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Zum Islam konvertieren - Fragen und Diskussionen
As-Salamu Alaikum

Ich bin ein Nichtmuslimer der den Weg zu Allah gefunden hat .
Ich bekenne das es keinen Gott giebt außer Allah und Mohammed sein Prophet ist.
ich bin 46 Jahre alt und war mein leben lang ein Suchender ... nach antworten und der Wahrheit .
leider hab ich erst sehr spät erkannt das nur im Islam die Wahrheit und Weisheit des Lebens zu finden ist.
Da ich als deutscher keinen kontakt zu anderen Muslimen haben ausser einzelne begegnungen suchen ich den kontakt zu einer Moschee und einen Iman in meiner nähe .
Hier bei mir im Bezirk Lichterfelde hab ich leider nichts gefunden .
Da ich allein den Weg zu Allah gefunden habe kenn ich auch auch noch nicht alle Regeln .
Meine Ernährung habe ich umgestellt auf Helal und hoffe das Allah mir mein früheres fehlverhalten mir verzeiht.
Ich bitte Allah um Weisheit und Kraft um ein wahrer Muslim zu werden

Inshallah
Wa alaikum salam wa rahmatullah,
Mashallah aleyk, es freut mich ein weiteres Mitglied in dieser Ummah begrüßen zu dürfen.
Nutze dieses Forum um dir Wissen anzueignen und schäme dich nicht nach zufragen wenn du etwas nicht verstanden hast.
Die Geschwister werden dir mit Rat und Tat zu Seite stehen inshallah.
Mache dir um dein früheres Verhalten keine Gedanken mehr, Allah subhana hat dich zur Wahrheit geführt und dir deine vorran gegangenen Sünden vergeben.
Allahuma Barik, salamulaikum möge Allah deine wünsche erfüllen.
Bismillahirrahmanirrahim
Assalamu aleikum we rahmatullahi we barakatuhu,

lieber neuer Bruder,
elhamdulillah, gepriesen sei Allah, Der dich zum Islam geführt hat. Möge Er dich eine Geraden Weg zu Ihm führen und uns alle rechtleiten.
Folgende Webseite wurde hier im Forum schon mehrfach empfohlen, aber vielleicht hast du sie ja noch nicht entdeckt:
http://www.newmuslimguide.com/de
Sie bietet eine gute Einführung in den Islam für neue Muslime.

Alles Gute, assalamu aleikum we rahmatullahi we barakatuhu
Ein recht gutes Leben. Gedanken, Geschichten und Gedichte.
Von einer muslimischen Mutter im Sudan.

Mein Blog: >>Ein recht gutes Leben
As salama alaikum wa rahmatullahi wa barakatu,

ich danke Allah, dass ich mit seiner Erlaubnis vor kurzer Zeit zum Islam gefunden habe.

Vom Elternhaus und der weiteren Umgebung zunächst "christlich" geprägt, hatte ich mich schon als Kind über manche Widersprüche gewundert.
Einerseits das "Vaterunser" ("Dein Wille geschehe im Himmel wie auf Erden"), andererseits "Jesus komm und segne was du uns beschert hast". (Nur als Zitate zur Veranschaulichung aus meiner Vergangenheit)
Mit dem Christentum bin ich nie so richtig glücklich geworden, vor allem wegen Widersprüchen zwischen dem was in der Bibel steht, der Gleichgültigkeit und Egoismus vieler ihrer "Diener" (was ich so erlebt habe), dem zur Schau gestellten Prunk in den meisten Kirchen, und den Praktiken an ihren "Festtagen", die mich immer mehr am Wahrheitsgehalt ihrer Botschaft haben zweifeln lassen. Eine Lehrerin in der 5. Klasse, die Kontakte nach Schweden hatte erzählte uns, dass "Weihnachten" dort "Julfest" genannt wird und heidnischen Ursprungs sei.
Dazu die immer stärker wahrgenommene Anbiederung an den "modernen Zeitgeist".
"Die 10 Gebote? Das war für die Leute damals, brauchen wir heute nicht mehr wörtlich nehmen." Sind wir bessere Menschen als unsere Vorfahren?
Alle möglichen Freizeitaktivitäten, Lebe wie und nach wem du willst, und nur am Rande etwas von "Gott". Wie ein Label mit dem man sich schmückt, aber leer im Inneren.

