben?“ Er sagte: „Dann verlasse alle diese Gruppen*, auch dann, wenn du an dem Stamm eines Baumes mit deinen Zähnen festhalten müßtest, bis der Tod dich ereilt, während du dich noch in diesem Zustand befindest!“ (*In unserer Zeit, in der die größte all dieser Gruppen nicht mehr als 2% der Gemeinschaft ausmacht, hat dieser Hadith mehr denn je zuvor eine große Bedeutung. Die Muslime werden dringend zur Rückbesinnung auf ihre Einheit und Zugehörigkeit zur Umma aufgerufen, um sich sobald wie möglich von diesen Gruppen zu distanzieren. Siehe Hadith Nr.7050f., 7084 und und die Anmerkung dazu)
  


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