Den endgültigen Bruch habe ich im Sommer 2006 vollzogen, als viele Kirchen in "Public Viewing" Zonen für die Fußball Weltmeisterschaft verwandelt wurden, und die Priester haben dabei mitgemacht. Inklusive Verkauf und Konsum alkoholischer Getränke. Angeblich, um die Jugendlichen in die leeren Kirchen zu bewegen, um ihnen dann "die frohe Botschaft" nahe zu bringen. Ich musste an die biblische Geschichte von den "Händlern und Wechslern im Tempel" denken und habe innerlich einen Schlussstrich gezogen, weil ich diese Heuchelei nicht länger mittragen konnte.

Angewidert von all diesen Dingen wollte ich von "Religion" deshalb gar nichts mehr sehen und hören, und erst recht nichts von den "radikalen Muslimen", da ich als damaligen Nur-Konsument der Medien, den Islam noch als eine "Bedrohung für die Zivilisation" angesehen habe. So in etwa "dunkelhäutige, brutale Männer aus dem Nahen Osten, die es kaum erwarten können, Bomben zu zünden, Hände abzuhacken, den 'Ungläubigen' den Kopf abzuschneiden und die Frauen zu unterdrücken, so wie sie es mit den ihren tun".
Es war gerade die Zeit, als ein bekannter Kölner Prediger von den Medien an den Pranger gestellt wurde. Auf die Idee, mir einfach mal selber ein Bild von den Botschaften dieses und andere so genannter "Hassprediger zu machen, und mit den von den Medien verbreiteten Klischees zu vergleichen, bin ich nicht gekommen.
Von der Realität in dem herrschenden politischen System zunehmend enttäuscht und angewidert, hatte ich schon früher zunehmend Abstand davon genommen.
Personen, die bis zu einem bestimmten Stichtag (Wahltag) alles Mögliche versprechen, und sich später daran nicht mehr "erinnern" können.
Personen, die sich öffentlich in die Haare kriegen, morgen vereint sind (vor allem wenn es um ihre "Diäten" geht), und sich übermorgen wieder in die Haare kriegen...
Interventionen Kriege im Namen der "Menschenrechte".  (komischerweise immer in "strategisch wichtigen" Regionen)
Ein Grundgesetz, dessen Bestimmungen nach und nach aufgeweicht und missachtet werden.
Das Auseinanderklaffen zwischen Arm und Reich, zwischen Jung und Alt, zwischen Arbeitenden und Arbeitslosen, zwischen Alteingesessenen und "Zugewanderten" und das Schüren von Neid und Zwietracht zwischen Beiden.

So habe ich mir zunächst die Linken näher angesehen, und zum Vergleich auch die Rechten. Dies aus dem Grund, weil ich schon immer eine Art  Gerechtigkeitsempfinden besessen habe und selber herausfinden wollte, wer die besseren Argumente hätte, da sie beide als Einzige (wie ich damals meinte) dem herrschenden System kritisch gegenüber ständen. Tatsächlich habe ich nur Gruppierungen vorgefunden, die sich gegenseitig mit Hassparolen und Steinewürfen "argumentiert" haben. Auf beiden Seiten habe ich aber auch Menschen getroffen, die wie ich bemüht schienen, die Missstände in diesem System zu erfassen und anzugehen. Letztlich beide Wege in Sackgassen endend, da weder "die Reichen" noch "die Ausländer" die Ursachen des Übels sind sondern diejenigen, die von diesem Gegenseitig-Aufeinander-Hetzen profitieren.

Es mag seltsam klingen, aber ausgerechnet in diesem Zusammenhang bin ich erstmals auf die Muslime aufmerksam geworden.
Es war im Spätsommer/Herbst 2014, auf der einen Seite die Linken, die vorgaben, "für Freiheit und gegen Rassismus" zu kämpfen.
Auf der anderen Seite die Rechten, später genannt "Pegida", die vorgaben, "für Freiheit und gegen Islamisierung" zu kämpfen.
Aber nirgendwo zwischen diesen Hass erfüllten Parteien die Muslime, um die es doch angeblich gehen sollte.
Irgendwie hat es mich beeindruckt, dass die angeblichen "Feinde der Zivilisation" sich von diesen Auseinandersetzungen fern gehalten haben.
Erst da bin ich auf die Idee gekommen, mich doch einmal mit diesen "bösen Muslimen" selber zu befassen.
Bis ich in der Fußgänger auf einen Infostand gestoßen bin, über die ich inzwischen schon Einiges im Internet gesehen hatte.
Meine Eindrücke waren völlig anders als das, was ich von früher her erwartet hatte und entsprachen dem, was ich im Internet gesehen hatte.
Keine finster dreinblickenden Gestalten mit "Konvertieren oder Kopf ab" oder "Deutschland verrecke" Hassparolen sondern ein freundliches Lächeln und die Empfehlung "Lies, mach dir selber ein Bild und entscheide selber."
Es sollte aber noch fast ein Jahr dauern, bis ich diese Aufforderung richtig begriffen habe und eine Schlussfolgerung getroffen habe.
Eine Enttäuschung war der Besuch einer Moschee am so genannten "Tag der offenen Moschee", dem 3. Oktober. Ich fühlte mich so wenig Ernst genommen wie in der Kirche früher, weil die "Religion" wie ein Schauobjekt vorgeführt wurde, ohne die Besucher wirklich für den Islam zu begeistern. Meine Frage, warum "Tag der offenen Moschee" wo doch die Gotteshäuser den Gläubigen immer offen stehen, konnte mir niemand beantworten, auch nicht, warum eine Nicht-Muslima (deutsche Familienministerin "Schirmherrin" von Muslimen sein sollte. "Das ist halt so festgelegt worden."
Aber ich hatte ja meine Koran-Übersetzung, die ich Abend für Abend einige Seiten gelesen habe. Und dann noch mal und noch mal...

Es ist für mich wie vor einem Puzzle stehend gewesen, von dem ich zunächst nur einige Teile in der Hand, und auf einmal ich das Gesamtbild vor Augen hatte.
Die klare Botschaft des Einen, Allmächtigen, der keiner "Teilhaber" oder "Vermittler" bedarf.
Die Strategie des verfluchten Satan, Verwirrung und Zwietracht unter den Menschen zu stiften. Teile und Herrsche, das alt bekannte Prinzip.
Der Reiche, der mit seinem Reichtum geprüft wird und der Arme, der mit seiner Armut geprüft wird.
Angeblich moderne Ideen/Entwicklungen wie Privatsphäre, Deeskalation, Hygiene, Haager Landkriegsordnung, Menschenrechte, "Kategorischer Imperativ" ("Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem Anderen zu")

"Unterschätzt nicht den Wert auch der kleinsten Tat", wie der Prophet - Friede und Segen auf ihm - sinngemäß gesagt hat.

Verehrte Brüder, wenn ihr wüsstet, wie viel ihr leistet.
Die schönen Gespräche am Infostand im September 2014 und im Mai 2015 letzten Jahres, in denen ihr euch so viel Zeit genommen habt für meine Fragen. Damals bin ich noch nicht so weit gewesen, den entscheidenden Schritt zu tun.
Der vielleicht zehnjährige Junge im August in der Moschee in den VAE, hingebungsvoll den Koran lesend, ein Bild der Ruhe und des Friedens.

Verehrte Schwestern, wenn ihr wüsstet, wie viel ihr leistet.
Die zwei Schwestern mit Hijab an einem warmen Septembertag in der Bahn, die eine ihren kleinen Sohn liebevoll an die Hand nehmend. Auf die Frage einer Frau "Ist das nicht zu warm? Fühlen Sie sich darin wohl?" mit freudiger Bestimmtheit "Es geht mir Bestens" antwortend. Und der Kleine dazu mit dem schönsten Lächeln.

Früher hatte ich Hass auf Merkel, Bush, Obama, Putin und auf manche Menschen in meiner Umgebung verspürt, und ihnen Übles gewünscht.
Ausgerechnet die so betitulierten "radikalen Hassprediger", "Islamisten", "Salafisten", "Terror Verdächtigen" etc. haben mich mit Allahs Erlaubnis von solchen Gedanken abgebracht mit dem Bewusstsein, dass Zorn und Hassgedanken nur den eigenen Begierden (Hochmut, Neid) entspringen und Niemanden Nutzen sondern nur Schaden anrichten können.
Ein Gefühl, wie am Ende einer langen Reise in der Heimat angekommen zu sein.
Ich danke Allah dass er mein Herz geöffnet hat. Möge Allah dich und mich als seine Ihm ergebene Diener leben und sterben lassen.
(19-03-2015, 07:35 PM)Marco Mustafa schrieb: Hier bei mir im Bezirk Lichterfelde hab ich leider nichts gefunden .

Wa alaykum salam!
Wenn Du über die Ringbahn zur Herrmannstr. fährst, dann 2 Stationen zu Boddinstrasse, kannst Du von dort 10 Minuten laufen und bist an der Sehitlik-Moschee, Columbiadamm 128. Eine wirklich schöne Moschee osmanischen Stils.
Salam!
Salamulaikum maschaallah schön geschrieben.
Alhamdulilah das Allah dir den Weg gezeigt hat, nicht jedem wird das das beste Geschenk auf Erden gegeben.
Die höchste Glückseligkeit besteht darin Allah/Gott wirklich kennen und lieben zu lernen.
Danke für eure Anteilnahme, und Jazak Allahu khairan.
Noch vor anderthalb Jahren war ich voll von Hass und Verbitterung. Wie viele Menschen habe ich in meiner Vergangenheit ungerecht behandelt und vor den Kopf gestoßen.
Ihr seid die ersten Menschen, die meine Geschichte bis zu diesem Lebensabschnitt erfahren. Möge sie mit der Erlaubnis von Allah Andere ermutigen, ihre Augen zu öffnen und sich nicht länger zu verbergen.

Noch ein Beispiel, das Jedem zu denken geben sollte, der bis jetzt nur die üblichen Klischees aus den Medien gekannt hat:
In der Bundeswehr (vor langer Zeit gab es noch eine Wehrpflicht) hat man uns eingeschärft, nur denjenigen Befehlen Folge zu leisten, die mit dem Gesetz in Einklang stehen. Also keine Gefangenen misshandeln oder erschießen, keine Zivilisten berauben etc., selbst wenn der Anführer dieses befiehlt. Dieser blinde Gehorsam sei eine Praxis in Diktaturen wie dem "Dritten Reich" gewesen. Eine Weisheit des demokratischen Systems?
Der Kürze halber verweise ich nur auf einen neuen Vortrag von Abul Baraa, und hier besonders die Zeitspanne 14:00-19:00
(Kurzfassung: Wer in jeder Angelegenheit blind seinem Anführer folgt und in Folge dessen Übertretungen begeht, der wird ins Höllenfeuer gehen)
https://www.youtube.com/watch?v=zAV4gPf4X2s

Und heute in den Straßen die Plakate einer "Partei": "Reiche besteuern, Arme unterstützen, Flüchtlingen helfen" (in meinem Bundesland ist gerade mal wieder "Wahlkrampf"). Wo können wir das Original finden?
Selbst die bestens ausgeführte Farbkopie wird keinen Geldschein ergeben. Viele Unwissende werden vielleicht darauf hereinfallen, die Experten werden sie als Fälschung erkennen.
Hallo ihr lieben Menschen,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet und schreibe hier in der Hoffnung ein paar wichtige Antworten für mich zu finden.

Vor ein paar Monaten bin ich in eine Beziehung mit meinem jetzigen Partner - einem Moslem - eingetreten. Wir wollen demnächst standesamtlich heiraten und er möchte mich islamisch heiraten. Ich möchte das auch, weil ich weiß, dass die deutsche standesamtliche Heirat für ihn in Hinblick auf die Ehe keine große Bedeutung hat und sich erst die islamische Heirat für ihn wie "verheiratet sein" anfühlt.

Nur gibt es dabei das Problem, dass ich bis heute gar keiner Religion angehöre und er mich so nicht heiraten darf. Meine Eltern und Großeltern haben mir diesbezüglich nichts mit auf den Weg gegeben, auch wenn ich inzwischen erfahren habe, dass meine Großmutter christlich erzogen wurde und auch heute noch betet. Meine Mutter habe wohl auch eine zeitlang eine kirchliche Gemeinschaft besucht und glaube auch, dass da "irgendetwas" ist, aber so richtig sagen an wen oder was sie glaubt kann sie nicht. Wenn ich mir die christlichen Gebote so anschaue, sehe ich, dass diese in unserer Familie vermittelt und gelebt wurden, auch wenn sie nicht als solche benannt wurden.

Ich habe mich vor dieser Beziehung noch nie mit dem Thema "Gott" oder "Glauben" befasst. Alles was ich bisher in meinem Leben zufällig davon mitbekommen habe, hat mich eher verängstigt (z.B. durch Meldungen in den Medien über sexuellen Missbrauch an Kindern in kirchlichen Einrichtungen, Ehrenmorde, etc.).
Seit ich in einer Beziehung zu meinem Partner bin, hat sich meine Sicht auf Religion jedoch grundlegend verändert. Das liegt zum einen daran, dass ich sein ganzes Wesen als so unbeschreiblich angenehm empfinde und ich mich schon oft gefragt habe, was seine Eltern wohl mit ihm gemacht haben, dass er so toll geworden ist, da ich das bei meinen Kindern später gern genauso machen würde - und zum anderen habe ich bisher auch durchweg sehr angenehme Erfahrungen in seinem Familien- und Bekanntenkreis gemacht. Der Teil seiner Familie, der mit in Deutschland lebt, ist mir gegenüber sehr herzlich und ich fühle mich wohl bei ihnen.

Ich weiß, dass seine religiöse Erziehung sicherlich einen erheblichen Einfluss auf ihn genommen hat und er natürlich auch deshalb so ist wie er ist. Inzwischen habe ich für mich erkannt, dass Religion etwas Gutes ist, dass Sicherheit gibt und ein guter Wegweiser in allen Lebenslagen ist. Ich habe schon einige Male überlegt, zum Islam zu konvertieren. Allerdings wäre das ein sehr großer Schritt, bei dem ich vor allem die Reaktion meines "deutschen" Umfeldes fürchte. Zum anderen kommt hinzu, dass ich noch zu wenig über den Islam weiß, um solch eine Entscheidung zu treffen. Mein Partner praktiziert seinen Glauben seitdem er in Deutschland ist auch nicht mehr so, dass ich durch ihn viel darüber lernen könnte. Ich merke es immer wieder an seinen Überzeugungen, seiner ganzen Einstellung und seinem Umgang mit dem Leben, sich selbst und anderen. Aber so richtig leben in Hinblick auf die ganzen Regeln tut er seinen Glauben nicht - sonst würde er auch nicht schon jetzt bei mir wohnen.

Ich weiß, dass ich nicht wegen ihm zum Islam konvertieren darf, dass das schlecht für mich und schlecht für ihn wäre. Um heraus zu finden, was für mich richtig ist bin ich nun schon des Öfteren zu Gottesdiensten in die Kirche gegangen. Auch da habe ich mich wohl gefühlt und die Predigten haben mir sehr gefallen. Ich glaube inzwischen an Gott. Aber ist der islamisch oder christlich? Das weiß ich nicht. Ich könnte mich rein theoretisch taufen lassen. Allerdings habe ich in mir den Wunsch, den gleichen Glauben mit meinem Mann zu teilen, da ich denke, dass das auch in Sachen Kindererziehung gut ist. Ich habe so das Gefühl, ich müsste das alles zwei Jahre studieren, um mich entscheiden zu können - die Zeit habe ich allerdings nicht da ich gerade meine Masterarbeit schreibe.

Damit, dass wir zusammen wohnen und nicht islamisch verheiratet sind, geht es meinem Partner nicht gut, weil es für ihn haram ist. Darum möchte ich nicht zu viel Zeit verstreichen lassen.
Mich zieht es schon mehr zum Islam. Aber ist das wegen ihm? ....Wie finde ich heraus, was richtig ist?



Über den ein oder anderen Rat würde ich mich sehr freuen.

Herzliche Grüße :)
  
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